Kindersicherheit: Wie sich Kinder Fremden gegenüber verhalten sollen

Kindersicherheit: Ohne Angst unterwegs

Fremde

Eltern können ihre Kinder nicht endlos im „goldenen Käfig“ halten, irgendwann kommt sicher der Punkt, an dem sie ihre Sprösslinge loslassen werden. Ob Kinder zum Bäcker geschickt werden, um Brötchen zu holen, oder wenn sie alleine zum nahegelegenen Spielplatz gehen – das mulmige Gefühl wird die Eltern am Anfang nicht verlassen wollen. Wenn Sie jedoch Ihre Kinder darauf richtig vorbereiten, sorgen Sie dafür, dass die Kleinen wieder wohlauf nach Hause zurückkehren.

Schon im Vorschulalter sensibilisieren

[sws_blue_box box_size=“618″]Spätestens dann, wenn Kinder in die Schule kommen, bewegen sie sich alleine draußen. Deswegen ist es ratsam, dass Sie schon im Vorschulalter Ihren Kindern beibringen, wie sie sich richtig zu verhalten haben, wenn sie ohne Eltern unterwegs sind. Man hört oft in den Medien von Kinderentführungen oder sogar Misshandlungen. [/sws_blue_box]

Aus diesen Gründen ist es wichtig, dass Kinder im Voraus wissen, was zu tun ist, falls sie sich verlaufen, von Fremden verunsichert werden oder einfach in der Menschenmenge verloren gehen.

Den „Fremden“ richtig interpretieren

Das Kind richtig auf den Umgang mit Fremden vorzubereiten heißt aber nicht, dass man ihnen unnötig Angst einflößen soll. Man sollte vielmehr erklären, dass die meisten Menschen – darunter auch[sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Fremde[/sws_highlight] – nett sind, aber eben nicht alle. Kinder müssen verstehen, dass man von außen kaum erkennen kann, ob eine bestimmte Person nett ist oder nicht. Auch böse Menschen können sich gut tarnen und so tun, als ob sie tatsächlich nett wären. Deswegen ist eine gesunde Vorsicht den Fremden gegenüber das A und O. Sind Kinder unterwegs und brauchen Hilfe, müssen sie wissen, wem sie ihr Vertrauen schenken können und ihn ansprechen dürfen.

Als Grundregel gilt, dass ein Kind jemanden im Uniform immer um Hilfe bitten kann. Das könnte zum Beispiel ein Polizist, der Postbote, Hostessen, Laden- oder Wachpersonal in einem Einkaufszentrum, Kellner oder jemand vom Hotelpersonal sein. Auch Erwachsene mit Kindern sollten als vertrauenswürdig verstanden werden.

Für den Ernstfall trainieren

Bestimmte Verhaltensmaßnahmen für Notfälle sollten mit Kindern besprochen und geübt werden. Auch [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Rollenspiele[/sws_highlight]  Schulweg sind dafür bestens geeignet. Sie sollten Ihrem Kind 100-prozentig klar machen, dass es niemals mit fremden Personen mitgehen oder ins Auto steigen darf – und zwar egal, unter welchem Vorwand oder Versprechung. Auch wenn diese Person beteuert, dass sie oder er von den Eltern persönlich geschickt wurde, um das Kind abzuholen, sollte ein klares Nein als Antwort lauten. Sollten sich solche Vorfälle tatsächlich ereignen, müssen Kinder den Eltern darüber unbedingt berichten.

Zum Spielplatz oder in die Schule sollte das Kind möglichst nie alleine, sondern in einer Gruppe gehen. Eltern sollten sich zudem mit ihrem Kind den[sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Schulweg[/sws_highlight] gemeinsam anschauen, um etwaige „Rettungsinseln“ zu markieren. Solche „Rettungsinseln“ können beispielsweise ein Geschäft, eine belebte Straße oder ein Haus sein, in dem Familie oder Bekannte wohnen. Bei einem Notfall kann sich das Kind dort verstecken und um Hilfe bitten.

„mit Sicherheit selbstbewusst“ – Präventions-Projekt Goslar

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / smikeymikey1

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Über Dariusz Strenziok (151 Artikel)
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