Kindersicherung in der Wohnung

Kindersicherung wohnen Kindersicherung wohnen
Kindersicherung wohnen

Kindersicherung wohnen

Ihr Kind ist kein Neugeborenes mehr und Sie sehen der Zeit mit Spannung entgegen, wenn Ihr Baby zu krabbeln anfangen und die Welt entdecken wird.

Vielleicht denken Sie aber auch mit Grausen daran, denn dann wird es sich zeigen, ob Ihre Wohnung auch kindersicher ist.

Aber was heißt das eigentlich: kindersicher?

Krabbeln Sie ruhig mal selbst auf allen Vieren durch Ihre Wohnung. Wo sind lose Kabel, an denen ein Kleinkind ziehen könnte? Wo hängen Tischdecken in Höhe eines Kleinkindes? Die Wohnung aus der Sicht eines Kleinkindes unter die Lupe zu nehmen, eröffnet neue Perspektiven. So begibt sich der Erwachsene gewissermaßen auf Augenhöhe mit den Gefahrenquellen. Wer weiß, wo sich Gefahrenquellen verbergen, kann auch Maßnahmen dagegen ergreifen.

Kindersicherung

Gefahrenherde ausschalten

So fallen offen herumstehende Spül- und Reinigungsmittel ins Auge, die in jedem Fall gut weggeschlossen werden müssen. Dasselbe gilt für Medikamente und natürlich erst recht für giftige Substanzen, wie Schädlingsbekämpfungsmittel.

Diese Produkte haben in der Reichweite von Kindern nichts verloren, genauso wenig wie Aschenbecher und Zigaretten. Es passiert schnell, dass so eine Zigarette von einem Kleinkind „probiert“ wird.

Mütter von Kleinkindern stehen ständig unter Strom. Da die Kinder einen hohen Bewegungsdrang haben, besteht immer die Gefahr, dass sich das Kind verletzt. Nicht immer und überall kann das Baby geschützt werden, doch viele schwerwiegende Unfälle kann man vermeiden. So wie beispielsweise Stromschläge durch ungeschützte Steckdosen. Für Kinder üben Steckdosen mit ihren Löchern eine geradezu magische Wirkung aus. Sie stecken sehr gerne Gegenstände wie Stricknadeln, Nägel und kleine Spielzeugteile hinein. Natürlich gehören weder Nadel, noch Nägel in Kinderhand. Trotzdem passiert so etwas immer wieder. Deshalb sollten Steckdosen unbedingt gesichert werden. Die entsprechenden Sicherungen erhält man in jeder Drogerie. Auch scharfe Kanten können mit einem Schutz „entschärft“ werden.

Kinder müssen lernen, dass ein Herd kein Spielzeug ist. Dass die Herdplatte heiß ist, kann das Kind frühzeitig begreifen. Um das Kind davor zu bewahren, heiße Töpfe vom Herd zu ziehen und sich dabei schmerzhaft zu verbrennen, gibt es Herdgitter, die solche Unfälle verhindern.

Aufpassen beugt vor

Baby nicht alleine lassen

Baby nicht alleine lassen

Babys erkunden neugierig ihre Welt und machen dabei auch nicht Halt, wenn es darum geht, das Balkongeländer und die Fensterbretter zu erklettern. Deshalb müssen Balkone und Fenster gut gesichert werden.

Eltern sollten Kleinkinder niemals unbeaufsichtigt auf den Balkon lassen. Offenstehende Fenster und Kleinkinder sind ebenfalls keine guten Kombinationen. Also: bei geöffnetem Fenster immer das Zimmer wechseln, oder das Kleinkind nicht aus den Augen lassen.

Außerdem sollten Eltern ihre Möbel auf Standfestigkeit überprüfen. Regale, oder Kleinmöbel müssen sicher stehen. Kinder ziehen sich gerne überall hoch.

Das müssen Möbel aushalten. Ansonsten sollten Eltern sich von solchen Möbeln trennen. Auch Schubläden, die beim Ziehen herausfallen, sind potenziell gefährlich.

Mit der Gefahr leben

Natürlich können wir nicht immer unsere Kinder vor allen Gefahren schützen. Sie müssen frühzeitig lernen, damit umzugehen. So sollten Eltern mit ihren Kindern frühzeitig üben, die Treppen zu überwinden.

Das Kind kann dabei rückwärts die Treppe hinunter krabbeln. Als Eltern bitte immer dahinter stellen und langsam die Treppe rückwärts hinuntergehen.

Immer in Auffangbereitschaft bleiben! Damit das Kind nicht unbeaufsichtigt „üben“ kann, sollten Eltern über die Anschaffung eines Treppengitters nachdenken. Feuer übt übrigens auf Kinder auch eine große Faszination aus. Streichhölzer haben in Kinderhand nichts verloren. Allerdings können Eltern mit dem Kind gemeinsam eine Kerze anzünden.

Treppengitter-Montage

Frei nach dem Motto Gefahr erkannt, Gefahr gebannt, können Eltern viele Gefahrenquellen rechtzeitig ausschließen.

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Val Thoermer
Mitte-Links: ©panthermedia.net Kai Chiang

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

 

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Über Ingrid (10 Artikel)
Als gelernte Erzieherin und dreifache Mutter kenne ich mich in nahezu allen Fragen rund um die Erziehung aus. Gerne teile ich meine reichlichen Erfahrungen mit allen Lesern! Über Kommentare freue ich mich!

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