Kindersitz einbauen: Passt es auch in Ihrem Auto?

Kindersitz einbauen

Den passenden Kindersitz oder eine bequeme und sichere Babyschale zu finden, endet für viele Eltern in einem Irrlauf. Dabei spielt es vor allen Dingen eine ausschlaggebende Rolle, ob Ihr Auto auch genügend Platz für den neuen Kindersitz bietet. Ein Grund für Stiftung Warentest, die Autotüren der bekannten deutschen Markenhersteller einmal zu öffnen und im Juni dieses Jahres einen Test zum Einbau und Platzkomfort im Hinblick auf Kindersitze zu veröffentlichen.

Kindersitze einbauen: Was passt in Ihr Auto?

Stiftung Warentest nahm sich im Juni 2015 insgesamt 86 Autos unterschiedlicher Klassen vor, öffnete die Türen und warf einen kritischen Blick auf das Platzvermögen der Autos. Im Folgenden stellen sich die besten Familienwagen eingehender vor. Zweifelsohne finden zwei Kindersitze auf der hinteren Sitzbank immer genügend Platz.

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Doch was passiert eigentlich, wenn aus 2 3 Kinder werden? Für diese Situationen haben nicht alle Autohersteller vorgesorgt und bieten einen passenden Platzbedarf. So steht zumeist die Neuanschaffung eines Familienwagens an. Alternativ dazu empfiehlt es sich, nach sicheren und platzsparenden Kindersitzen Ausschau zu halten. Stiftung Warentest hat einen ungewöhnlichen Test vorgenommen, indem die Produkttester so viele Kindersitze wie möglich in einem Auto installiert haben. Dabei ist darauf hinzuweisen, dass sich die Kindersitze im Hinblick auf die Altersklassen in verschiedene Gruppen einteilen lassen. Es macht einen Unterschied, ob Sie eine Babyschale oder einen mitwachsenden Kindersitz für größere Kinder im Auto unterbringen.

Schritt für Schritt: Kindersitz einbauen

Der Einbau eines Kindersitzes kann an jeder geeigneten Positionen im Auto erfolgen, zum Beispiel auf dem Beifahrersitz oder aber in der zweiten Reihe. Bestenfalls steht Ihnen eine dritte Reihe im Auto zur Verfügung, die für die Installation von Kindersitzen genutzt werden kann. Letztendlich entscheiden das Fahrzeug und der Anbieter über die zulässige Installation von Kindersitzen in seinem Modell. Werfen Sie einen Blick auf die detaillierte Beschreibung eines Fahrzeugs, um zu erfahren wie viele Kindersitze darin Platz finden.

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Beifahrer in die letzte Reihe verbannt

Überraschenderweise hat Stiftung Warentest ein ungewöhnliches Resultat herausgefunden, denn selbst in vielen Familienautos oder Vans, ist nicht einmal Platz für drei Kindersitze, wenn nicht der Beifahrer seine gewohnte Position verlässt und im Auto nach hinten rückt. In vielen Fällen muss der dritte Kindersitz auf den Beifahrersitz ausweichen. Dies stellt keine komfortable Möglichkeit dar, um über längere Strecken zu reisen.

  • Mercedes erlaubt für den Citan Kombi keine Babyschale auf dem Beifahrersitz, da sich der Erreger nicht abschalten lässt. Um die Babyschale auf dem Beifahrersitz der Mercedes E-Klasse Limousine unterzubringen, müssen Sie wohl oder übel eine Sitzbelegungserkennung kostenpflichtig hinzu buchen.
  • Selbst bei den familienfreundlichen Schweden, verlangt Volvo beim V40 eine kostenpflichtige Deaktivierungsfunktion für den Airbag.
  • Fiat hingegen verlangt keine kostenpflichtige Deaktivierungsfunktion bei dem 500 L Trekking, jedoch stellt sich die Deaktivierung über den Bordcomputer als äußerst umständlich dar.
  • Subaru und Fiat sperren automatisch beim Freemann die Erde Funktion, wenn sie Kinder transportieren möchten.
  • Einzig und allein der ältere Opel Zafira besitzt eine solche Funktion nicht. Bei den aktuellen Modellen ist diese jedoch im Preis mit inbegriffen.

Die ersten Plätze belegten vorwiegend Familienvans. Citroën, Peugeot, VW, SEAT und Fiat stellen geräumige und komfortable Familienautos. Hier finden zwischen drei und vier Kindersitzen mühelos Platz. Die Marke und die Ausstattung der Kindersitze spielt dabei keine Rolle. Besonders komfortabel ist der Mercedes Citan und der Nissan NV 200, denn diese besitzen einen zusätzlichen Zugang im hinteren Bereich. Sie können mühelos die hinteren Sitzplätze erreichen, um Ihr Kind anzuschnallen.

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Kindersitz über Isofix-Ösen einklicken

Isofix Sitze gelten als besonders praktisch, denn jeder Wagen, der über diese Ösen verfügt, bietet eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit, den Kindersitz einrasten zu lassen. In der Regel befinden sich die Isofix-Ösen im hinteren Bereich bei den beiden Außenplätzen. Erfreulicherweise bietet Citroën beim C4 Picasso im Vergleich zur Konkurrenz sogar 3 Isofix Ösen. Weitere Abwertungen der Stiftung Warentest kassierten die Familienkutschen im Hinblick auf die Staufächer und den Fahrzeugboden. Die Abdeckungen galten zumeist als instabil und unsicher.

Fazit – diese Fahrzeuge bieten das höchste Platzangebot:

  1. Citroën C4 Cactus,
  2. Ford Kuga,
  3. Mercedes Citan,
  4. VW Touran sowie
  5. Nissan Quashqai und
  6. VW Sportvan.
  7. Besonders große Familien mit mehr als drei Kindern finden im Opel Zafira Tourer und im VW Touran Platz.

https://www.test.de/Kindersitze-einbauen-Bei-diesen-Autos-passt-es-4183394-4183494/
http://www.focus.de/auto/ratgeber/familienauto/
http://www.autozeitung.de/ratgeber-hilfe-test/Familienauto

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Arne Trautmann

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