Kleinwagen für die Familie | Das muss er können!

Kleinwagen für die FamilieStadtflitzer sind als Kleinwagen für die Familie genau richtig, denn die urbanen Zentren sind ihr bevorzugtes Einsatzrevier. Sie müssen in jede noch so enge Parklücke passen und vor allem zweierlei sein; billig in der Anschaffung und günstig im laufenden Unterhalt.

Natürlich müssen sie auch sicher sein, die Kleinwagen für die Familie, denn immerhin wird ja der Nachwuchs damit transportiert. Da sich Kleinheit und Sicherheit in Punkto PKW bekanntlich ausschließen, sollte der Kleinwagen über allerhand technische Features verfügen, die das Fehlen der Knautschzone kompensieren. Also mehrere Airbags, ABS, ESP und all die anderen unsichtbaren Helfer, die dazu beitragen das Fahren sicherer zu machen. Soweit also zu den Grundanforderungen, die ein Kleinwagen für den Familiengebrauch aufweisen sollte.

Kleinwagen für die Familie mit Ladevolumen und Komfort

Natürlich ist ein auch zumindest für den Wochenendeinkauf und für einen zusammenlegbaren Kinderwagen ausreichend groß dimensionierter Laderaum eine unerlässliche Bedingung beim Kauf eines Kleinwagens. Und natürlich möglichst mit der für Kombis signifikant typisch tiefen Ladekante!

Auch sollten sich die hinteren Sitze bei Bedarf umklappen lassen, um den Laderaum einmal vergrößern zu können, was beispielsweise dann notwendig werden kann, wenn ein neues Kinderbett oder der Weihnachtsbaum transportiert werden muss. Wir wollen nicht vergessen; es ist und bleibt ein Kleinwagen! Dennoch sollte dieser für Fahrten zum Baumarkt oder zum Möbelmarkt jedoch zumindest bedingt tauglich sein. Selbstverständlich sollte eine Klimaanlage vorhanden sein, denn diese gehört heute zum Standard. Wer will sich schon im Sommer ewig mit einer Lüftung herumärgern, aus der bei Außentemperaturen über 30 Grad Celsius eh nur lauwarme Luft herauskommt?

Für den innerstädtischen Gebrauch der kleinen Familienkutsche sollte ein Navigationsgerät eigentlich entbehrlich sein, da man ja davon ausgehen kann, dass sich heutzutage jeder Fahrer in seiner Stadt auskennt; einigermaßen zumindest. Die hinteren Sitze sollten allerdings schon in jedem Fall vollwertig und auch ausreichend dimensioniert sein. Eine zu kurze Auflage für die Oberschenkel führt nicht nur zur schnellen Ermüdung der Beine, sondern kann zu Taubheitsgefühlen, ja sogar zu Schmerzen in den Extremitäten führen! Dies gilt auch für die Beinfreiheit auf den hinteren Sitzen. Steht man doch einmal ungewollt etwas länger in einem der morgendlichen Staus, dann soll der Nachwuchs auf dem Rücksitz möglichst nicht gleich quengeln und sich lautstark über die drückende Enge dort beklagen!

Günstig ist übrigens auch eine ausreichende Kopffreiheit für die hinten sitzenden Passagiere, damit diese nicht bei jedem Schlagloch und bei jeder Fahrbahnunebenheit gleich mit dem Kopf an das Dach stoßen. Also 5 Sitzplätze und nach Möglichkeit auch 5 Türen, weil dies das Ein- und auch das Aussteigen beträchtlich erleichtert und vor allem die Gefahr ausschließt, dass man sich den Kopf dabei stößt oder mit dem Hemd irgendwie am Gurtschloss hängen bleibt. Polo, Yaris, Jazz, Fabia, i20, 208 – Kleine Sparer im Vergleich

Passenden Kleinwagen kaufen

Eine Motorisierung von vielleicht 1,2 l Hubraum und bis zu 80 PS dürfte wohl absolut ausreichend sein. Dennoch sollte man zumindest einigermaßen flott mit dem Gefährt vorankommen können. Also ein doch einigermaßen drehfreudiger Motor!

Auf den Punkt gebracht; der Kleinwagen für die Familie muss preiswert, sparsam, sicher und ganz einfach praktisch sein, um den täglichen Bedürfnissen einer Familie Rechnung tragen zu können. Das bedeutet bei dieser Fahrzeugklasse aber auch, dass die Beleuchtung und die Elektrik nicht anfällig sein dürfen! Ein Kleinwagen also ohne das Potential für irgendwelche negativen Überraschungen, die in Werkstatt-Daueraufenthalten und hohen Reparaturrechnungen enden!

Da das Auge aber bekanntlich ja immer mit kauft, wäre eine sportliche und knuffige Optik auch nicht schlecht. Schließlich will man ja nicht, dass die Nachbarn jedes Mal die Nase rümpfen, wenn man abends nach der Arbeit neben ihnen einparkt! Der Fahrer wünscht sich natürlich ein in Höhe und auch längs verstellbares Lenkrad, das ihm die Bedienung erleichtert, ein peppiges Armaturenbrett, das nicht nur durch billige Verarbeitung und schlechte und geräuschträchtige Verarbeitung glänzt, die zudem unter heftiger Sonneneinstrahlung einen stechenden Geruch verströmt, der an Lösungsmittel erinnert.

Ein Infotainmentsystem wäre auch nicht schlecht und idealerweise auch eine Freisprecheinrichtung, damit man ungestraft während der Fahrt durch die Stadt telefonieren kann, falls das Handy doch einmal klingelt und natürlich auch der Federungskomfort! Der Federungskomfort ist schon aufgrund des verhältnismäßig kurzen Radstandes und der kleinen Räder offensichtlich ein Dauerthema bei dieser Fahrzeugklasse! Der Federungskomfort sollte also ausreichend sein und einem nicht andauernd das Gefühl vermitteln, mit einem Elektro-Gabelstapler in der Stadt unterwegs zu sein!

Kleinwagen und Familie sind vereinbar

Platz im KleinwagenKleinwagen und Familie? Das muss sich also tatsächlich nicht unbedingt ausschließen! Und für die Handhabung in den meisten deutschen Innenstädten sind große Autos, obschon repräsentativ und zugegeben auch sicher ziemlich ungeeignet!

Von daher sind Kleinwagen, zumal für Familien, die in größeren Städten leben und die sich kein großes Auto leisten wollen oder können, tatsächlich eine günstige Alternative. Zu bedenken sind allerdings die Fragen des Platzangebotes vorne und hinten; die Problematik der aktiven und passiven Sicherheit; das Kofferraumvolumen und die Verfügbarkeit von 5 Türen zum bequemen Ein- und Aussteigen. Unter diesen Gesichtspunkten fallen einem natürlich spontan sofort der VW Polo, der Peugeot 208 und der Opel Corsa D ein.

Kleinwagen, die bei den geforderten Crash-Tests der Euro-Norm gut abschnitten, die über einen akzeptablen Platz im Innenraum und einen ausreichend groß dimensionierten Kofferraum verfügen. Kleinwagen, wie der derzeit beliebte Fiat 500, der Citroen C1, der Toyota Aygo oder der Peugeot 107 scheiden daher wohl eher als Familienfahrzeuge aus. Zwar sind sie trendig und sparsam, verfügen allerdings über einen für Familien deutlich zu knapp bemessenen Innen- und Kofferraum und über nur 4 wirklich vollwertige Sitze. Bildquellen Artikelbild: ©panthermedia.net Maksim Toome Mitte-Unten: ©panthermedia.net Dzmitry Marhun

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Über Simon Schröder (1009 Artikel)
Simon Schröder ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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