Körperfett: Welcher Anteil ist normal und wann man abnehmen soll

Ab wann ist man "fett"?

Fett

Die Fette dienen dem menschlichen Körper als Hauptenergielieferanten und sind als Produzenten verschiedener Botenstoffe bekannt. Fettspeicher halten den Organismus am Leben, im Übermaß jedoch können sie gesundheitsschädlich sein.

Nicht nur der Energiespeicher

Fettgewebe hat neben der Speicherfunktion auch andere, wichtige Aufgaben im Körper. Das Unterhautfettgewebe zum Beispiel isoliert den Körper vor der Kälte und verhindert, dass zu viel Wärme nach außen entweicht. An manchen Körperstellen dient Fettgewebe dazu, diese Körperpartien zu schützen, wie es der Fall an den Fußsohlen ist.

Verschiedene Körperfettarten

[sws_yellow_box box_size=“618″]Fett ist nicht gleich Fett. Der menschliche Körper verfügt über verschiedene Fettgewebearten, die sich in der Struktur voneinander unterscheiden. Das sogenannte Strukturfett hat eine schützende Funktion, es verhindert, dass die inneren Organe sowie Gelenke einer zu starken Druckbelastung ausgesetzt sind. Anders das Speicherfett, das unter Umständen gesundheitsschädlich sein kann. [/sws_yellow_box]

 

Vor allem dann, wenn davon zu viel im Körper gespeichert ist. Diese Fettart wird zum größten Teil in der Unterhaut – am Bauch, an den Oberschenkeln und am Gesäß – gespeichert. Dabei handelt es sich in erster Linie um [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]lebensnotwendige Fettdepots[/sws_highlight] , die in Hungerzeiten angezapft werden können. Dieses Fettreservoir macht es möglich, dass der Körper bis zu 40 Tage ohne feste Nahrung überleben kann.

Zu hoch oder zu niedrig?

Der Körperfettanteil gibt Informationen darüber, wie viel Prozent des Körpers aus Fettgewebe besteht. Bei einem zu hohen Fettanteil wird das Risiko, an einer Herz-Kreislauf Erkrankung – wie Arteriosklerose – zu leiden, viel höher. Bei einem zu niedrigen Anteil an Fetten müssen die Strukturreserven angegriffen werden. Das führt zu verschiedenen Störungen der Körperfunktionen. Bei Männern ist der [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Körperfettanteil[/sws_highlight]  zu niedrig, wenn er unter sechs Prozent liegt, bei Frauen liegt der minimalste Prozentsatz bei zwölf Prozent.

Wann ist der Anteil zu hoch?

Der ideale Körperfettanteil ist bei Frauen und Männern unterschiedlich. Darüber hinaus hängt er noch von dem Alter der Person ab. Bei jüngeren Frauen zwischen 20 und 30 Jahren liegt er bei rund 22,5 Prozent, bei Männern in diesem Alter entsprechend bei 16,5 Prozent. [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Der ideale Anteil an Fettgewebe[/sws_highlight]  erhöht sich mit zunehmendem Alter und liegt bei einer 60-jährigen Frau bei 30,7 Prozent und bei Männern bei 23,3 Prozent.

Werte abseits der 25- bis 27-Prozent-Marke sind bei Männern und Frauen in der Regel zu hoch und sollten reduziert werden. Dafür sollte die Ernährung entsprechend umgestellt werden und man sollte sich mehr bewegen, damit der Kalorienbilanz in Balance bleibt oder noch besser negativ wird (es werden mehr Kalorien verbraucht, als mit Nahrung zugefügt wurden).

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Bildquellen
Artikelbild:  © panthermedia.net / Krzysztof Zabłocki

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Über Dariusz Strenziok (151 Artikel)
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