Kosten beim Familienwagen einschätzen

Kosten beim Familienwagen

Schon der Kauf eines neuen Autos stellt für viele Familien ein großes finanzielles Problem dar. Kaum jemand schafft es in der heutigen Zeit, dass er sein Fahrzeug bar bezahlen kann. Es muss also meistens ein Kredit aufgenommen werden und die monatlichen Raten dürfen nicht zu hoch sein, schließlich kommen auch noch die laufenden Kosten dazu.

Wir können eigentlich nur dann vernünftig kalkulieren, wenn wir schon vor dem Kauf berechnen lassen, wie hoch die KFZ-Steuer und die KFZ-Versicherung sein werden.

Je mehr Hubraum der Motor hat, desto höher wird die Steuer ausfallen. Bei der Haftpflichtversicherung sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen. Nicht nur die KW-Zahl und der Fahrzeugtyp, sondern auch die Regionalklasse fließt in die Berechnung mit ein. Im Zweifel würde ich mir bereits vor dem Kauf ein Angebot über eine KFZ-Versicherung geben lassen, damit man die Kosten einschätzen kann.

Worauf kommt es beim Familienwagen an?

Sicherheit spielt eine große Rolle

Ein Auto für die Familie sollte nicht nur für alle einen ausreichenden Platz bieten.

Auch die Sicherheit spielt bei der Auswahl eine große Rolle. Viele Halter von Kraftfahrzeugen richten sich nach den aktuelle Crashtests und dem Ergebnis der neutralen Tester.

Die Sicherheit ist ein wichtiger Punkt, der beim Kauf eines Familienwagens häufig auch an vorderer Stelle steht.

Airbags, die auch in an den Seiten und den Rücksitzen eingebaut sind und eine sichere Befestigung von Kindersitzen sind das A und O bei dem Autokauf für die Familie.

Neben dem Aspekt der Sicherheit wird ebenfalls auf die Größe des Familienwagens geschaut. Schließlich wollen wir mit der Familie auch bequem in den Urlaub fahren können und das notwendige Gepäck sollte ebenfalls seinen sicheren Platz bekommen können.

Kommt es dabei wirklich auch auf die Anzahl von KW oder den Hubraum an? Müssen wir ein Familienauto fahren, das sich durch einen besonders kräftigen Motor auszeichnet? Ich denke nicht. Denn wenn das so ist, dann können wir uns gleichzeitig auf hohe laufende Kosten einstellen.

Autos aus Fernost sind nicht nur preiswert

Kraftfahrzeuge aus Drittländern

Dass Kraftfahrzeuge aus Drittländern wesentlich preiswerter in der Anschaffung sind als deutsche Fabrikate, das ist kaum zu widerlegen.

Das liegt vor allen Dingen an den Lohnkosten, und Deutschland steht hier wohl mit an vorderer Stelle. Autos aus China würde ich aber nicht unbedingt kaufen.

Aber selbst wenn die Fahrzeuge nicht hier hergestellt werden, häufig gibt alleine der gute Name den Ausschlag für einen höheren Preis. Ein gutes Beispiel für die Preispolitik der Hersteller bietet der Volkswagenkonzern.

Alle Fahrzeuge, die unter dem Namen VW produziert wurden, sind häufig wesentlich teurer als jene, die bei den Tochterunternehmen vom Band liefen. Trotz gleicher Technik. Die Marken Skoda oder Seat haben zwar ihre eigene Produktbezeichnung, allerdings sind bei den Kraftfahrzeugen viele Einbauten von VW enthalten.

Es kommt also bei der Wahl des passenden Familienautos nicht ausschließlich auf den Namen an. Es ist allgemein bekannt, dass VW Autos produziert, die sehr lange halten und zudem im Verbrauch niedrig sind. Das gilt auch für die Tochterunternehmen Skoda, Seat & Co.

Reparaturen und Ersatzteile

die Rechnungen der Autowerkstätten

Was immer wieder auch für großen Ärger sorgt, das sind die Rechnungen der Autowerkstätten. Hier ist nicht nur der Arbeitslohn teilweise schon fast unverschämt hoch, nein, auch die Ersatzteile gehen ins Geld.

Wenn wir uns überlegen, dass ein Blinker im Außenspiegel locker 70€ kosten kann, dann vergeht einem fast die Freude am Fahren. Rechnen wir noch die Kosten für den Einbau dazu, dann liegen wir fast bei 200€ – für einen Blinker im Spiegel. Vielleicht wäre es ja auch mal eine Alternative, sich nach einer freien Werkstatt umzuschauen.

Auch hier wird sehr gut gearbeitet, die Kosten für den Lohn sind allerdings meistens wesentlich geringer und die Ersatzteile werden von deutschen Drittanbietern bestellt. Auch erlauben mittlerweile viele Autowerkstätten, dass man sich die Teile selber bestellt und mitbringt. Das kann man am günstigen im Internet bei Autoteileshops wie bei Parts2go oder auch vor Ort beim Teilehandel.

Günstiger als über Werkstatt an sich wird’s auf jeden Fall werden. Nur immer darauf achten, dass man für das richtige Auto seine Ersatzteile bestellt. Mietwerkstätten für Hobbyschrauber gibt es übrigens auch in einigen Städten. Das sind Werkstätten, wo man selber die Ersatzteile einbauen und kleine Reparaturen vornehmen kann.

Meistens sind dabei immer zwei oder drei Fachleute vor Ort und geben Tipps und Hilfestellungen. Außerdem helfen sich die Kunden hier auch gegenseitig und lösen Probleme gemeinsam. Sicher, hier muss man für das Nutzen der Werkzeuge einen Betrag bezahlen, dieser ist allerdings bei weitem nicht so hoch als wenn wir das Auto in eine Fachwerkstatt geben würden. Für handwerklich geschickte ist das sicherlich eine gute Alternative.

Autotests können hilfreich sein

Testberichte helfen weiter

Noch einmal zum Kauf zurück. Bevor wir uns für ein Fahrzeug entscheiden, können übrigens auch Testberichte echt weiterhelfen.

Hier sehen wir zum Beispiel die Pannenstatistik und erfahren dadurch, wie zuverlässig die Autos in der Regel sind.

Was hilft es uns, wenn wir ein preiswertes Familienauto kaufen und es dann ständig in die Werkstatt bringen müssen.

Einige Listen der Testergebnisse sagen auch viel über die Folgekosten, wie Inspektionen oder dem Kauf von Verschleißteilen aus. Eigentlich kann die Kaufberatung doch nicht besser funktionieren, oder? Welche Erfahrungen hast Du mit dem Autokauf gemacht und was ist in deinen Augen der beste Familienwagen?

Hier noch ein kleines Video dazu:

Alles Liebe
euer Simon

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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Über Simon Schröder (1001 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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