Lieblingskind | Ein Problem in der Familie?

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Wer kennt es nicht. Wenn man Geschwister besitzt, hat man sich als Kind auch ab und an mal benachteiligt und zurückgesetzt gefühlt. Der eine Bruder bekam an Weihnachten ein Spielzeug mehr, die Schwester hat von der Oma öfters den leckeren Schokoriegel zugesteckt bekommen und beim Familienausflug durfte der Älteste immer vorne sitzen.

Das sind die Eindrücke, die man als Kind in einer größeren Familie durchaus mal haben kann. Doch ist da was Wahres dran? Eins ist ja klar. Man sucht sich ja nicht mit Absicht ein Liebling aus – schon gar nicht bei den eigenen Kindern.

Es passiert eher oft schleichend und unbewusst. In der Gesellschaft muss man sich dafür auch großer Kritik aussetzen, wenn es offensichtlich wird, dass es einen Liebling unter den Kinder gibt. Oft wird man sogar als schlechte Eltern dargestellt, die nicht alle ihre Kinder lieben. Aber sehen wir es mal aus einer anderen Sicht.

Nicht alle Ratgeber sind gut

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Unterschiedliche Kinder

Unsere kleinen Kinder sind auch immer kleine Persönlichkeiten, die mal schwieriger und mal umgänglicher sein können.

Der eine ist etwas ruhiger, verschlossener und schüchterner, während das Geschwisterchen vielleicht offener, lebensfroher und kontaktfreudiger ist. Auch wir selber haben Charaktereigenschaften, die sich auf die Kleinsten abfärben.

Es kommt ja nicht von ungefähr, dass es Mama,- oder auch Papakinder gibt. Auch zwischen Eltern und Kindern muss die Charaktersympathie genauso passen, wie zwischen fremden Menschen.

Das hat aber nichts damit zu tun, dass man das eine Kind mehr liebt, als das andere. Und sind wir mal ehrlich. Wir lieben unsere Kinder, egal was sie tun, oder? Aber es kann sich durchaus so etwas wie ein Lieblingskind in der Familie entwickeln.

In jedem Kind findet man einen Charakter, den man genau an diesem Kind so besonders mag. Und auch die negativen Seiten machen jedes Kind individuell. Ich denke, dass das Wort Lieblingskind hier an der falschen Stelle ist. Wenn man merkt, dass man mit einem Kind vielleicht besser zurechtkommt, als mit den anderen, ist das noch lange kein Weltuntergang. Wie gesagt: Das ist völlig normal, und wenn man es bewusst wahrnimmt, sollte man damit auch umgehen können. Wichtig ist nur, dass jedes Kind in der Familie die Zeit, Zuneigung und Liebe bekommt, was es braucht.

Super interessant!

Wie ist es mit Dir? Welche Seiten magst Du an deinem Kind besonders? Was treibt dich aber manchmal auch in den Wahnsinn? Erzähl mir doch ein bisschen. Am besten unten in der Kommentarbox!

Alles Gute,
eure Wencke

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Artikelbild: ©panthermedia.net Yuri Arcurs
Mitte-Links: ©panthermedia.net Wavebreakmedia ltd

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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