Mau Mau, Rommé und Co. – Die besten Kartenspiele für Kinder

Familie beim Kartenspiel | © panthermedia.net /Jim_Filim Familie beim Kartenspiel | © panthermedia.net /Jim_Filim

Knapp 80% der Deutschen spielen gerne und regelmäßig Kartenspiele. Ganz egal ob zu zweit oder mit mehreren Mitspielern, Kartenspiele gibt es in unglaublich vielen verschiedenen Ausführungen und mit den unterschiedlichsten Regeln und Zielen. In Deutschland haben wir aber eindeutig ein paar Lieblingskartenspiele; Rommé, Skat, Poker, UNO und Mau Mau gehören mit Abstand zu den beliebtesten Spielen der Deutschen. Vor allem Kinder finden schnell Spaß daran, mit Mama und Papa oder Oma und Opa, ein paar Runden zu Spielen.

Kartenspiele für Kinder

Wenn Kinder Kartenspiele spielen wollen, müssen zunächst wir Erwachsenen ihnen die Regeln und alles notwendige, was mit dem Spiel zu tun hat, genaustens erklären. Denn nichts ist bei Kartenspielen wichtiger, als die genaue Einhaltung der Regeln. Nur wenn man alle kennt, hat man eine Chance zu gewinnen. Doch einige Kartenspiele, die wir vielleicht gerne spielen, sind meist für unsere Kleinsten noch etwas zu schwer. Gerade kleine Kinder brauchen für den Anfang eher leicht verständliche Spiele, die nicht zu viele Regeln benötigen. Welche Spiele unsere Kids schnell mitspielen können und wie sie durch Kartenspiele noch etwas dazu lernen, haben wir hier für euch zusammengefasst.

Ablegespiele

Sogenannte Ablegespiel sind wahrscheinlich die einfachsten Spiele, die Kinder erlernen können. Das Ziel bei dieser Art von Kartenspielen ist es, alle Karten, die man in der Hand hat, so schnell wie nur möglich abzulegen. Auch wenn wir hier mit Karten spielen, welche sich durch verschiedene Werte wie zum Beispiel Zahlen und Farben unterscheiden, können diese zwar den aktuellen Spielverlauf beeinflussen, aber für das Ermitteln des Siegers sind sie jedoch meist nicht ausschlaggebend.

Eine der Grundregeln, die meist bei die diesen Ablegespielen beachtet werden muss, hat ebenfalls etwas mit dem Kartenwert oder der Kartenfarbe zu tun. Die Zahl oder die Farbe der abzulegenden Karte muss demnach in den meisten Fällen mit den Werten der zuletzt offen liegenden Karte übereinstimmen. Zu den bekanntesten Ablegespielen gehören auf jeden Fall Mau Mau, Schwarzer Peter, UNO und Rommé. Die meisten davon sind vor allem bei unseren Kids beliebt. Sie sind leicht verständlich und die Karten sind durch Farben oder Zahlen gekennzeichnet, was es den Kindern leichter macht zu kombinieren und die richtige Karte abzulegen.

Sammelspiele

Sammelspiele hat wahrscheinlich fast jedes Kind schon mal in der Hand gehabt. Auto-, Tier, oder Fußballquartetts sind spätestens in der Grundschulzeit mal aktuell. Doch auch wir Eltern haben in unserer Kindheit bestimmt nicht nur ein Quartett gehabt. Bereits im Jahr 1585 wurde ein Spiel dokumentiert, das unserem heutigen Quartett sehr ähnlich ist. Das sogenannte Go Fish. Neben jeglichen Quartett-Spielen ist auch der Schwarze Peter ein sehr bekanntes Sammelspiel für große und kleine Kartenspieler.

Die Aufgabe der Mitspieler ist es, so viele Karten oder Kartenkombinationen wie möglich zu sammeln. Auch bei diesen Spielen werden die Werte der Karten meist nicht gezählt oder sind nicht entscheidend für den Sieg. Bei Sammelspielen gibt es aber oft keine Zahlen, sondern Themengruppen, welche zusammen gehören. Ein Beispiel für solche Gruppen wären bei einem Tierquartett Vögel, Reptilien, Säugetiere und Fische.

Kartenspiele zum Lernen nutzen

Zum Spaßfaktor, welchen Kartenspiele aller Art uns und unseren Kindern bringen, kommt auch noch der Lernfaktor hinzu. Dadurch das die meisten Kartenspiele hohe Konzentration und Aufmerksamkeit von unseren Kids abverlangen, werden in besonderem Maße diese Eigenschaften gefördert. Aber auch das Kurzzeitgedächtnis und das strategische Denken werden bei bestimmten Spielen trainiert.

Quartett-Spiele können aber auch Lernspiele für unsere Kinder sein, bei denen sie ebenfalls etwas dazu lernen. Je nachdem welches Themengebiet im Quartett behandelt wird, kann das Kind beispielsweise etwas über Tierarten und ihre Lebensräume oder Autos und Länder spielerisch kennenlernen. Ganz nebenbei bleiben einige Informationen im Gedächtnis unserer Kleinsten, ohne das es sich wirklich wie lernen anfühlt. Man könnte es spielerisches Vokabeln lernen nennen.

Fazit zu Kartenspielen für Kinder

Karten spielen | © panthermedia.net /Marc Dietrich

Karten spielen | © panthermedia.net /Marc Dietrich

Ohne Frage bringen Kartenspiele uns und vor allem unseren Kindern sehr viel Spaß bei gemeinsamen Spielenachmittagen. Es gibt so viele verschiedene Kartenspiele; da ist für jeden etwas dabei. Um aber die richtigen Kartenspiele auszuwählen und sie unseren Kindern später auch erklären zu können, sollten wir Eltern sie bereits im Voraus gespielt und verstanden haben.

Hat man gerade keinen Mitspieler zur Hand, kann man Kartenspiele auch auf Internetseiten wie dieser hier spielen. Hier benötigt man keine weiteren Mitspieler und kann sich zusätzlich dazu über das jeweilige Kartenspiel und damit verbundene Regeln bestens informieren. Denn nur wenn jeder die Regeln kennt und auch befolgt, haben wir mit unseren Kindern bei Kartenspielen wir Rommé, Mau Mau und Co. viel Spaß und finden den rechtmäßigen Gewinner.

Mau Mau, Rommé und Co. – Die besten Kartenspiele für Kinder
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