Mein Kind hat eine Milben-Allergie! | Was muss ich beachten?

Milben-Allergie bei Kindern Milben-Allergie bei Kindern
Milben-Allergie bei Kindern

Milben-Allergie bei Kindern

Gerade in der heutigen Zeit gibt es immer mehr Menschen, die an einer Milben-Allergie leiden. Bei vielen äußert sich es dadurch, dass man viel husten oder auch Niesen muss.

Spätestens dann ist der Zeitpunkt, wo man mit seinem Kind den Arzt aufsuchen sollte. Allerdings kann man nicht immer durch einen Allergietest feststellen, dass dies der Auslöser der Beschwerden ist.

Es gibt aber trotzdem einige Dinge, auf die man achten kann, um dem Kind eine Linderung zu bieten. Sollte es dennoch nicht die Hausstaubmilbe sein, die diese Beschwerden auslöst, hat man es zumindest versucht. Es ist wesentlich einfacher, diesen Übeltäteren aus dem Weg zu gehen, als man vielleicht glauben mag.

Milbenalarm in Matratzen. Eine Reportage mit Horst Veith

Checkliste zur Milbenbekämpfung!

  • Waschbare Schmusetiere und Puppen kaufen!

Am wichtigsten ist es, das man in der Zukunft nur noch Schmusetiere kauft, die man auch waschen kann. Wenn man bereits Kuscheltiere hat, die man nicht in die Waschmaschine stecken kann, ist das aber natürlich auch kein Weltuntergang. Es gibt diverse Sprays, die die Milben langanhaltend abtöten können. Aber auch diese Prozedur muss mindestens halbjährlich bei allen Kuscheltieren und Puppen wiederholt werden. Es gibt inzwischen übrigens auch schon diverse Kuscheltiere, die extra so konzipiert werden, dass auch Allergiker diese ohne Bedenken nutzen können.

  • Für ein sauberes Bett sorgen!

Gerade im Bett fühlen sich die Milben besonders wohl, da man als Menschen dort die meiste Zeit verbringt. Gegen die kleinen Plagegeister gibt es aber spezielle Kopfkissen, die besonders für Allergiker gut geeignet sind. Genauso sollte man bei solch einem Verdacht sich immer fragen, wie alt die Matratze des Kindes eigentlich ist. An sich kann man eine Matratze gut 8 oder 10 Jahre lang benutzen. Doch dazu gehört eine ausreichende Pflege und Sauberkeit. Jedoch ist es gerade bei Allergikern schwer, diese Lebensdauer zu erreichen. Mit einem Matratzenschoner geht das am einfachsten. Doch auch dieser muss regelmäßig gewaschen werden. Ebenfalls ist es wichtig, dass die Bettwäsche und alle Bezüge in regelmäßigen Abständen gewaschen werden. Besonders im Sommer ist es einfacher, dieses auch wirklich zu machen. Im Winter kann hier ein zweites Set bestehend aus Bettdecke und Kopfkissen weiterhelfen.

  • Nur wenig Teppich verwenden!

Ein Teppichboden ist ebenfalls ein gutes Zuhause für Milben. Besonders wenn dieser schon jahrelang in den Wohnräumen liegt, ist es schwer, diesen ausreichend zu pflegen. Mit dem normalen Staubsaugen ist es hier nicht mehr getan. Deshalb raten Experten auch dazu, am besten eine glatte Oberfläche verlegen zu lassen, die man besser sauber halten kann. Vereinzelnd können aber durchaus auch mal kleine Teppiche auf dem Boden liegen. Wichtig ist nur, dass die Pflege hier einfach ist. Die Firma Teppich Stark GmbH & Co. KG stellt zum Beispiel Teppiche her, die besonders einfach zu pflegen und zu reinigen sind. Wie man auf der verlinkten Homepage sehen kann, gibt es auch diverse Modelle für das Kinderzimmer. Wenn man also auf hochwertige Materialien zurückgreift, kann auch durchaus Teppichboden verlegen lassen.

Hausstaubmilbenallergie – HNO Ratgeber Dr. Draws

Fazit: Wer ein oder zwei dieser Tipps auch Zuhause anwendet, kann seinem Kind damit schon eine ordentliche Erleichterung bieten. Oftmals hilft es schon, wenn man bei dem Bett besondere Hygiene walten lässt.

Wenn dazu die meisten Teppiche und Staubquellen ausgemerzt werden, kann auch das Kind das Zuhause etwas genießen, ohne von der Allergie allzu sehr gestört zu werden.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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Artikelbild: ©panthermedia.net Anja Gehl

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