Mietnebenkosten bald zu hoch für Familien? | Wohnen wird zum Luxusgut!

Mietnebenkosten steigen weiter Mietnebenkosten steigen weiter
Mietnebenkosten steigen weiter

Mietnebenkosten steigen weiter

Immer mehr Mieter stehen vor einem großen Problem. Die Nebenkosten steigen rapide an. Allein die Stromkosten sollen im nächsten nächsten Jahr um fast 13 Prozent ansteigen.

Das wäre in einem Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden eine Erhöhung von immerhin satten 129 Euro.

Der Grund dafür ist wie immer der Gleiche. Die Energiewende ist teuer und die Konzerne müssen dies auf die Kunden umlegen. Doch auch das Gas soll im nächsten Jahr ansteigen, wodurch viele Familien starke Probleme bekommen könnten. Auch hier ist der Grund, dass die Kosten für die Produktion angestiegen sind und auch das auf den Verbraucher umgelegt werden müsste. Doch so langsam können die Kunden nicht mehr. Im Durchschnitt geht mindestens das halbe Monatseinkommen nur für die Wohnung und die Nebenkosten drauf. Bei denjenigen, die etwas weniger verdienen, ist es prozentual sogar noch viel mehr.

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Wer aktuell gerade über dem Satz verdient, dass er Hilfe wie das ALG II beantragen könnte, muss sich stark einschränken und langsam können das einige Familien nicht mehr!

Konsequenzen sind schon zu spüren!

Alleine im Jahr 2011 wurden laut einer Verbraucherzentrale um die 800 000 Haushalte kurzweilig von dem Stromnetz getrennt, weil diese die Abschläge nicht mehr begleichen konnten.

Diese Zahl wird wohl auch im nächsten Jahr noch weiter ansteigen, da die Kosten auch wieder steigen. Eine Kostensperre von der Regierung gibt es nicht, da diese zum Teil sogar eine Mitschuld an diesem Dilemma trägt.

Auch bei de Gaspreisen wird es keine Obergrenze geben. So können die Versorger immer wieder die Preise fast ungehindert anheben und einige können sich diesen „Luxus“ nicht mehr leisten. So kommt es auch, dass selbst im Winter einige Haushalte auf die Heizung verzichten müssen – hier bei uns in Deutschland.

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Ein Wechsel kann für Ersparnisse sorgen!

Auch wenn man diesen Tipp in den letzten Jahren wohl schon des öfteren gehört hat, ist dies tatsächlich am sinnvollsten. Man kann den Preisen nur entgegenwirken, indem man den Anbieter wechselt.

Es wird einem vielfach sogar dazu geraten, dass man die günstigsten Preise jährlich herauszusuchen sollte. Nur so kann man die Nebenkosten bestmöglichst niedrig halten.

Am besten kann man die Tarife übrigens im Internet vergleichen, da sich hier viele Vergleichsportale und Anbieter mit eigenen Seiten finden lassen. Hat man sich im Vorfeld bei der Stiftung Warentest oder bei einem ähnlichen Testinstitut nach dem regional besten Anbieter erkundigt, empfiehlt es sich auch online den Antrag auf Versorgung zu stellen.

Ein Wechsel ist Empfehlenswert

Ein Wechsel ist Empfehlenswert

Das hat in der Regel mehrere Vorteile. Günstige Anbieter wie Yellow Gas zum Beispiel bieten neben dem niedrigen Gaskurs auch eine verkürzte Mindestvertragslaufzeit von nur einem Jahr an.

Es ist auch wichtig darauf zu achten, da man sich insbesondere bei Gas und Strom noch zu lange bindet.

Ebenso ist darauf zu achten, dass man bei Abschluss des Vertrages eine Preisgarantie ausgesprochen bekommt, sodass man die nächsten 12 Monate vor Erhöhungen sicher ist.

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Fazit: Ständiges Wechseln ist auf Dauer natürlich keine Lösung. Man kann nur hoffen, dass die Regierung auf lange Sicht endlich einen Riegel vor die Kosten macht, damit Familien nicht mehr Angst vor den Rechnungen haben müssen.

Außerdem wäre es wichtig, dass die Stromsperren in Zukunft verboten werden, denn Strom gehört heutzutage im Haushalt zu der absoluten Grundversorgung .

Oftmals sind durch diese Sperrungen natürlich auch nicht nur Erwachsene betroffen, sondern vor allem auch die Kinder. Zumindest denen muss man ermöglichen, einen geregelten Tagesablauf zu erhalten.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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