Mietnebenkosten steigen weiter – Belastung für Familien vermeiden

Mietnebenkosten

Vor Kurzem wurde in mehreren Zeitungen berichtet, dass die Nebenkosten für unsere Wohnungen auch im Jahr 2012 steigen werden.

Besonders die Stromkosten werden weiter zunehmen und je nach Anbieter ist durchaus auch eine Steigerungsrate von bis zu 4 % möglich.

Was nach wenig klingt, kann schnell sehr teuer werden!

Abgesehen davon zeigt auch die Entwicklung der reinen Heizkosten, dass das reine Wohnen immer teurer wird. Dabei kann man sowohl als Mieter, aber auch als Hauseigentümer einiges an Einsparpotenzial nutzen.

Aus Holz wird Wärme

Eine neue Heizung lohnt sich!

Für Wohnungs- und Hauseigentümer ist es besonders interessant, die veralteten Heizungssysteme mit Öl und aber auch die mit Gas gegen neue und moderne Möglichkeiten auszutauschen.

Neben vielen verschiedenen experimentellen Angeboten gibt es aber auch schon sehr ausgereifte und zuverlässige Alternativen.

Das Heizen mit Holzpellets gilt dabei als eine besonders preiswerte, ökologische und gut nachzurüstende Möglichkeit für Hausbesitzer.

Über die Vor – und Nachteile kann man sich übrigens auf den verschiedenen Fachwebseiten im Internet gut informieren. Gerade wenn man sich auch über die Kosten einer laufenden Holzpelletheizung erkundigen möchte, ist es durchaus ratsam, sich verschiedene Meinungen einzuholen.

In der Mietwohnung

Vermieter und Mieter in Abhängigkeit

Bewohnt man hingegen eine angemietete Wohnung, ist es natürlich nicht so einfach, sich für ein neues Heizungssystem entscheiden zu können.

Auch gibt es Wohnungen, wo der Vermieter selber die jeweiligen Versorger für Strom, Wasser und Gas bzw. Öl auswählt.

Ein Gespräch mit dem Besitzer ist daher immer ratsam und man kann wenigstens versuchen anzuregen, dass in dem Haus Modernisierungen vorgenommen werden.

Ist bei dem Besitzer jedoch nichts zu bewegen, ist man selber gefragt. Auch wenn man als Mieter nicht auf alles Einfluss nehmen kann, so kann man dennoch einiges an Kosten einsparen.

Heizkosten sparen

Ein wichtiger Punkt in der Kostenreduzierung ist das eigene Verhalten mit den Ressourcen. Ich selber habe es mir angewöhnt, lediglich nur im Wohnzimmer die Heizung aufzudrehen.

Für den Rest der Wohnung sehe ich es einfach nicht ein, zu heizen.

Im Schlafzimmer halte ich mich nur abends bzw. nachts auf und meist öffne ich eh dort das Fenster. Mit frischem Sauerstoff lässt es sich ja am besten schlafen. 😉

Morgens das Duschen ist jedoch eine Gewöhnungssache – das gebe ich zu. Wenn man sich aber warm duscht und man für ca. 5 min unter dem warmen Wasser steht, wird der Raum automatisch etwas wärmer. Ist es erstmal selbstverständlich geworden, dass es im Badezimmer nicht immer superwarm ist, macht es einem nicht mehr so viel aus. Auch die Küche bleibt bei mir in der Regel kalt, da auch hier beispielsweise durch das Kochen etwas Wärme entsteht. Dadurch spare ich ca. 50 % meiner Heizkosten ein.

Zusätzlich dazu kann man auch noch innerhalb der Wohnung warme Kleidung tragen und Decken nutzen. Hiermit kann man ebenfalls noch einmal 10-15 % an Kosten einsparen, da die Raumtemperatur abgesenkt werden kann. Soweit gehe ich persönlich jedoch nicht.

Der Wohnort

Der Wohnort kann entscheiden

Was ich bei meinen Recherchen im Internet festgestellt habe ist, dass es regional in Deutschland auch bei den Nebenkosten zu deutlichen Unterschieden kommen kann.

Möchte man beispielsweise nach Hamburg ziehen, bietet es sich eher an, im nahen Umkreis nach einer passenden Wohnung zu suchen.

Eine Immobilie in Ahrensburg dürfte zum Beispiel in der Anschaffung, Unterhaltung und Pflege um einiges günstiger sein, als wenn man direkt nach Hamburg ziehen möchte.

Und auch die Nebenkosten sind in der Regel in den umliegenden Städten günstiger, als wenn man direkt mitten in die City ziehen würde.

Die Strompreise

In jedem Fall, egal ob Mieter, Hauseigentümer oder in welcher Region man lebt, würde ich einen regelmäßigen Strom-Spar-Check empfehlen. Gerade bei diesem Kosten sind meistens hohe Einsparpotenziale vorhanden und selbst wenn man viel Geld hätte, möchte man ja es nicht unbedingt verschenken.

Strom vergleichen und sparen

Vergleicht man also die verschiedenen Tarife und Preise für seinen Strom, würde ich auch immer auf die eventuellen Besonderheiten achten.

Vorauszahlungen oder feste Kilowattstundensätze würde ich in keinem Fall akzeptieren. Auch lange Kündigungsfristen halte ich für unangebracht.

Es gibt übrigens ein Dutzend Stromsparrechner im Internet. Auch da gilt es wieder, dass man jeweils mehrere Angebote nutzen und dann die Ergebnisse in Ruhe miteinander vergleichen sollte.

Natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten und Alternativen um die Nebenkosten weiter einzusparen. Aber ich denke, das würde den Rahmen von diesem Artikel sprengen. Wenn du jedoch noch eine gute Idee hast, dann schreib hier per Kommentar. Diese Webseite ist immerhin zum Mitmachen gedacht.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Alles Liebe
euer Simon

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Über Simon Schröder (1001 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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