Mit der Sauberkeit im Haushalt nicht übertreiben

Den Putzfimme im Haushalt vermeiden

Putzen

Sauberkeit ist bis zu einem gewissen Grad wichtig im Leben, aber zu viel Hygiene kann in Bezug auf die Gesundheit zu Problemen führen. Wenn der menschliche Organismus von jeglichen Keimen vollkommen isoliert wird, kann es gesundheitliche Konsequenzen mit sich führen.  

Keimfreier Haushalt macht krank

Keime sind für das normale Funktionieren unseres Körpers essenziell, wenn das Immunsystem nicht mehr trainiert wird, wird es für den Menschen brenzlich. Den Haushalt regelmäßig zu „desinfizieren“ führt dazu, dass es sich resistente Keime entwickeln, was wiederum zu gefährlichen Infektionen führen kann, weil der Körper die Keime nicht abwehren kann.

[sws_grey_box box_size=“618″]Allergien entstehen häufig auch deswegen, weil man mit der Sauberkeit ziemlich übertrieben hat. Ein keimfreier Haushalt „arbeitet“ gegen uns: Unser Immunsystem wird nicht mehr herausgefordert und kann sich somit nicht mehr an die neuen Keime anpassen. Neben Allergien kann es auch zu Entwicklung von Asthma kommen. In erster Linie sind es die Kinder, die unter dem übertriebenen Hygienedrang der Eltern leiden, auch wenn das von Seite der Eltern wohl gemeint ist. [/sws_grey_box]

Viel sinnvoller und gesünder ist das Immunsystem der Kinder zu stärken, indem man Ihnen beispielsweise ein Haustier beschafft oder den Umgang mit Nutztieren auf dem Bauernhof ermöglicht. Dabei sollte man sich nicht von einem in das andere Extreme stürzen und die Hygiene gänzlich vernachlässigt. Bei Hygiene, wie auch bei anderen Dingen im Leben, sollte man stets das gesunde Mittelmaß wählen.

Sauber heißt nicht gleich steril

Verzichten Sie in Ihrem Haushalt auf die Desinfektionsmittel. Neben den umweltschonenden Aspekten leben Sie viel gesünder, wenn Sie [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]nicht mehr steril leben[/sws_highlight]  müssen. Denken Sie daran, dass die Zeit, die man dafür verwendet, die Wohnung keimfrei zu halten, kann man viel angenehmer und sinnvoller verbringen. Die Hände zu waschen ist wichtig und notwendig, aber es muss nicht permanent passieren.

Für eine tägliche Handwäsche einen antibakteriellen Seifen zu verwenden ist auch nicht ganz klug, weil man dadurch außer den krankheitserregenden Bazillen auch die nützlichen Bakterien abtötet, die für eine gesunde Hautflora notwendig sind. Solche Seifen bringen auch [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]den pH-Wert der Haut[/sws_highlight]  aus dem Gleichgewicht und zerstören ihren Säureschutzmantel.

Einfacher Essigreiniger reicht aus

Aggressive Reinigungsmittel haben im privaten Haushalt nichts verloren und können problemlos durch einen einfachen Essigreiniger ersetzt werden, der seine Dienste genauso gut tut. Wichtig ist, dass die Waschlappen regelmäßig gewechselt oder bei 95 Grad gewaschen werden. Dadurch werden die meisten Krankheitserreger abgetötet und beim Saubermachen oder Spülen nicht weiter verbreitet. Dasselbe betrifft die Handtücher im Bad und in der Küche.

So viel Hygiene braucht der Haushalt

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Artikelbild: © panthermedia.net / Olaf von Lieres

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Über Dariusz Strenziok (151 Artikel)
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