Mit Kind sicher unterwegs: So finden Sie den richtigen Fahrradkindersitz oder Anhänger

Sichere Transportmöglichkeiten für Kinder auf dem Rad

Kindersitz

Jetzt kommt wieder die Zeit, um mit den Kindern etwas draußen zu unternehmen. Die Bewegung an der frischen Luft ist nicht nur für Kinder und Babys wichtig, auch Erwachsenen profitieren davon. Deswegen entscheiden sich viele Eltern dafür, eine Fahrradtour mit ihren Kleinen zu machen. Kleine Kinder oder Babys müssen aber irgendwie transportiert werden. Die Wahl steht zwischen einem Kinderfahrradsitz und Fahrradanhänger. Wofür soll man sich entscheiden?

Sicherste Montage von Fahrradkindersitzen

[sws_green_box box_size=“618″]Laut Experten sind Kindersitze, die hinter dem Sattel montiert werden, am sichersten. Im Falle eines Unfalls sind Kinder in diesem Bereich am wenigsten verletzungsgefährdet. Ist der Kindersitz vorne montiert, kann das Kind aber die schönere Aussicht genießen, man kann sich mit ihm unterhalten und den Blickkontakt halten. [/sws_green_box]

Bei der Montage hinten ist eine Unterhaltung vor allem im Straßenverkehr nur laut möglich, das Kind hat außerdem nur den Rücken im Blick.

Woran man einen guten Fahrradkindersitz erkennt

Zuallererst sollte der Kindersitz der Größe und dem Gewicht des Kindes entsprechen. Damit man darin [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Kinder transportieren[/sws_highlight]  kann, müssen noch weitere Voraussetzungen erfüllt werden: Die Sitzfläche sollte im Schrittbereich einen Höcker haben. In Verbindung mit einem Dreipunkt- oder Hosenträgergurt wird gewährleistet, dass das Kind bei plötzlichem Bremsen oder einem Aufprall fest im Sitz bleibt.

Des Weiteren dürfen die Füße des Kindes nicht in die Speichen geraten. Das sollte durch Fußstützen und –riemen verhindert werden. Der Fahrradkindersitz sollte auch getestet sein und die Norm DIN EN 14344 erfüllen.

Pro und Kontra für Fahrradkindersitz

Für einen Fahrradkindersitz spricht unter anderem:

  • braucht wenig Platz und ist leicht zu verstauen oder mitzunehmen
  • unkomplizierte Handhabung
  • wenig Zusatzgewicht
  • am besten für Kurzstrecken und Stadtverkehr geeignet
  • ohne Probleme auch auf engen Straßen bleibt das Rad wendig.

Das spricht gegen die Benutzung von Fahrradkindersitz:

  • in der Regel nur bis zu einem Höchstgewicht von maximal 22 Kilogramm möglich (bis etwa 5 Jahre)
  • beeinträchtigt negativ die [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Fahreigenschaften des Fahrrads[/sws_highlight]
  • beim Sturz hohe Verletzungsgefahr fürs Kind
  • kein Schutz bei schlechter Witterung.

Pro und Kontra für Anhänger

Fahrradanhänger hat einige positive Seiten, die Sie nutzen können:

  • man kann zwei Kinder gleichzeitig mitnehmen
  • Stauraum für Gepäck vorhanden
  • sehr gut für längere Strecken (Ausflüge o.ä.)
  • Kinder sitzen entspannt und haben mehr Platz
  • [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Wind- und Wetterschutz[/sws_highlight]  vorhanden (auch vor Insekten)
  • sehr sicher, weil der Anhänger beim Auf- und Absteigen nicht kippen kann
  • Verletzungsrisiko sehr gering (Rahmen dämpft bei Unfällen den Aufprall)

Gegen Anhängerbenutzung spricht:

  • ziemlich hoher Preis (gute Modelle ab 500 €)
  • braucht viel Platz (Aufbewahrung!)
  • nicht so wendig
  • Modelle ohne Federung können durch Stöße die Wirbelsäule des Kindes belasten oder schädigen
  • zusätzliches Gewicht beim Treten
  • bei Fahrten in der Stadt ungeeignet: Kind befindet sich genau in Auspuffhöhe.

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Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Arne Trautmann

Mit Kind sicher unterwegs: So finden Sie den richtigen Fahrradkindersitz oder Anhänger
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