Mit Kindergeld und Kinderzuschlag das eigene Haus finanzieren?!

Hausfinanzierung mit Kindergeld

Fast von jedem ist es der große Traum, irgendwann einmal im Leben ein eigenes Haus zu besitzen. Die Vorteile liegen ganz klar auf der Hand.

Man kann innerhalb seiner vier Wände quasi fast alles machen, was man möchte und man muss keinen Vermieter mehr um Erlaubnis fragen. Der Lebenskomfort erhöht sich dadurch doch enorm.

Abgesehen davon kann man mit dieser Investition seinen Kindern auch etwas Nützliches hinterlassen und gleichzeitig deren Zukunft um einiges vereinfachen. Denn wenn man in der heutigen Zeit keine Miete mehr zahlen muss, bleibt einem gleich 500 oder 600 Euro mehr im Monat.

Der Weg ins Eigenheim

Doch der Weg ins eigene Haus ist nicht immer ganz einfach, da man bei einer Baufinanzierung durch die Zinsen und Gebühren ja fast immer das Doppelte zurückzahlen muss.

Wenn also das Haus mit Grundstück 200.000 € kostet, zahlt man auf die Kreditlaufzeit gesehen gut 400.000 € im Schnitt zurück. Eine Menge Geld, die man da ausgibt, doch es lohnt sich!

Jetzt ist natürlich die Frage, wie man an die benötigten Gelder für eine Hausfinanzierung kommt.

Immerhin muss man bei einer durchschnittlichen Darlehenssumme von 200.000 € durchaus auch mit einer monatlichen Belastung in Höhe von 1000 € rechnen.

Klingt erstmal viel – schaut man sich das aber im Detail mal an, merkt man schnell, dass das alles nur halb so wild ist. Wichtig bei der ganzen Planung ist, dass man eine Bank findet, die das Risiko mittragen möchte. Die 1000 € an Kreditrate fängt man in der Regel durch die eingesparte Miete auf und wenn man eigene Kinder hat, könnte man auch das Kindergeld zur Finanzierung dazurechnen. Da kommt man sehr schnell auf die benötigten 1000 €.

Die Nebenkosten

Zusätzlich ist zu beachten, dass wie auch bei der Mietwohnung natürlich Nebenkosten anfallen und diese ebenfalls monatlich als Abschlagszahlung zu leisten sind.

Zu den üblichen Nebenkosten sollte man sich laut dem Bund der Versicherten auch ausreichend gegen Risiken absichern.

Wenn man sein Eigenheim finanzieren möchte, wird jede Bank der Welt darauf bestehen, dass das Haus mit einer Wohngebäudeversicherung abgesichert wird. Das ist auch dringend anzuraten, da es einfach zu viele naturbedingte Gefahren gibt, die man nicht beeinflussen kann.

Manch einer baut oder kauft ein Haus, in dem auch eine Einliegerwohnung vorhanden ist. Das hat den Vorteil, dass durch die Vermietung dieser Wohnpartei relativ unkompliziert weitere Gelder akquiriert werden können, womit dann ebenfalls die Baufinanzierungssumme abgetragen wird. Eine runde und clevere Sache! Doch auch da gilt es, dass man sich ebenfalls gegen mögliche Gefahren absichern muss.

Rechtsschutz ist wichtig!

Als Vermieter in Deutschland hat man nicht sonderlich viel Rechte und die, die man hat, sind in der Regel doch recht schwer durchzusetzen.

Daher empfehle auch ich, ebenso wie viele Experten in dem Gebiet, eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen, die speziell auf die Gefahren des Vermietens zugeschnitten ist.

Tipps zum Vermieterrechtsschutz findet man auf vielen Seiten im Netz, doch die wohl brauchbarsten Ratschläge habe ich auf Check24.de gefunden.

Eigentlich auch kein Wunder, da diese Seite bezogen auf Versicherungsfragen bereits zu den richtigen Dinosauriern im Netz gehört.

Also unter dem Strich kann ich nur jedem empfehlen, sich einmal wegen einem Hauskauf oder Hausbau zu informieren. Oftmals ist es so, dass wir bereits über ausreichende monatliche finanzielle Mittel verfügen, wir das aber gar nicht wissen, da wir unsere Chancen oftmals unterschätzen.

Das eigene Haus ist möglich

Im Übrigen wird einem jeder Bankmitarbeiter bestätigen können, dass man in seinem Leben immer ein Haus abzahlt.

Nur ob es das eigene ist, das ist hier die Frage.  😉 Rechne dir einmal aus, was Du dein lebelang an Kaltmiete zahlen wirst. Dann weißt Du, was ich meine.

Ich wünsche euch alles Gute und eine schöne Woche!
Euer Simon

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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Über Simon Schröder (1001 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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