Mit Kindern für Ordnung sorgen: Wie es hier wieder aussieht?

Kinderzimmer

Sie bekommen jeden Morgen einen mittelschweren Herzschlag, wenn Sie die Kinderzimmertür öffnen? Für viele Eltern ist das Chaos in den Kinderzimmern mittlerweile ein rotes Tuch, das immer wieder zu intensiven Streitgesprächen führt. Ihre Aufforderung, endlich aufzuräumen, scheint keine wirklich zufriedenstellenden Ergebnisse zu bringen? Wir werfen einen mutigen Blick hinein in das Durcheinander der deutschen Kinderzimmern und haben einige Tipps und Hinweise parat, wie Sie ohne Streit und Kampf mit Kindern für Ordnung sorgen.

So sorgen Sie für Ordnung!

Tatsächlich haben Kinder ein völlig unterschiedliches Verständnis von Ordnung als Eltern. So ist das eigene Kinderzimmer für unsere Kleinen Raum zur kreativen Entfaltung. Hier werden Buden gebaut, ein Märchenschloss entworfen, ganze Familien gegründet und echte Abenteuer erlebt. Ordnung und Struktur spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle. Auf die Aufforderung, endlich für Ordnung zu sorgen, landen die meisten Spielgeräte nur unter dem Bett, hinter dem Schrank oder unter der Bettdecke. Ist alles weg, können sich die Kleinen endlich wichtigeren Dingen widmen. Das wir Eltern dies nicht ganz so locker sehen, stiftet immer wieder Unwillen zwischen Kindern und Eltern.

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Doch was fangen wir mit dem kindlichen Chaos an?

An dieser Stelle Sie zu beruhigen und Ihnen zu sagen, dass Ihr Kind im Verlauf der nächsten Jahre das eigene Zimmer mit mehr Bedacht aufräumt, wäre bestimmt irreführend. Doch wie wäre es eigentlich, wenn Sie gemeinsam in das Chaos des Kinderzimmers eingreifen und mit Ihren Kindern aufräumen. Darüber hinaus bieten sich zahlreiche kindgerechte und einfache Ordnungssysteme, die unseren Kleinen sogar Spaß machen. Gerade bei Kleinkindern und jüngeren Kindern ist anzuraten, auf Kisten und Boxen zu setzen.

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Praktische Boxen und Schubfächer einsetzen

Wählen Sie ein Regal, das Sie mit entsprechend großen Schubfächern ausstatten, um hier alle Utensilien unkompliziert und schnell unterzubringen. Möchten Sie nun verhindern, dass alle Gegenstände durcheinander in irgendwelche Kisten geworfen werden, statten Sie diese Boxen doch einfach mit Fotos oder Bildern von den jeweiligen Gegenständen aus. Fotografieren Sie bestenfalls eine Ritterburg, das Puppenhaus oder die Buntstifte Ihres Kindes und kleben diese Fotos direkt auf den entsprechenden Karton. Nun kann jedes Kind ohne Mühe herausfinden, wo die Buntstifte, die Ritter und die Puppenkleidung hingehört. Sicherlich dauert das Aufräumen ab sofort nicht mehr ganz so lang.

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Belohnung fürs Aufräumen, ist das sinnvoll?

Ihr Kind mit Süßigkeiten und anderen Extras für das Aufräumen zu belohnen, kann keine dauerhafte Lösung sein. Stellen Sie Ihrem Kind ein Dankeschön oder ein Geschenk in Aussicht. Gerade wenn das ganze Kinderzimmer aufgeräumt und ordentlich ist, hat sich eigentlich jedes Kind eine Belohnung verdient, oder? Es muss nicht immer ein Schokoriegel oder Bonbons sein. Ein gemeinsamer Ausflug auf den Spielplatz kann ebenso Belohnung für ein ordentliches Zimmer sein. Auch hier gilt es, kreativ zu sein und sich die nötige Zeit für die Kinder zu nehmen. Bleiben Sie dabei konsequent und verzichten auf diese Extras und Belohnungen, wenn sich Ihr Kind strikt weigert, das eigene Zimmer zu ordnen.

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Achtung bei erwachsener Genauigkeit

Kinder verstehen zumeist nicht unseren Sinn für Ordnung und Exaktheit. Verlangen Sie bitte nicht von Ihrem Kind, es soll die Buden und Butzen am Abend wieder abbauen. Schon an dieser Stelle können wir Ihnen versprechen, dass ein heftiger Streit folgen wird. Ihr Kind wird es nicht einsehen, warum es die mühevoll erbaute Höhle nun einreißen soll, um für „erwachsene“ Ordnung zu sorgen. Orientieren Sie sich auf herum liegende Gegenstände, im Wohnbereich und Stolperfallen für Ihr Kind und den Rest der Familie. Behalten Sie dabei auch das Bett Ihres Kindes im Blick, denn hier sollten gerade Bausteine und spitze Gegenstände vor der eigentlichen Bettruhe entfernt werden. Sorgen Sie rund um das Bett für eine harmonische Ruhezone, die Ihrem Kind die perfekte Umgebung für ein unkompliziertes Einschlafen bietet.

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Fazit: die Vorteile moderner Kinderzimmer

  • Auch im Hinblick auf die Kindereinrichtung und die Kindermöbel hat sich die Möbelbranche einiges einfallen lassen und kombiniert nun Betten mit Rutschen sowie Tische mit ganzen Ritterburgen.
  • Darüber hinaus ist es möglich, ein Geländer oder Gerüst an die Wand anzubringen. Sie retten auf diese Weise Türklinken und andere Möbelstücke vor wilder Kletterei.
  • Sorgen Sie in diesem Zusammenhang für Sicherheit und statten gerade spitze Ecken und Kanten von Möbeln mit praktischen Kantenschützern aus. So setzen Sie das Verletzungsrisiko gerade an wilden Spielnachmittagen auf ein Minimum herab.

http://www.ikea.com/ms/de_DE/campaigns/Kinderwelt/Ordnung.html?icid=de%7Citl%7Cfy14_kinderwelt%7Cteaser%7Ckw46%7C53
http://www.mamiweb.de/familie/10-tipps-fuer-mehr-ordnung-im-kinderzimmer/1
http://www.eltern.de/kleinkind/spiel-und-spass/aufraeumen.html
http://www.schoener-wohnen.de/einrichten/9343-thma-ordnung

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Jürgen Fälchle

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