Nasenbluten bei Kindern: Das sollten Eltern wissen

Wie Sie sich bei Nasenbluten richtig verhalten

Nase

Nasenbluten bei Kindern kann ein erschreckendes Bild darstellen. In der Regel jedoch sehen Blutungen aus der Nase viel schlimmer aus, als sie tatsächlich sind, weil es nicht viel Blut zum Vorschein kommen muss, um ein Taschentuch ganz rot zu färben (etwa 5 Milliliter reicht dafür aus). Die Blutung wird durch eine Mikroverletzung des Innenbereichs der Nase – Locus Kiesselbachii genannt – verursacht. Solche Verletzungen kommen beispielsweise oft bei häufigen Nasenputzen vor. In den meisten Fällen ist Nasenbluten harmlos, dennoch sollte man es nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Nasenbluten kann gefährlich sein

Nasenbluten hat wahrscheinlich jeder zumindest einmal in seinem Leben gehabt, es kommt vor allem bei Kindern und Jugendlichen oft vor. Neben den harmlosen Ursprüngen von Nasenbluten, wie Naseputzen oder Bohren in der Nase, verstecken sich oft ernste Ursachen, die man nicht verharmlosen darf.

[sws_red_box box_size=“618″]Nach einem Sturz mit Fraktur der Schädelbasis oder bei Blutgerinnungsstörungen kann es auch zu Nasenbluten kommen. Andere Ursachen, die ernst genommen werden müssen, könnten zum Beispiel sein Bluthochdruck, Einnahme von bestimmten Medikamenten, Gefäßkrankheiten, Tumore, Vitaminmangel oder Leberschäden. Das sind Gründe dafür, dass immer wieder kommende Blutungen unbedingt mit dem Kinderarzt konsultiert werden müssen, der dann nach der wirklichen Ursache von Nasenbluten suchen wird. [/sws_red_box]

Erste Hilfe bei Nasenbluten

Nasenbluten ist so „populär“, dass die Erste-Hilfe-Maßnahmen jedem vertraut sein dürften. Dazu gehört unter anderem:

Kalte Kompresse im Nacken

Das Kühlen des Nackenbereiches verlangsamt den Blutdurchfluss. Dadurch wird die [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Blutung schneller gestoppt[/sws_highlight]  und die kleine Wunde in der Nase verkrustet auch schneller. Dazu nimmt man ein feuchtes, kaltes Lappen oder Kühl-Akku, den man vorsichtshalber immer in der Kühltruhe aufbewahren soll. Hilfreich sind auch Eiswürfel, die in einem kleinen Beutel an der Nasenwurzel gehalten werden.

Sogar ein kaltes Fußbad kann dabei Abhilfe verschaffen. Eine weitere Methode, um das Nasenbluten zu stoppen, ist das Zusammenhalten der Nasenflügel, die einige Minuten dauern soll. In dieser Zeit atmet das Kind weiter durch den Mund. Die Druckmethode verwendet man auch bei anderen Blutungen, sie hat sich bereits gut bewährt.

Blut auf keinem Fall schlucken

Recht oft kommt es vor, dass man bei [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Nasenbluten[/sws_highlight]  den Kopf reflexartig nach hinten streckt, damit das Blut nicht mehr aus der Nase läuft. Das Blut wird dann geschluckt, was bei größeren Mengen zu Bauchschmerzen oder gar Erbrechen führen kann. Man lässt lieber das Blut aus der Nase fließen oder, falls es nicht anders geht, spuckt es aus, aber das Schlucken sollte unterlassen werden.

Des Weiteren sollte man das Kind beruhigen, weil Aufregung einen erhöhten Puls fördert, was im Endeffekt zu einer größeren Blutung führt. Lenken Sie das Kind ab und versuchen Sie, es zu beruhigen, damit der Druck gesenkt wird, was auch das Nasenbluten verringert.

Nasenbluten stoppen – HNO Ratgeber Dr. Draws

Bildquellen
Artikelbild:© panthermedia.net / ctacik

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Über Dariusz Strenziok (151 Artikel)
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