Notebook für Kinder? | Schulen fordern Bereitstellung!

Notebook für Kinder Notebook für Kinder
Notebook für Kinder

Notebook für Kinder

Dass die Kinder in der Schule auf viele Sachen angewiesen sind, die es damals nicht gab, ist nun schon lange bekannt.

Anstatt, dass beispielsweise ein Nachschlagewerk wie ein Lexikon gefordert wird, sollen die Kinder jetzt lieber bei Wikipedia suchen. Diese Aufrufe werden heutzutage bewusst von Lehrern gestartet.

Es wird vorausgesetzt, dass jedes Kind Zuhause einen Zugriff aufs Internet und einem modernen Computer hat. Ebenso werden alle aktuellen Softwares für die Bearbeitung von Texten und Dokumenten erwartet. Ist das nicht der Fall, soll sich das Kind ein passendes Gerät suchen oder eben kaufen. Diese Entwicklung war schon lange absehbar, doch bisher konnte man sich gut dagegen wehren. Inzwischen wird das jedoch immer schwerer, wenn die Kinder dadurch keinen Nachteil erleiden sollen. Da steht man als Eltern dann schon einmal im Konflikt, wie weit man die Kontrolle der Schule zulassen kann und soll.

Auch im Ausland | GLOBAL 3000 | Ein Laptop für jedes Kind — Bildung für Äthiopien

Kann die Schule ein Notebook für Kinder verlangen?

Offiziell laut Gesetz gibt es keine Vorschriften, welche Materialien gekauft werden müssen. Natürlich braucht ein Kind die geforderten Schulbücher, Hefte und Stifte. Allerdings darf ein Lehrer hier nicht vorschreiben, um welche Marke es sich handeln soll.

Jedoch versuchen es die Lehrkräfte immer wieder, bei den Eltern einen gewissen Druck aufzubauen. Zum Beispiel wird hier immer wieder gerne die Gleichbehandlung der Schüler als Grund genannt.

Jedes Kind soll die gleichen Voraussetzungen haben, damit man es auch gleich beurteilen könne. Dieser Grund wird auch genommen, wenn es zum Beispiel darum geht, welcher Wassermahlkasten gekauft werden soll. Hier werden die Kinder wohl kaum ein Defizit erleben, nur weil es ein No-Name-Produkt ist und kein Faber-Castell. Allerdings ist es auch so, dass bei der Informationsbeschaffung durchaus ein Nachteil entstehen kann, den die Kinder kaum aufholen können.

Internet in der Schule

Internet in der Schule

Auch wenn es in immer mehr Schulen ein Internet-Café gibt, kann man diese nach Schulschluss oft nicht nutzen. Damit wird vorausgesetzt, dass das Elternhaus diese Lücke schließen können muss. Das ist auch der Grund, warum schon Schulkinder immer häufiger ihre eigenen Notebooks besitzen.

Verlangen kann es die Schule jedoch nicht, da es noch immer als „Luxusgut“ gilt. Entschließen sich die Eltern bewusst dafür ein Laptop für das Kind zu besorgen, kann er deshalb auch nicht anteilig von irgendwelchen Förderungen übernommen werden. Allerdings müssen hier die Eltern ganz klar ein Auge darauf haben, dass der Laptop auch wirklich fachgerecht genutzt wird.

Viele Kinder neigen zum Beispiel dazu, das Ladekabel nonstop am Notebook angesteckt zu lassen. Dadurch wird der Laptop und der Akku nur eine geringe Lebensdauer haben und wie man beispielsweise auf diesem Akku- und Ladegeräte Online Shop gut sehen kann, sind Akkus wirklich teuer. Man muss seinem Kind also auch den Umgang mit einem Laptop erklären und auch auf die Gefahren im Internet hinweise.

Computer in Schulen – 1edu Classmate PC Launch 2012

Fazit: Natürlich müssen sich auch die Kinder der aktuellen Lebenssituation anpassen. Das bedeutet aber eben auch, dass die Kinder auf die Welt und deren Medien vorbereitet werden müssen. Dazu gehört in jedem Fall das Internet und die Textverarbeitung am PC.

Allerdings ist hier vor allem die Schule gefordert, auch die entsprechenden Mittel bereitzustellen. Man kann nicht voraussetzen, dass jeder Haushalt einen Computer und auch Internetanschluss besitzt.

Das mag zwar in vielen Elternhäusern der Fall sein, aber eben nicht jedem. Und damit werden die Kinder zwangsläufig einer Benachteiligung ausgesetzt. Hier sollten sich einige Lehrkräfte darüber mal Gedanken machen.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Monkeybusiness Images
Mitte-Links: ©panthermedia.net Fabrice Michaudeau

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Dass die Kinder in der Schule auf viele Sachen angewiesen sind, die es damals nicht gab, ist nun schon lange bekannt.

Anstatt, dass beispielsweise ein Nachschlagewerk wie ein Lexikon gefordert wird, sollen die Kinder jetzt lieber bei Wikipedia suchen. Diese Aufrufe werden heutzutage bewusst von Lehrern gestartet.

Es wird vorausgesetzt, dass jedes Kind Zuhause einen Zugriff aufs Internet und einem modernen Computer hat. Ebenso werden alle aktuellen Softwares für die Bearbeitung von Texten und Dokumenten erwartet. Ist das nicht der Fall, soll sich das Kind ein passendes Gerät suchen oder eben kaufen. Diese Entwicklung war schon lange absehbar, doch bisher konnte man sich gut dagegen wehren. Inzwischen wird das jedoch immer schwerer, wenn die Kinder dadurch keinen Nachteil erleiden sollen. Da steht man als Eltern dann schon einmal im Konflikt, wie weit man die Kontrolle der Schule zulassen kann und soll.

Auch im Ausland | GLOBAL 3000 | Ein Laptop für jedes Kind — Bildung für Äthiopien

Kann die Schule ein Notebook für Kinder verlangen?

Offiziell laut Gesetz gibt es keine Vorschriften, welche Materialien gekauft werden müssen. Natürlich braucht ein Kind die geforderten Schulbücher, Hefte und Stifte. Allerdings darf ein Lehrer hier nicht vorschreiben, um welche Marke es sich handeln soll.

Jedoch versuchen es die Lehrkräfte immer wieder, bei den Eltern einen gewissen Druck aufzubauen. Zum Beispiel wird hier immer wieder gerne die Gleichbehandlung der Schüler als Grund genannt.

Jedes Kind soll die gleichen Voraussetzungen haben, damit man es auch gleich beurteilen könne. Dieser Grund wird auch genommen, wenn es zum Beispiel darum geht, welcher Wassermahlkasten gekauft werden soll. Hier werden die Kinder wohl kaum ein Defizit erleben, nur weil es ein No-Name-Produkt ist und kein Faber-Castell. Allerdings ist es auch so, dass bei der Informationsbeschaffung durchaus ein Nachteil entstehen kann, den die Kinder kaum aufholen können.

Internet in der Schule

Internet in der Schule

Auch wenn es in immer mehr Schulen ein Internet-Café gibt, kann man diese nach Schulschluss oft nicht nutzen. Damit wird vorausgesetzt, dass das Elternhaus diese Lücke schließen können muss. Das ist auch der Grund, warum schon Schulkinder immer häufiger ihre eigenen Notebooks besitzen.

Verlangen kann es die Schule jedoch nicht, da es noch immer als „Luxusgut“ gilt. Entschließen sich die Eltern bewusst dafür ein Laptop für das Kind zu besorgen, kann er deshalb auch nicht anteilig von irgendwelchen Förderungen übernommen werden. Allerdings müssen hier die Eltern ganz klar ein Auge darauf haben, dass der Laptop auch wirklich fachgerecht genutzt wird.

Viele Kinder neigen zum Beispiel dazu, das Ladekabel nonstop am Notebook angesteckt zu lassen. Dadurch wird der Laptop und der Akku nur eine geringe Lebensdauer haben und wie man beispielsweise auf diesem Akku- und Ladegeräte Online Shop gut sehen kann, sind Akkus wirklich teuer. Man muss seinem Kind also auch den Umgang mit einem Laptop erklären und auch auf die Gefahren im Internet hinweise.

Computer in Schulen – 1edu Classmate PC Launch 2012

Fazit: Natürlich müssen sich auch die Kinder der aktuellen Lebenssituation anpassen. Das bedeutet aber eben auch, dass die Kinder auf die Welt und deren Medien vorbereitet werden müssen. Dazu gehört in jedem Fall das Internet und die Textverarbeitung am PC.

Allerdings ist hier vor allem die Schule gefordert, auch die entsprechenden Mittel bereitzustellen. Man kann nicht voraussetzen, dass jeder Haushalt einen Computer und auch Internetanschluss besitzt.

Das mag zwar in vielen Elternhäusern der Fall sein, aber eben nicht jedem. Und damit werden die Kinder zwangsläufig einer Benachteiligung ausgesetzt. Hier sollten sich einige Lehrkräfte darüber mal Gedanken machen.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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