Der passende Bodenbelag für das Kinderzimmer

Bodenbeläge für das Kinderzimmer Bodenbeläge für das Kinderzimmer

Die Art des Bodenbelags im Kinderzimmer hat einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden der Kleinen in den eigenen vier Wänden. Bei der Auswahl kommt es nicht nur auf die Farbe und das Muster an. Auch die Materialien entscheiden über die optische Wirkung des Raums. Zudem bestimmen ihre Eigenschaften, wie fußwarm sich der Untergrund anfühlt.

Bodenbeläge für das Kinderzimmer

Bodenbeläge für das Kinderzimmer

Fußwärme beachten

Kleine Kinder verbringen täglich viel Zeit auf dem Boden. Sie entdecken krabbelnd die nähere Umgebung. Sie spielen mit Bausteinen, Autos oder Puppen. Manchmal schlafen sie bei diesen anstrengenden Beschäftigungen ein. Damit sich das Kind nicht erkältet, muss der Bodenbelag eine ausreichende Fußwärme bieten.

Steine oder Fliesen eignen sich für das Kinderzimmer nicht, wenngleich sich diese Materialien leicht reinigen lassen. Sie strahlen Kälte aus, sofern der Raum nicht mit einer Fußbodenheizung ausgestattet ist. Doch in der warmen Jahreszeit heizt diese im Allgemeinen nicht.

Besser geeignet sind weiche und warme Untergründe wie beispielsweise Teppichböden. Auch Holzdielen können verwendet werden, sofern man die Spielecke mit einer zusätzlichen, rutschfesten Unterlage, beispielsweise einem Spielteppich, ausstattet. Ähnliches gilt für Laminate und Parkettböden. Korkböden sind perfekte Bodenbeläge für die Kleinen. Kork ist ein natürliches Material, das eine gute Dämmung bietet. Es besitzt eine lange Lebensdauer. Ganz nebenbei erzielen natürliche Materialien eine heimelige Optik, sodass sich das Kind gern im Kinderzimmer aufhält.

Strukturierte PVC-Böden können eine Option im Kinderzimmer sein, da auch sie ab einer gewissen Stärke gut wärmen, und sind der neue Trend bei den Bodenbelägen, da man Holz, Stein und andere Materialien authentisch abbilden kann. Einen Ratgeber dazu gibt es bei daserste.de und verschiedene Beispiele zu diesen sogenannten Design Bodenbelägen können Sie bei bei dem bekannten Anbieter ttl-ttm.de sehen. Dabei fällt einem übrigens auch auf, dass die Preise im Internet doch wesentlich von den Vor-Ort-Preisen abweichen. Vergleichen lohnt sich also.
Statistik: Anzahl der Personen in Deutschland mit geplanter Anschaffung von Teppichen, Parkett oder Laminat in den nächsten 2 Jahren von 2010 bis 2013 (in Millionen) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Pflegeleichten Bodenbelag im Kinderzimmer wählen

Kinder krümeln und kleckern häufig. Daher muss sich der Bodenbelag im Kinderzimmer gut reinigen lassen. Aufwischbare Böden, wie PVC-Beläge sind besonders pflegeleicht. Damit Feuchtigkeit den Oberflächen von Parkett, Holzdielen oder Kork nichts anhaben kann, müssen diese versiegelt sein.

Wer sich für einen Teppichboden entscheidet, sollte einen kurzen Flor wählen. In ihm halten sich Fusseln, Staub und Krümel weniger gut. Ist der Teppichboden als fleckgeschützt gekennzeichnet, besitzt er eine besondere Ausstattung. Ein eventuelles kleines Malheur lässt sich schnell beseitigen, wenn die Flüssigkeit mit einem Küchentuch aufgenommen wird. Sie kann nicht ins tiefere Gewebe eindringen. Für Kinder, die unter einer Hausstauballergie leiden, kommen Teppichböden nur bedingt in Betracht. In diesen Fällen lohnt es, sich mit dem behandelnden Arzt abzustimmen.

Umweltverträglichkeit prüfen

Viele Bodenbeläge werden während des Herstellungsprozesses diversen chemischen Behandlungen ausgesetzt. Dabei kommen sie mit unterschiedlichen Schadstoffen in Verbindung. Besonders die sogenannten Weichmacher stehen bei Fachleuten in der Kritik. Spielt das Kind auf dem Bodenbelag, steht es im ständigen Hautkontakt mit dem Untergrund. Schadstoffe, die dabei über die Haut aufgenommen werden, können die Gesundheit dauerhaft schädigen.

Gleiches gilt für diejenigen Schadstoffe, die der Bodenbelag nach dem Verlegen ausdünstet. Das Kind atmet sie ein. Über das Blut werden sie an die Organe weitertransportiert. Besonders während der vielen Nachtstunden kommt zu einer hohen Schadstoffbelastung. Diese Prozesse können sich über Jahre hinziehen, einige Schadstoffe bleiben für immer im Bodenbelag haften. Je länger das Kind mit diesen Giften in Kontakt kommt, desto größer ist das Gesundheitsrisiko.

Grundsätzlich sind natürliche Materialien weniger schadstoffbelastet als synthetisch hergestellte. Allerdings dürfen sie gar nicht oder ausschließlich mit natürlichen Mitteln behandelt sein. Schurwolle, Kork und Holz zählen zu den umweltverträglichen Ausgangsstoffen.

Wichtig ist auch, dass beim Verlegen beziehungsweise Versiegeln der Beläge ausschließlich umweltverträgliche Mittel zum Einsatz kommen. Wer sichergehen will, kauft Produkte, die mit dem Umweltsiegel gekennzeichnet sind.

Farben und Muster bewusst wählen

Der Farbton und das Muster des Bodenbelags beeinflussen die Stimmung, die das Kinderzimmer widerspiegelt. Auf gemusterten Belägen fallen Flecken weniger auf, zudem beleben sie den Raum. Unifarbene Bodenbeläge verleihen eine optische Weite. Warme Farben wie Rot, Beige und Braun lassen das Zimmer gemütlich erscheinen. Kalte Farben wie Grau und Blau können dunkle Zimmer größer wirken lassen. Grundsätzlich sollten die Farbe und das Muster auf die übrige Einrichtung und die Wandgestaltung abgestimmt sein.

Fazit

Es ist also nicht so einfach, den richtigen Bodenbelag für das Kinderzimmer auszuwählen. Optische Aspekte spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Materialeigenschaften. Größere Kinder sollten über den Bodenbelag in ihrem Zimmer mit entscheiden dürfen. Schließlich sollen sie sich im Raum wohlfühlen.

Bildquelle
Bild oben: © panthermedia.net / Anna Litvinova

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