Planspiel Boerse | Umgang mit Geld lernen

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Geld zu besitzen und damit auch umgehen zu können ist wohl neben unserer Gesundheit mit das wichtigste Thema, womit wir uns im Alltag beschäftigen. Nichts geht mehr, wenn unser Konto auf null absinkt.

Diese leidvolle Erfahrung wird wohl bereits jeder in seinem Leben gemacht haben müssen. Umso wichtiger ist es, dass man auch seinen Kindern sehr frühzeitig zeigt, wie Geld eigentlich funktioniert. Da die staatlichen Schulen die doch sehr dringende Aufklärung im Bereich des Geldsystems nicht leisten können, müssen wir als Eltern eben selbst aktiv werden.

Dabei stellt sich natürlich auch zuerst die Frage, inwieweit wir überhaupt selbst eigentlich wissen, was Geld ist und wie es funktioniert. Müsste man aus dem Stegreif seinem Nachwuchs erklären, was der Zinseszinseffekt ist, würde man schon ins Stottern geraten. Grund genug also sich bereits im Vorfeld einmal zu informieren.

Das Geldsystem

Mit Geld umgehen

Mit Geld umgehen

Die Frage „Wie funktioniert Geld?“ ist durchaus berechtigt und kann gar nicht in nur einem Satz beantwortet werden. Es spielen viele Faktoren eine Rolle. Auch hat sich im Laufe unserer Geschichte das Geldsystem an sich immer wieder geändert.

Eines ist jedoch fast immer gleich geblieben. Es gab bereits schon immer viele, die nichts oder sehr wenig hatten. Wer dahinter ein System vermutet, könnte schon recht haben. Doch möchte man keine Verschwörungstheorien verbreiten.

Vielmehr macht es Sinn, sich darüber Gedanken zu machen, wie man selbst sein Geld vermehren und behalten kann. Es ist dabei durchaus verwunderlich, dass sich viele nicht mit dem Thema Geld auskennen. Immerhin besitzt das Geld in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert und wir alle streben danach, möglichst viel davon zu besitzen. Es ist zwar richtig, dass das Geld nicht glücklich macht, aber es beruhigt doch ungemein.

Armut macht krank

Und wie umfassende Studien bereits gezeigt haben, kann kein Geld zu besitzen durchaus unglücklich machen. Immerhin muss man sich mit vielen Sorgen, Ängsten und Nöten auseinandersetzen, wenn das Konto leer ist. Es ist deswegen auch so immens wichtig, dass wir unseren Kindern sehr frühzeitig beibringen, wie Geld funktioniert. Auch praktische Übungen sind durchaus sinnvoll und können helfen, unserem Nachwuchs ein besseres Bewusstsein zum Thema Geld zu verschaffen.

Planspiel-Börse

Am 01. Oktober 2012 gehts in die nächste Runde, wie man hier auf planspiel-boerse.de sehen kann. Das Planspiel Börse, was aus einer Initiative der Sparkassen in Deutschland und Europa heraus entstanden ist, gibt es dabei schon sehr lange. Bereits als ich Jugendlicher war, konnte ich im Rahmen meiner Schule daran teilnehmen.

Natürlich ist das Planspiel Börse nur ein kleiner Teil, im Bereich der finanziellen Kindererziehung, doch ist er nicht minder wichtig. Immerhin lernt man mit diesem Spiel die Börse besser kennen, und damit auch die weltweiten Zusammenhänge im Geldsystem.

Auch was Wertpapiere sind, ein Aktienkurs oder wovon ein Aktienkurs abhängig gemacht wird, kann einem hier beigebracht werden. Das sind eben genau Dinge, die durchaus wichtig sein können, wenn man sich im späteren Verlauf auch weiterhin mit dem Geld beschäftigen möchte. Bei dem Planspiel Börse wird übrigens natürlich nur mit virtuellen Werten gehandelt. Echtes Geld kommt also nicht zum Einsatz und es kann niemand irgendetwas verlieren. Ganz im Gegenteil. Sollte man ein so gutes Händchen für die Börsenwerte besitzen, und man kommt unter die besten 3, gibt’s noch ordentlich was zu gewinnen.

Planspiel Börse – Ein Infovideo

Wer ernsthaft vorhat an diesem Wettbewerb teilzunehmen, dem würde ich im Vorfeld auch nochmal empfehlen, sich auf den verschiedenen Fachseiten umzuschauen und sich zu informieren. Einer der bekanntesten Portale im Internet für Aktienkurse und Analysen ist finanzen.net. Da lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Auch die direkten Kooperationspartner vom Planspiel Börse, wie n-tv oder dem Handelsblatt sind wirklich einen Besuch wert.

Fazit

Finanzielle Kindererziehung

Finanzielle Kindererziehung

Wie bereits geschrieben, ist das Planspiel Börse natürlich nur ein kleiner Teil in der finanziellen Kindererziehung. Auch denke ich, dass dieses Spiel eher etwas für Jugendliche ist, da das Grundverständnis für Geld bereits vorhanden sein sollte. Die finanzielle Kindererziehung fängt eigentlich schon beim wöchentlichen Einkauf mit den Kleinkindern an.

Möchte einer der Kinder etwas haben, so soll man natürlich nicht immer Nein sagen. Doch muss man ihnen zeigen, dass man nicht alles kaufen kann.

Was beim Einkaufen immer empfehlenswert ist, dass man dem Kind eine Auswahlmöglichkeit zur Verfügung stellt. Wenn es etwas haben möchte, dann sagt man nicht immer gleich „Nein“, sondern zeigt ihm die Alternativen auf. Ab und an jedoch etwas grundsätzlich zu verweigern, ist sicherlich auch nicht verkehrt. Ich denke, da kommt es auf die gesunde Mischung an.

Im weiteren Verlauf der Erziehung ist es ebenso gut, wenn das Kind frühzeitig bereits ein Sparbuch bekommt, oder sogar direkt ein Taschengeldkonto. Das ist der erste große Schritt, womit der Nachwuchs den Umgang mit dem Geld erlernen kann.

Glückwunsch an die letzten Gewinner:

Wie siehst Du das? Wie hast Du deinem Kind den Umgang mit dem Geld beigebracht und welche Tipps könntest Du mir und den Lesern noch dazugeben? Über einen Kommentar von dir würde ich mich sehr freuen.

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Marc Dietrich
Artikel-Oben: ©panthermedia.net Meseritsch Herby
Unten-Links: ©panthermedia.net Christian Schwier

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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Über Simon Schröder (1003 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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