Pubertät bei Jungs – Probleme und Verhalten in der Schule

Puberttät

Paul kommt von der Schule nach Hause. Mit einem lauten Krachen landet sein Rucksack in der Ecke des Flurs und er flüchtet in sein Kinderzimmer. Auch die Tür schlägt er bestimmend in ihre Angeln. Seine Mutter Anna springt in sein Zimmer: „Man musst Du die Tür so laut schmeißen. Wie war es eigentlich in der Schule?“. Paul entgegnet seiner Mutter: „ Ach Mama, es ging so. Ich brauch jetzt meine Ruhe. Und falls Du fragen willst, Hunger hab ich auch nicht.“ Pauls nächster Blick geht direkt auf sein Handy und wieder entschwindet er in seine ganz eigene Welt. Was Paul und seiner Mutter in den folgenden Szenen tagtäglich passiert, lässt sich mühelos auf andere Familien übertragen. Herzlich Willkommen in der Pubertät eines Jungen.

Pubertät: Jungen grenzen sich ab

Haben Sie auch gerade das Gefühl, dass sich Ihr Kind immer weiter von Ihnen entfernt oder gar entfremdet? Sie wissen kaum etwas über seine Freunde? Informationen über seine schulischen Aktivitäten holen Sie sich aus seinem Hausaufgabenheft oder bekommen eine schlechte Note ganz nebenbei in der Küche serviert? Diese Gegebenheiten spielen sich bei vielen Jungen im Zuge der Pubertät ab. Leider können wir Eltern uns der Pubertät nicht entziehen, doch lassen sich diese Probleme zum Teil unproblematisch lösen.

Statistik: Anteil der männlichen Jugendlichen, die mit ihrem Aussehen zufrieden sind in den Jahren 2006 und 2009 | Statista
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Pubertät: Wann ist es so weit?

Die meisten Jungen kommen zwischen dem 12. und 20. Lebensjahr in die Pubertät. Damit sind Sie etwas später dran als die Mädels. Mädchen kommen im Alter von 10-11 Jahren zumeist in das erste Stadium der Pubertät. Es dürfte kein großes Geheimnis sein, dass die Entwicklung von Jungen und Mädchen unterschiedlich verläuft. Diese unterschiedlichen Entwicklungsstadien lassen sich ebenfalls auf die körperliche Entwicklung übertragen. Halten Sie sich nicht zu genau an diese Zahlen, es gibt auch Frühstarter.

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Hormonelle Veränderungen in der Pubertät

Es sind gerade diese hormonellen Veränderungen, die Ihrem Kind die eigentlichen Probleme bereiten und im gleichen Zug zu Stimmungsschwankungen führen. Der Körper schüttet zunehmend das Hormon Testosteron aus. Dies führt wiederum zur Entwicklung der Geschlechtsorgane. Die männlichen Hoden sind in der Lage, Spermien zu produzieren. Der Zeitpunkt für den ersten Samenerguss steht kurz bevor. Auch die Körperbehaarung beginnt zu wachsen.

Gesunde Ernährung bei Pickeln und Akne

In diesem Zusammenhang leiden viele Jugendlichen leider auch zunehmend unter Hautstörungen und Pickeln. Legen Sie Wert auf eine gesunde und ausgeglichene Ernährung, denn auf diese Weise können Sie kleinen Hautuntereinheiten entgegenwirken. Darüber hinaus positioniert eine gesunde Ernährung die Körperstatur Ihres Sohnes. Sie werden beobachten, dass sich seine Schulterpartie verbreitert und auch die Gesichtszüge verändern. Aus dem ehemals kleinen Jungen wird ein junger Mann.

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Angstthema Pubertät: Wie verhalten sich die Eltern?

Wir können Sie an dieser Stelle beruhigen: Es ist genau richtig mit Ihrem Sohn über seine Probleme und Ängste zu sprechen. Bereiten Sie im besten Fall Ihr Kind auf die Pubertät vor und sprechen vorab über die körperlichen Veränderungen. Zu diesem Zweck gibt es zahlreiche Bücher und Magazine im Handel, die ihren Nachwuchs umfassend und altersgemäß informieren. Bedenken Sie, dass die Pubertät nicht ewig andauert und das stetige Chaos der hormonellen Veränderungen irgendwann ein Ende. Spätestens mit dem 20. Lebensjahr hat auch Ihr Sohn die Pubertät hinter sich gebracht und einen enorm wichtigen Lebenszyklus erfolgreich durchlaufen. Stehen Sie Ihrem Kind in dieser Phase des Lebens zur Seite und setzen konsequent Grenzen. Über diese Grenzen geben Sie dem Alltag Ihres Kindes den nötigen Halt und legen eine positive Basis für eine optimale Entwicklung.

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Fazit

Jungen durchlaufen zwischen 12 und 20 Jahren die Pubertät. In diesem Zeitraum kommt es zu einer erhöhten Ausschüttung des Hormons Testosteron. Testosteron bewirkt wiederum das Wachstum und die Entwicklung der Geschlechtsorgane und der geschlechtsspezifischen Merkmale. Mit einer starken Veränderung des Körpers gehen auch hormonelle Veränderungen auf die Psyche über. Ihr Kind scheint sich abgrenzen zu wollen und testet seine eigenen Grenzen in der Familie. Bleiben Sie in der Situation stark und bilden einen verständnisvollen, aber auch konsequenten Partner in der Familie. So werden Sie diesen Lebenszyklus gemeinsam in der Familie bewältigen.

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http://www.familie-und-tipps.de/Kinder/Pubertaet/Jungen.html

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / tammykayphoto

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