Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ab 2013?

Gesetz für einen Kindergartenplatz Gesetz für einen Kindergartenplatz
Gesetz für einen Kindergartenplatz

Gesetz für einen Kindergartenplatz

Die Familienplanung muss heutzutage gut überdacht sein. Immer wieder hört man auch von Kindern, die zu Hause bleiben müssen, weil sie keinen Kindergartenplatz bekommen.

Wenn man selbst grade ein Kind erwartet, macht man sich bei solchen Meldungen natürlich auch Gedanken um die Zukunft.

Grade für Mütter, die nach einer Babypause wieder arbeiten gehen möchten, oder es aus finanziellen Gründen auch müssen, ist diese Sorge berechtigt. Da wirft sich auch in der Politik die Frage auf, ob Kindergartenplätze nicht gesetzlich festzulegen sind. Immerhin entscheiden sich viele gegen ein Kind, weil sie nicht wissen, ob und wie sie alles schaffen werden.

Fachkräftemangel Erzieher | Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz kommt trotzdem

Einerseits fordern die Politiker dazu auf, mehr Kinder zu auf die Welt zu setzen, andrerseits werfen sie viele finanzielle, wie aber auch organisatorische Fragen auf. Darunter ist auch die Frage, was man tut, wenn man keinen Kindergartenplatz bekommt.

Da inzwischen auch ganztägige Krippenplätze angeboten werden, ist der Rückgang zum Arbeitsplatz sogar schon früher möglich.

Zumindest einen Teilzeitjob könnte man also zeitlich einplanen, um das Budget in der Familie etwas aufzustocken. Da es jedoch inzwischen zu wenig Fördermittel und Erzieher gibt, fallen viele Kindergartenplätze einfach weg. Nun möchte das Familienministerium sogar Krippenplätze gesetzlich regeln.

Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz

Bald alle Kinder Anspruch auf Krippenplatz?!

Bald alle Kinder Anspruch auf Krippenplatz?!

Laut dem Kinder- und Jugendhilfegesetz, haben bereits alle Kinder ab drei Jahren einen grundsätzlichen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz. Dieser Anspruch bleibt jedoch in tausenden Fällen unerfüllt, da es einfach zu wenige Plätze und auch Erzieher gibt.

Wie kann man es dann schaffen, den Eltern weitere Krippenplätze für unter Dreijährige gesetzlich zuzusichern, wenn bereits zu wenige Plätze für Kinder ab drei vorhanden sind? Alles eine einfache Erklärung von Angebot und Nachfrage.

Zugesichert sollen Krippenplätze für 35% aller Kinder unter drei Jahren. Das wären 75.000 Kinder, die einen Krippenplatz bekämen.

Die Nachfrage liegt allerdings bei 66%. Also fast doppelt so viel. Sehr gute mathematische Kenntnisse muss man da nicht besitzen, um zu erkennen, dass die Rechnung nicht aufgehen wird. Beunruhigend ist da die Zahl, der momentan vorhandenen Krippenplätze. 417.000 Kinder, die untergebracht werden können. Das zeigt, dass man von der benötigten Anzahl an Krippenplätzen noch weit weg ist. Doch die Debatte, mehr Plätze zu schaffen, macht Müttern oder denen, die es noch werden wollen, Hoffnung. Mit einigen Jahren der Arbeit und finanzieller Kraft, wächst zumindest die Hoffnung auf ein kinderfreundlicheres Deutschland.

Kita-Ausbau – 3 Fragen, 3 Antworten

Wegen zu weniger Kindergartenplätze auf ein Kind zu verzichten, ist also auch keine Lösung. Wichtig ist einfach in jedem Fall, sich rechtzeitig um einen Kindergartenplatz zu kümmern. Wer nach der Babypause wieder arbeiten möchte, kann sich dann schon einmal auf weitere Krippenplätze freuen.

Anstelle die Kinderplanung zu verschieben oder ganz darauf zu verzichten, sollte man sich im Notfall Gedanken über Alternativen machen.

Eine Tagesmutter einzustellen, oder das Kind einfach zu Hause zu lassen, wären durchaus gute Möglichkeiten. Dabei spielen natürlich Geld und Zeit eine wichtige Rolle.

FAZIT: Wer eine Familie gründen möchte, sollte die Zukunftsplanung nicht allzu sehr auf die leichte Schulter nehmen. Doch dank der immer größer werdenden Sorge der Politiker, um ein kinderreiches Land, ist es beruhigend zu wissen, dass es Ansätze für Lösungen gibt. Wer sich also frühzeitig um einen Kindergartenplatz oder Krippenplatz kümmert, der dürfte keine großen Schwierigkeiten haben.

Rechtanspruch auf Kita-Platz

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Alfred Knapp
Mitte-Links: ©panthermedia.net Michael Kempf

Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ab 2013?
Artikel bewerten

Gesetz für einen Kindergartenplatz

Gesetz für einen Kindergartenplatz

Die Familienplanung muss heutzutage gut überdacht sein. Immer wieder hört man auch von Kindern, die zu Hause bleiben müssen, weil sie keinen Kindergartenplatz bekommen.

Wenn man selbst grade ein Kind erwartet, macht man sich bei solchen Meldungen natürlich auch Gedanken um die Zukunft.

Grade für Mütter, die nach einer Babypause wieder arbeiten gehen möchten, oder es aus finanziellen Gründen auch müssen, ist diese Sorge berechtigt. Da wirft sich auch in der Politik die Frage auf, ob Kindergartenplätze nicht gesetzlich festzulegen sind. Immerhin entscheiden sich viele gegen ein Kind, weil sie nicht wissen, ob und wie sie alles schaffen werden.

Fachkräftemangel Erzieher | Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz kommt trotzdem

Einerseits fordern die Politiker dazu auf, mehr Kinder zu auf die Welt zu setzen, andrerseits werfen sie viele finanzielle, wie aber auch organisatorische Fragen auf. Darunter ist auch die Frage, was man tut, wenn man keinen Kindergartenplatz bekommt.

Da inzwischen auch ganztägige Krippenplätze angeboten werden, ist der Rückgang zum Arbeitsplatz sogar schon früher möglich.

Zumindest einen Teilzeitjob könnte man also zeitlich einplanen, um das Budget in der Familie etwas aufzustocken. Da es jedoch inzwischen zu wenig Fördermittel und Erzieher gibt, fallen viele Kindergartenplätze einfach weg. Nun möchte das Familienministerium sogar Krippenplätze gesetzlich regeln.

Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz

Bald alle Kinder Anspruch auf Krippenplatz?!

Bald alle Kinder Anspruch auf Krippenplatz?!

Laut dem Kinder- und Jugendhilfegesetz, haben bereits alle Kinder ab drei Jahren einen grundsätzlichen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz. Dieser Anspruch bleibt jedoch in tausenden Fällen unerfüllt, da es einfach zu wenige Plätze und auch Erzieher gibt.

Wie kann man es dann schaffen, den Eltern weitere Krippenplätze für unter Dreijährige gesetzlich zuzusichern, wenn bereits zu wenige Plätze für Kinder ab drei vorhanden sind? Alles eine einfache Erklärung von Angebot und Nachfrage.

Zugesichert sollen Krippenplätze für 35% aller Kinder unter drei Jahren. Das wären 75.000 Kinder, die einen Krippenplatz bekämen.

Die Nachfrage liegt allerdings bei 66%. Also fast doppelt so viel. Sehr gute mathematische Kenntnisse muss man da nicht besitzen, um zu erkennen, dass die Rechnung nicht aufgehen wird. Beunruhigend ist da die Zahl, der momentan vorhandenen Krippenplätze. 417.000 Kinder, die untergebracht werden können. Das zeigt, dass man von der benötigten Anzahl an Krippenplätzen noch weit weg ist. Doch die Debatte, mehr Plätze zu schaffen, macht Müttern oder denen, die es noch werden wollen, Hoffnung. Mit einigen Jahren der Arbeit und finanzieller Kraft, wächst zumindest die Hoffnung auf ein kinderfreundlicheres Deutschland.

Kita-Ausbau – 3 Fragen, 3 Antworten

Wegen zu weniger Kindergartenplätze auf ein Kind zu verzichten, ist also auch keine Lösung. Wichtig ist einfach in jedem Fall, sich rechtzeitig um einen Kindergartenplatz zu kümmern. Wer nach der Babypause wieder arbeiten möchte, kann sich dann schon einmal auf weitere Krippenplätze freuen.

Anstelle die Kinderplanung zu verschieben oder ganz darauf zu verzichten, sollte man sich im Notfall Gedanken über Alternativen machen.

Eine Tagesmutter einzustellen, oder das Kind einfach zu Hause zu lassen, wären durchaus gute Möglichkeiten. Dabei spielen natürlich Geld und Zeit eine wichtige Rolle.

FAZIT: Wer eine Familie gründen möchte, sollte die Zukunftsplanung nicht allzu sehr auf die leichte Schulter nehmen. Doch dank der immer größer werdenden Sorge der Politiker, um ein kinderreiches Land, ist es beruhigend zu wissen, dass es Ansätze für Lösungen gibt. Wer sich also frühzeitig um einen Kindergartenplatz oder Krippenplatz kümmert, der dürfte keine großen Schwierigkeiten haben.

Rechtanspruch auf Kita-Platz

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Alfred Knapp
Mitte-Links: ©panthermedia.net Michael Kempf

Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ab 2013?
Artikel bewerten

1 Kommentar zu Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ab 2013?

  1. Hier kann man’s auch nochmal nachlesen und von dort aus bei Bedarf noch weiter zu den entsprechenden Gesetzestexten gelangen:
    http://www.ra-knauf.de/rechtsanspruch-kindergartenplatz.php

    Ich selbst kenne genug junge Eltern, die fast unmittelbar nach der Geburt ihres Kindes mit Blumensträußen und Pralinenschachteln bewaffnet die Kindergärten der Umgebung abklapperten – um direkt mal Räder zu schmieren, wie man so schön sagt. Es wäre schön, wenn das in absehbarer Zukunft nicht mehr notwendig wäre.

    Gruß

    Cora

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*