Rechtschreibschwäche bei Kindern

So können Sie Ihren Kindern helfen

Rechtschreibschwäche bei Kindern

Rechtschreibschwäche bei Kindern

Studien aus der nahen Vergangenheit belegen, dass die Rechtschreibschwäche bei Kindern, aber auch bei älteren Personen immer weiter zunimmt. Dies kann zum einen den Grund haben, dass heutzutage viel mehr auf solche Schwächen geachtet wird, aber auch die Entwicklung der Gesellschaft wird ihren Teil dazu beitragen. Denn hat man vor einigen Jahren noch oftmals eigene Briefe verfasst, so werden heutzutage fast nur noch Mails in Kurzformen verschickt.

Welche Gründe bei der Rechtschreibschwäche oder Legasthenie auch immer vorliegen mögen, es sollte so früh wie möglich erkannt und behandelt werden, um dem einzelnen Kind bestmöglich helfen zu können.

Rechtschreibschwäche bei Kindern

Rechtschreibschwäche bei Kindern

Früherkennungsuntersuchungen können helfen

Nicht ohne Grund werden vom deutschen Staat die Früherkennungsuntersuchungen angeboten (auch „U“-Untersuchungen genannt). Diese Besuche beim Kinderarzt sind verpflichtend und sollen so eine frühzeitige Fehlentwicklung bzw. mögliche Entwicklungsstörungen aufdecken.

Neben der körperlichen Entwicklung steht hier auch die geistige Entwicklung im Vordergrund. So können sich bereits hier erste Anzeichen einer Rechtschreibschwäche erkennen lassen. Verstärkt werden kann die Vermutung des Kinderarztes durch die genaue Beurteilung von Fachkräften – zum Beispiel den Lehrern. Sind Auffälligkeiten im schulischen Alltag vorhanden, sollte ein Gespräch zwischen den Lehrkräften und den Eltern stattfinden.

Mit diesem erworbenen Wissen wird in der Regel ein Folgegespräch zwischen den Eltern und dem Kinderarzt stattfinden, der dann vermutlich eine diagnostische Untersuchung in Erwägung zieht. Hierbei soll das entsprechende Kind von Fachkräften untersucht und beurteilt werden. Innerhalb kürzester Zeit lässt sich so schnell feststellen, ob tatsächlich eine Rechtschreibschwäche vorliegt.

Die richtige Therapie bei Rechtschreibschwäche

Wurde im Testverfahren eine Rechtschreibschwäche beim Kind diagnostiziert, stellt dies keinesfalls den „Untergang der Welt“ dar. Selbstverständlich ist diese Nachricht für die Eltern vorerst sehr bedrückend, mit der richtigen Therapie hingegen lässt sich aber auch diese Schwäche bestens eingrenzen. Wichtig hierfür ist, dass die Rechtschreibschwäche so früh wie möglich erkannt wird um dem Kind bereits frühzeitig Hilfe bieten zu können.

Der wichtigste Baustein bei der Therapie lautet: Geduld! Denn die Schwäche basiert keinesfalls auf Dummheit oder auf „Nicht-Wollen“ des Kindes. Im Gegenteil: Viele der Betroffenen sind überdurchschnittlich begabt, können die Intelligenz jedoch nicht direkt umsetzen. Entsprechende therapeutische Unterstützung ist in diesem Falle sehr wichtig. Die Kinder lernen in den einzelnen Therapiestunden, wie die einzelnen Buchstaben in Verbindung stehen und kombiniert werden müssen. Denn was den Kindern fehlt ist der direkte Bezug zu den einzelnen Buchstaben.

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Viele von ihnen können sich die Aneinanderreihung der Buchstaben nicht bildlich vorstellen und haben demnach große Schwierigkeiten damit, Wörter richtig zu schreiben. Während der Therapie steht demnach der Bezug zu den Buchstaben und den Wörtern im Mittelpunkt der Arbeit, um ein Gefühl für die Rechtschreibung entwickeln zu können.

Die therapeutische Behandlung wird in der Regel begleitend zum schulischen Alltag geführt, so dass das Kind den normalen Alltag weiterleben kann. Durch die Therapie soll der Lernstoff detaillierter besprochen werden, so dass meist nach kurzer Zeit eine deutliche Besserung der Symptomatik zu erkennen ist. Mehr zu der Therapie und wie diese genau abläuft, können Sie auf der Seite vom Ärzteblatt lesen.

Fazit

Eine frühzeitige Erkennung der Rechtschreibschwäche bei Kindern ist wichtig für den Erfolg der Therapie. So sollten alle Instanzen – Eltern, Lehrer, Kinderarzt,… – wachsam gegenüber möglichen Entwicklungsschwächen sein, um dem einzelnen Kind die besten Erfolgschancen der Therapie zu ermöglichen.

Bildquelle
Bild oben: © panthermedia.net / Susann Weiss

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