Reisekrankheit bei Kindern: Wie man damit zurecht kommt

So handeln Sie bei Reisekrankheit richtig

Reisekrankheit

In der Regel werden Kinder unter zwei Jahren selten reisekrank. Wenn Sie aber feststellen, dass Ihr Kind darüber nicht erfreut ist, wenn es reisen muss, kann die Ursache an der Reisekrankheit liegen. Mit einigen Tipps können Sie Ihrem Kind helfen, die Reise mit dem Auto in einer besseren Verfassung zu überstehen.

Woher kommt die Reisekrankheit?

[sws_blue_box box_size=“618″]Die Reisekrankheit hat ihren Ursprung im Gehirn. Sie wird dann ausgelöst, wenn das menschliche Gehirn widersprüchliche Signale empfängt. Die Augen senden bestimmte Botschaften an das Gehirn und der empfindliche Gleichgewichtsmechanismus des inneren Ohrs meldet auch etwas anderes. [/sws_blue_box]

Das kommt zum Beispiel dann zustande, wenn Sie im Auto ein Buch lesen. Ihre Augen sehen das bewegungslose Buch, aber Ihr Gleichgewichtsmechanismus sagt Ihnen etwas Widersprüchliches, nämlich, dass Sie sich bewegen. Zu den gängigsten Symptomen gehört Unwohlsein im Magen, das mit einer verstärkten Speichelproduktion einhergeht.

Dem Kind wird warm, es sieht blass aus und es übergibt sich dann schließlich. Darüber hinaus kann es zu Müdigkeit, Kopfschmerzen, Depressionen oder einem allgemeinen Unwohlsein kommen. Es muss allerdings nicht immer die Bewegung sein, die die Symptome hervorruft, es können durchaus andere Auslöser werden, wie z.B. Gerüche, häufige Bewegungen mit dem Kopf, kurvige Straßen oder die Konzentration auf Objekte in der Umgebung.

So helfen Sie Ihrem Kind

Planen Sie Ihre Reise zeitlich, im Schlaf wird das Kind [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]selten reisekrank[/sws_highlight].  Versuchen Sie, solange es geht, das Kind schlafend ins Auto zu legen, ohne es aufzuwecken. Falls das in den Tagesablauf passt, servieren Sie dem Kind vor dem Reiseeintritt keine volle Mahlzeiten. Übergibt es sich, geben Sie ihm klares Wasser zu trinken.

Das Auto soll vor allem im Sommer gut gekühlt und gelüftet sein, hier können auch kleine Ventilatoren Abhilfe verschaffen. Geben Sie Ihrem Kind keine Spielzeuge oder Bücher für die Fahrt, weil solche Ablenkungen die Symptome der Reisekrankheit noch verstärken. An den Seitenfenstern sind Sonnenschutzrollos vom Vorteil: Sie schützen das Kind vor der Sonneneinstrahlung und zwingen es, nach vorne zu schauen. Starke Gerüche im Auto sind auch nicht optimal.

Musik als Ablenkung

Alle Kleinkinder reagieren positiv auf Musik während der Fahrt, das ist auch ein [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]hervorragendes Ablenkungsmanöver[/sws_highlight] . Bei älteren Kindern (ab zwei Jahren) können Medikamente gegen Reisekrankheit verordnet werden. Sie enthalten Hyoscin (Scopolamin) und zeigen gute Wirkung bei Reisekrankheit. Untersuchungen in den Staaten haben gezeigt, dass häufiges Reisen die Symptome reduzieren lässt.

Deswegen sollten Sie auf die Reisen nicht verzichten, weil Ihr Kind reisekrank wird, das legt sich mit der Zeit. Kinder wachsen einfach aus Reisekrankheiten heraus.

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Vladimir Surkov

Artikel bewerten

Über Dariusz Strenziok (151 Artikel)
Wir vom Litia-Team berichten regelmäßig über Themen rund um Finanzen & Familie. Haben Sie Anregungen oder Ideen? Wir freuen uns auf Ihr Feedback! Mich finden Sie auf <a href="https://plus.google.com/u/0/114453479750257199017/" rel="author" />Google+</a>.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*