Rücklagen bilden – auch für die Kinder!

Die Aussichten auf die Zukunft werden von Generation zu Generation immer schlechter.

Fehlende Jobsicherheit, Wirtschaftskrise, steigende Energiekosten und Inflation sind nur ein paar der Schlagwörter, die die Sorge um die Zukunft schüren.

Daher finde ich, dass es immer wichtiger wird sich um die Bildung von Rücklagen Gedanken zu machen und insbesondere auch darüber nachzudenken, wie man seine Kinder in der Zukunft unterstützen kann.

Eine gute Maßnahme dabei dürfte immer ein Zinsvergleich vom Festgeld sein. Das ist immerhin die fast beliebeste Sparmöglichkeit der Deutschen und sollte durchaus in den Überlegungen mit berücksichtigt werden.

Man möchte doch immerhin, dass diese auch unter den schlechten Umständen unbeschwert aufwachsen können.

Rücklagen mit dem laufenden Gehalt bilden!

Um Rücklagen zu bilden muss man Geld sparen und das kann man im Normalfall nur vom laufenden Gehalt machen.

Daher gibt es eine Grundregel um effektiv Geld zu sparen. Geben Sie immer nur neunzig Prozent Ihres laufenden Gehalts aus, der Rest wird gespart.

Stellen Sie sich einfach vor, dass sie nur diesen Anteil verdienen, so ist es ganz einfach das Geld zu sparen, da Sie es im Grunde nie zur Verfügung hatten.  😉

Wenn das ganze Gehalt schon mit laufenden Kosten verplant ist, sollte man versuchen sich langsam an die Neunzig – Prozent -. Grenze heranzuarbeiten, indem man zum Beispiel Verträge umstellt oder bei einer Gehaltserhöhung diese ganz in das Sparvolumen mit einbaut.

Lohnt sich ein Bausparvertrag für mich?

Ein Bausparvertrag ist kein probates Mittel um Geld zu sparen.

Er lohnt sich wirklich nur, wenn man vor hat ein Haus oder ein teures Auto zu kaufen und ein Darlehen aufgenommen werden muss, denn die Zinsen auf das gesparte Geld sind geringer.

Dafür gibt es aber einen festen ebenfalls geringeren Zins auf eine festgeschriebene Darlehenssumme.

In meinem Bekanntenkreis habe ich oft erlebt, dass die Eltern Bausparverträge abgeschlossen und diese auf Ihre Kinder übertragen haben.

Vor zwanzig Jahren waren allerdings die Zinsen für ein Darlehen sehr hoch, so dass der festgeschriebene Zins im Bausparvertrag heute regulär zu erreichen ist.

In diesem Fall hätte man das Geld also besser auf einem Festgeldkonto angelegt. Auch ein Tagesgeld Vergleich ist dabei absolut sinnvoll, damit man sich die besten Konditionen sichern kann.

Momentan sind die Zinsen für ein Darlehen sehr niedrig, so dass es sich eventuell lohnen könnte. Ich glaube aber, dass gerade im Hinblick auf die Rücklagenbildung für Kinder das einfache Geld sparen sinnvoller ist.

Kapitalbildende oder Risikolebensversicherung?

Bei einer Risikolebensversicherung kauft man sich praktisch einen bestimmten festgeschriebenen Betrag, der bei Tod ausgezahlt wird, allerdings kann man damit kein Geld sparen. Das Geld ist weg.

Man kann aber auch eine Lebensversicherung abschließen mit der man Geld anspart, das nach Ablauf einer Frist, zum Beispiel 40 Jahren ausgezahlt wird.

Gleichzeitig wird beim Tod ein festgeschriebener Betrag ausgezahlt. Was man wählen sollte, kommt auf den Einzelfall an. Eine kapitalbildende Lebensversicherung erfordert eine weitaus höhere monatliche Verausgabung, die man leisten muss.

Eine Risikolebensversicherung ist hingegen schon sehr günstig zu bekommen. Hat man zum Beispiel Schulden und möchte seine Kinder vor diesen Schützen ist eine Risikolebensversicherung günstiger, denn sie bewahrt die Kinder beim Tod vor den Schulden und ermöglicht es mehr Geld anzusparen, um die laufenden Tilgungen zu leisten.

Was man auch wählt, im Grunde genommen ist das einfache traditionelle Geld sparen, gerade im Hinblick auf die Rücklagenbildung für seine Kinder, oft das günstigste und risikogeringste Mittel.

Dieser Artikel stellt keine Rechts- oder Gesundheitsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen.

Viele Grüße
euer Simon

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Rücklagen bilden – auch für die Kinder!
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Über Simon Schröder (1003 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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