Sachbearbeiterin wird im Jobcenter getötet | Welche Konsequenzen hat es für die Arbeitsagentur?

Arbeitsagentur unsicher? Arbeitsagentur unsicher?
Arbeitsagentur unsicher?

Arbeitsagentur unsicher?

Gestern Morgen wurde eine schreckliche Meldung in die Nachrichten veröffentlicht. Eine 32 Jahre alte Sachbearbeiterin wurde von einem 52-Jährigen Klienten in der Agentur für Arbeit in Neuss niedergestochen.

Der offizielle Hintergrund der Tat ist bislang noch nicht bekannt, aber wahrscheinlich kann man sich denken, welcher es gewesen sein wird.

Existenzangst, Frust und emotionaler Ausnahmezustand. Das ist auch schon häufiger der Grund gewesen, warum immer wieder Hilfebedürftige ausgerastet sind. Deswegen kommen immer lautere Rufe aus den Behörden, dass das Sicherheitssystem dringend überarbeitet werden muss.

Messerangriff im Jobcenter Neuss

Zwar besitzt auch das Bürogebäude in Neuss ein solches Sicherheitssystem, doch der unangekündigte Besuch von dem Täter kam für die Sachbearbeiterin zu überraschend. Der Täter ging, ohne einen Termin zu haben in das Büro und stach die Fallmanagerin nieder.

Sie hatte nicht einmal die Möglichkeit den Alarmknopf zu betätigen. Da sie alleine in einem Büro saß, bekamen es die Kollegen, die sich auf dem Flur aufhielten auch nicht schnell genug mit.

„Perspektive 50plus“ bot dem Täter keine Perspektive!

Pressekonferenz wird erwartet

Pressekonferenz wird erwartet

Das Programm „Perspektive 50plus“ soll Menschen, die über 50 Jahre alt sind, die Möglichkeit geben, wieder ins Berufsbeleben zu finden. Der Täter war bereits seit längerer Zeit arbeitslos und wurde deswegen in dem Programm untergebracht.

Welcher Zustand ihn genau zu dieser Tat trieb, wird wohl heute um 13 Uhr in der Pressekonferenz bekannt gegeben.

Wer sich genauer mit diesem Thema befasst und sich vielleicht über diese Nachricht im Internet informiert hat, wird auch einige Kommentare zu dieser Tat gelesen haben. Die meisten Beiträge sind allerdings gefüllt mit Vorurteilen und Hass gegenüber der Arbeitsagentur.

Bei manchen Meinungen wird der Täter sogar beglückwünscht und die Tat verteidigt. Unfassbar! Natürlich darf man die Situation der Arbeitslosengeldbezieher nicht unterschätzen. Die Agentur weiß, wie sie Druck aufbauen kann und wie die Vereinbarungen durchgesetzt werden. Manchmal auch ohne Rücksicht auf Verluste. Das ist schon lange bekannt und steht auch in starker Kritik.

Willkürliche Schikanen der Argen

Dennoch ist nicht jeder Fallmanager gleich und immer mit einem Götterkomplex ausgestattet. Den Täter zu Beglückwünschen ist ab Pietätlosigkeit nicht zu überbieten. Die Sachbearbeiter vollrichten ihre Arbeit und halten sich in der Regel an die geltenden Gesetze.

Natürlich gibt es auch hier immer mal wieder Ausreißer und auch in einer Behörde können Fehler passieren.

Und genau das ist vielleicht auch das Problem. Die Gesetzesgestaltung sorgt dafür, dass immer mehr Klienten zu einem einzigen Sachbearbeiter sollen, der dann immer weniger Zeit für die Belange der Einzelnen hat. So ist das derzeitige System halt und es begünstigt schwerwiegende Fehler und die Frust der Bezieher.

Neue Maßnahmen sind nötig

Diese Reform muss dringen überarbeitet werden, damit auch wirklich alle Klienten eine echte Chance bekommen, den erwünschten Beruf wieder aufzunehmen.

Natürlich gibt es noch die Kategorie „Arbeitslos und zufrieden damit!“. Aber auch eine neue Reform wird diese Menschen nicht erreichen, weswegen hier natürlich der Frust wieder hoch sein wird. Doch wer im Bezug steht, muss nun mal auch dafür eine geringe Gegenleistung erbringen.

Man kann nur hoffen, dass das Sicherheitssystem in der Agentur für Arbeit überprüft und verbessert wird. Aber auch die Reform ist überholungsbedürftig.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Heike Jestram
Mitte-Links: ©panthermedia.net JCB Prod
Unten-Links: ©panthermedia.net Dmitriy Shironosov

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Gestern Morgen wurde eine schreckliche Meldung in die Nachrichten veröffentlicht. Eine 32 Jahre alte Sachbearbeiterin wurde von einem 52-Jährigen Klienten in der Agentur für Arbeit in Neuss niedergestochen.

Der offizielle Hintergrund der Tat ist bislang noch nicht bekannt, aber wahrscheinlich kann man sich denken, welcher es gewesen sein wird.

Existenzangst, Frust und emotionaler Ausnahmezustand. Das ist auch schon häufiger der Grund gewesen, warum immer wieder Hilfebedürftige ausgerastet sind. Deswegen kommen immer lautere Rufe aus den Behörden, dass das Sicherheitssystem dringend überarbeitet werden muss.

Messerangriff im Jobcenter Neuss

Zwar besitzt auch das Bürogebäude in Neuss ein solches Sicherheitssystem, doch der unangekündigte Besuch von dem Täter kam für die Sachbearbeiterin zu überraschend. Der Täter ging, ohne einen Termin zu haben in das Büro und stach die Fallmanagerin nieder.

Sie hatte nicht einmal die Möglichkeit den Alarmknopf zu betätigen. Da sie alleine in einem Büro saß, bekamen es die Kollegen, die sich auf dem Flur aufhielten auch nicht schnell genug mit.

„Perspektive 50plus“ bot dem Täter keine Perspektive!

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Pressekonferenz wird erwartet

Das Programm „Perspektive 50plus“ soll Menschen, die über 50 Jahre alt sind, die Möglichkeit geben, wieder ins Berufsbeleben zu finden. Der Täter war bereits seit längerer Zeit arbeitslos und wurde deswegen in dem Programm untergebracht.

Welcher Zustand ihn genau zu dieser Tat trieb, wird wohl heute um 13 Uhr in der Pressekonferenz bekannt gegeben.

Wer sich genauer mit diesem Thema befasst und sich vielleicht über diese Nachricht im Internet informiert hat, wird auch einige Kommentare zu dieser Tat gelesen haben. Die meisten Beiträge sind allerdings gefüllt mit Vorurteilen und Hass gegenüber der Arbeitsagentur.

Bei manchen Meinungen wird der Täter sogar beglückwünscht und die Tat verteidigt. Unfassbar! Natürlich darf man die Situation der Arbeitslosengeldbezieher nicht unterschätzen. Die Agentur weiß, wie sie Druck aufbauen kann und wie die Vereinbarungen durchgesetzt werden. Manchmal auch ohne Rücksicht auf Verluste. Das ist schon lange bekannt und steht auch in starker Kritik.

Willkürliche Schikanen der Argen

Dennoch ist nicht jeder Fallmanager gleich und immer mit einem Götterkomplex ausgestattet. Den Täter zu Beglückwünschen ist ab Pietätlosigkeit nicht zu überbieten. Die Sachbearbeiter vollrichten ihre Arbeit und halten sich in der Regel an die geltenden Gesetze.

Natürlich gibt es auch hier immer mal wieder Ausreißer und auch in einer Behörde können Fehler passieren.

Und genau das ist vielleicht auch das Problem. Die Gesetzesgestaltung sorgt dafür, dass immer mehr Klienten zu einem einzigen Sachbearbeiter sollen, der dann immer weniger Zeit für die Belange der Einzelnen hat. So ist das derzeitige System halt und es begünstigt schwerwiegende Fehler und die Frust der Bezieher.

Neue Maßnahmen sind nötig

Diese Reform muss dringen überarbeitet werden, damit auch wirklich alle Klienten eine echte Chance bekommen, den erwünschten Beruf wieder aufzunehmen.

Natürlich gibt es noch die Kategorie „Arbeitslos und zufrieden damit!“. Aber auch eine neue Reform wird diese Menschen nicht erreichen, weswegen hier natürlich der Frust wieder hoch sein wird. Doch wer im Bezug steht, muss nun mal auch dafür eine geringe Gegenleistung erbringen.

Man kann nur hoffen, dass das Sicherheitssystem in der Agentur für Arbeit überprüft und verbessert wird. Aber auch die Reform ist überholungsbedürftig.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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