UPDATE 2017: Schwangerschaftswochen im Überblick

Schwangerschaftswochen | © panthermedia.net /Thitinat Kiettivut Schwangerschaftswochen | © panthermedia.net /Thitinat Kiettivut

Die Schwangerschaft bildet einen entscheidenden Einschnitt im Leben einer Frau dar. Von einem auf den anderen Tag ist der Alltag dank zahlreicher Termine und Vorsorgeuntersuchungen fest im Griff der Schwangerschaft. Gerade für unerfahrene und junge Mütter stellt sich eine erste Orientierung und Struktur eine der grundlegendsten Herausforderungen dar. Was geht in Ihrem Körper vor? Was gilt als normal und was als besorgniserregend? Wir geben Ihnen einen Ausblick auf die Geburtsvorbereitung und einige Tipps und Tricks.

Der erste Monat: Schwangerschaftsalter berechnen

In den ersten vier Wochen erfolgt vornehmlich die Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter. Jede Schwangerschaft startet also mit der Befruchtung. Das eigentliche Schwangerschaftsalter lässt sich im Hinblick auf den Zyklusbeginn errechnen – dies führt uns laut der Fachseite zum Thema „1. SSW“ zurück an den ersten Tag der letzten Regelblutung. Nach dieser Rechnung ist eine werdende Mutter in den ersten 14 Tagen noch gar nicht schwanger. Aufregung, Unsicherheit und die Hoffnung, dass der Schwangerschaftstest positiv ausfällt – all dies hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf werdende Mütter. Einige Frauen spüren eine Schwangerschaft bereits an der Veränderung des Busens, denn dieser stellt sich im Zuge der steigenden Hormonproduktion schon frühzeitig auf das Stillen ein.

Das erste Ultraschallbild

Das Herz eines Embryos beginnt im zweiten Schwangerschaftsmonat zu schlagen und ist zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Ultraschall zu sehen, wie man auch hier nachlesen kann. Sie sollten spätestens jetzt Ihren Frauenarzt besuchen. Im Anschluss können Sie die ersten Ultraschallbilder Ihrer Familie zeigen. Der Frauenarzt nimmt Ihnen Blut ab. In diesem Zusammenhang erfolgt ein Check-up Ihrer Organe.

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Der dritte Monat: die kritische Phase ist überstanden

Im dritten Monat spüren Sie die Bewegungen des Embryos. Die Organe, Gliedmaßen sowie Nase, Ohren und Zehen entwickeln sich. In der zwölften Schwangerschaftswoche ist Ihr Baby auf dem Ultraschall zu erkennen. Der Kopf erscheint noch unverhältnismäßig groß. Sie haben mit der zwölften Woche Grund zur Freude, denn die kritische Schwangerschaftsphase ist überstanden. Ihr Baby hat sich in der Gebärmutter eingenistet. Werdende Mütter plagen Heißhungerattacken, Essiggurken und Nutella stehen griffbereit.

Körperliche Höchstleistungen in der Schwangerschaft

Ihr Herz muss nun zulegen, um Ihr Blut im Körperkreislauf zu halten. Dies bildet eine grundlegende Basis für die optimale Versorgung Ihres Kindes mit Nährstoffen. Gerade werdende Mütter berichten von Pigmentflecken, da Ihre Haut in der Schwangerschaft äußerst empfindlich ist. Achten Sie stets auf den passenden Sonnenschutz.

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Der vierte Monat: Wird es ein Mädchen oder ein Junge?

Im vierten Monat arbeitet die Verdauung des Embryos. Ihr Baby ist in der Lage, Fruchtwasser aufzunehmen. Fragen Sie Ihren Frauenarzt, vielleicht lässt sich nun das Geschlecht bestimmen.

Meiden Sie unnötige Kalorienbomben, sondern entscheiden sich für gesunde Ernährung und einen ausgeglichenen Nährstoffhaushalt. Überdies sollten Sie täglich mindestens eineinhalb Liter Wasser, Schorlen oder ungesüßten Tee zu sich nehmen.

Der fünfte bis sechste Monat: die Entscheidung für den Geburtsort

Behalten Sie im Zuge des fünften Schwangerschaftsmonats Ihr Gewicht im Blick, gönnen Sie sich zunehmen Ruhe, Entspannung und regelmäßige Bewegung. Im folgenden Monat kommen Sie im letzten Drittel der Schwangerschaft an. In dieser Phase kommt es zu einer zunehmenden Differenzierung des Gehirns und der Lunge. Entscheiden Sie sich für ein Kranken- oder Geburtshaus und gehen spätestens jetzt auf die Suche nach einer Hebamme. Das Hauptaugenmerk liegt ab sofort auf der Geburtsvorbereitung und auf gezieltem Beckenbodentraining.

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Der siebte und achte Monat: die körperlich beschwerliche Phase

Im siebten Monat sind die lebensnotwendigen Funktionen entwickelt. Käme es in diesem Stadium zu einer Frühgeburt, hätte Ihr Kind sehr gute Überlebenschancen. Gerade das zunehmende Wachstum führt zu einer erschwerten körperlichen Belastung. Schwimmen gilt als wohltuende Ausgleichssport. Im folgenden Monat ist die Ausbildung aller Organe vollendet – es ist Zeit für die letzten Vorsorgeuntersuchungen.

Der neunte und zehnte Monat: der Tag der Geburt – UPDATE 2017

Im neunten Monat zeigt sich die nahende Geburt immer deutlicher in Form von Übungswehen: Mütter gehen nun in den gesetzlichen Mutterschutz. Die ärztlichen Untersuchungen erfolgen ab sofort in wöchentlichen Intervallen. Das Ende des 10. Monats, die 40. Woche gilt als Stichtag. Dieser darf höchstens 2 Wochen überschritten werden. Mit der 42. Schwangerschaftswoche leitet zumeist ein Arzt oder eine Hebamme die Geburt ein. Tanken Sie Energie und Kraft in den letzten Tagen vor der Geburt. Auch wenn Sie den Termin noch so sehr herbeisehnen, sollten Sie diese Phase als Ruhephase nutzen.

http://www.familienplanung.de/schwangerschaft/schwangerschaftsverlauf/
http://www.familie-und-tipps.de/Frauen/Schwangerschaft/Schwangerschaftsverlauf/

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