Sicher auf dem Rad: Rad fahren lernen für Kinder

Radfahren für Kinder

Radfahren

Rad fahren ist für Kinder nicht nur eine der Lieblingsbeschäftigungen, sondern auch ein großer Schritt zu mehr Selbstständigkeit. Wenn es um die Lernfähigkeit geht, gibt es vom Kind zu Kind Unterschiede: Manche Kids lernen es fast von allein, andere wiederum brauchen ein bisschen länger.

Optimale Lernbedingungen schaffen

[sws_grey_box box_size=“618″]Eltern sollten ihren Kindern nicht sofort ein echtes Fahrrad kaufen, erst sollten sie auf dem Roller oder Laufrad üben. Wenn sie mit dem Roller gut umgehen können, steigen sie dann auf das Fahrrad um wie von selbst. Auf dem Roller lernen Kinder alle Fähigkeiten, die sie später fürs Radfahren brauchen werden: das Gleichgewicht zu halten, Geschicklichkeit, gute Reaktions- und Koordinationsfähigkeiten. [/sws_grey_box]

Sie können spielend lenken, beschleunigen und bremsen lernen und befinden sich auf dem Roller auf der sicheren Seite (immer ein Fuß auf dem Boden). Mit Stützrädern zu fahren ist dagegen nicht besonders sinnvoll, weil sie die Sicherheit nur vortäuschen. Beim Üben auf dem Roller ist Sicherheit das erste Gebot. Daher sollten Kinder immer einen Helm dabei tragen. Das gilt allerdings für die Eltern auch – sie sollten mit gutem Beispiel vorangehen und auch bei Radeln einen Helm auf dem Kopf tragen.

Richtige Fahrradeinstellung beachten

Wenn der große Tag kommt und Ihr Kind das erträumte[sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Rad[/sws_highlight] bekommt, montieren Sie fürs Erste die Pedale ab. Dadurch lassen Sie dem Kind ein Paar Tage Zeit, damit es sich mit dem neuen Gefährt vertraut machen kann. Die Lenkung sollte etwas tiefer eingestellt werden als der Sattel, so kann sich das Kind beim Fahren vornüberbeugen.

Es fällt ihm dann leichter, die Unebenheiten im Boden auszugleichen. Der Sattel ist richtig eingestellt, wenn das Kind beim Sitzen auf dem Rad mit den Füßen den Boden berühren kann. Handbremsen sollten entsprechend geformt und griffig sein, passend für die kleine Kinderhände. Wichtig: Die[sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Vorderradbremse[/sws_highlight] immer auf der Seite der schwächeren Hand montieren! Im Falle einer Vollbremsung fällt das Kind gleich nach vorne über, wenn es mit der stärkeren Hand bremst.

Übung macht den Meister

Auch Fahrradfahren soll regelmäßig geübt werden. Zum Üben braucht das Kind viel Platz und einen ebenen, festen und griffigen Untergrund. Bei Übungsfahrten sollten Sie das Kind stützen, und zwar am besten an der Hüfte. So ist man in der Lage, besser und sicherer zu reagieren.

Füße sollten stets auf den Pedalen bleiben, das Kind soll sich gar nicht angewöhnen, mit den Füßen zu stoppen. Beim Kauf eines Rades sollte das Kind unbedingt dabei sein. Folgendes ist beim[sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Radkauf[/sws_highlight] zu beachten:

  • Kinderknie dürfen nicht am Lenker anstoßen
  • Vorderbremse soll leichtgängig sein (auch für schwächere Kinder geeignet und sicher).
  • ein verstellbarer Lenker mit rutschfesten Sicherheitsgriffen ist Pflicht.

Meine 4-jährige Tochter kann Fahrrad fahren nach 30 Minuten Übung

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Iuliia Sokolovska

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