So loben Sie Ihr Kind richtig

Loben entsprechend dosieren

Loben

Man könnte meinen, dass es bei der Erziehung nichts Leichteres gibt, als ein Kind zu loben. Damit würde man eigentlich recht behalten, allerdings gibt es einige Unterschiede zwischen einem Lob und sinnvollem Loben. Davon, wie Kinder gelobt werden, hängt es ab, wie sie später mit Kritik umgehen können.

Falsches Loben ist kontraproduktiv

Ein richtiges Lob kann den Kindern viel Nutzen bringen, auch noch Jahre danach. Sehr wichtig jedoch bleibt die Art, wie Kinder gelobt werden. Außer der Art bleibt auch entscheidend, wie oft und auf welche Weise Kinder gelobt werden. Es kommt immer auf die richtige Dosis an. Im Alltag benutzen Eltern gängige Floskeln, um ihr Kind [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]mit einem Lob[/sws_highlight]  zu belohnen: „Du hast dir aber Mühe gegeben“ oder „Das hast du aber prima geschafft“ sind nur einige davon.

Glaubwürdig loben

[sws_yellow_box box_size=“618″]Obwohl das positiv klingen mag, kamen Wissenschaftler zu dem Entschluss, dass die Art, wie gelobt wird, unterschiedlichen Einfluss auf das Kind haben kann. Man geht davon aus, dass handlungsbezogenes Lob eine durchaus positive Wirkung haben kann, dagegen personenbezogenes Lob negative Auswirkungen mit sich bringen könnte. Deswegen ist es wichtig, dass beim Loben vor allem die Bemühungen und Handlungen der Kinder positiv gewertet werden.[/sws_yellow_box]

Daraufhin werden sich diese noch mehr Mühe geben, um Erfolg zu haben. Worte des Lobes, die das Kind als Person betreffen, bewirken leider oft das Gegenteil.

Lob wirkt nur dann glaubwürdig, wenn es richtig dosiert ist. Man darf sein Kind nicht ständig mit Lob überschütten und routinemäßig Lobsprüche abspulen, weil es dem Kind mit der Zeit völlig egal wird und keine Wirkung zeigt.

Dem Kind immer wieder zu sagen, wie klug und superintelligent es ist, führt zu einem gegenteiligen Ergebnis: Mit der Zeit denkt das Kind nämlich, dass es sich alles erlauben kann und ihm ausnahmslos alles zufallen muss, weil es eben so sensationell klug ist. Solche [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]hochgelobte Kinder[/sws_highlight]  werden in ihrem späteren Leben jeder Aufgabe und jeder Lebenshürde ausweichen.

Lob als Feedback

Kinder lernen für ihr Leben gern. Sie wollen aber nicht nur lernen, sondern auch erfahren, wie gut sie etwas machen und ob es die Familie interessiert, wie und was sie überhaupt tun. Solches Feedback von den Eltern ist für eine positive Weiterentwicklung des Kindes unabdingbar.

Kinder freuen sich auch, wenn sie ein Problem selbstständig gelöst haben. Wenn das noch von den Eltern extra gelobt wird, gibt es ihnen einen Ansporn, sich künftig noch mehr einzusetzen.

Erziehungsbasar – Loben und ermutigen (deutsch)

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Sonia Boukaia-Murari

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