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So surft mein Kind sicher durch das Internet

Das Internet bietet viele Chancen – birgt aber gleichzeitig auch leider viele Gefahren. Gerade bei jungen Nutzern ist daher ein ausreichender Schutz und Aufklärung wichtig. Eltern fragen sich daher oft, wie sie ihre Kinder im Internet am besten schützen und Schaden abwenden können. Wir wollen Ihnen einige Ratschläge mit auf den Weg geben, wie Ihr Kind sicher durch das Internet surft.

So surft mein Kind sicher!

Kinder im Netz

[dropcap]A[/dropcap]uf dem Markt gibt es zahlreiche Programme, die es Eltern erleichtern sollen das Internetverhalten des Kindes zu regulieren. Die Programme ermöglichen es bestimmte nicht-altersgerechte Seiten zu blockieren. So können Sie selbst bestimmen welche Inhalte Ihr Kind abrufen kann und welche nicht.

Bei den so genannten „Whitelist-Programmen“ erstellen Sie eine Liste von Seiten, die Ihr Kind aufrufen darf. Alle Seiten, die nicht in dieser Liste enthalten sind, sind für Ihr Kind auch nicht zugänglich. Eine andere Variante sind die „Blacklist-Programme„. Hier werden alle Seiten aufgeführt, die das Kind nicht aufrufen darf.

Alle Seiten, die nicht in der Liste enthalten sind, können vom Kind aufgerufen werden. Medienpädagogen empfehlen für jüngere Kinder den Einsatz von Whitelist-Programmen während für ältere Kinder und Jugendliche eher zu Blacklist-Programmen geraten wird.

Es gibt auch Jugendschutzsoftwares die bereits fertige Liste enthalten – bei diesen Programmen müssen Sie als Elternteil nicht erst mühsam alle Seiten zusammensuchen sondern können sich auf Listen verlassen, die von qualifizierten Medienpädagogen erstellt wurden. Je nach Alter des Kindes können die Listen der Programme angepasst werden.

Infografik: Kinder mit 8 Jahren schon mehrheitlich online | Statista

Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Kinderserver vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat sich der Sicherheit von Kindern im Internet angenommen. Seit geraumer Zeit stellt das Bundesministerium den so genannten „Kinderserver“ zur Verfügung. Mit Hilfe dieses Servers können alle internetfähigen Geräte schnell und unkompliziert in einen Kindermodus geschaltet werden.
Sobald der Kindermodus aktiv ist können nur noch geprüfte Webseiten aufgerufen werden – der Kinderserver arbeitet also nach dem Whitelist-Modell.

Damit Eltern dennoch die Möglichkeit haben das Internetverhalten des Kindes individuell zu regulieren, können einzelne Seite freigegeben werden. Ebenso können weitere Seiten blockiert werden.

Kindersuchmaschinen

Schon seit einigen Jahren haben sich Kindersuchmaschinen etabliert. Diese funktionieren ähnlich wie der Marktführer Google. Allerdings können über diese Suchmaschinen nur kindergerechte Seiten aufgerufen werden. Somit ist es nicht möglich das Kinder über diese Suchmaschinen an ungeeignete Webseiten geraten. Der Marktführer auf diesem Gebiet ist blinde-kuh.de.

Sprechen Sie mit Ihrem Kind

Neben der technischen Kontrolle sollten Sie vor allem eines tun: sich mit Ihrem Kind unterhalten und es über die möglichen Gefahren des Internets behutsam aufzuklären. Vermitteln Sie Ihrem Kind das Vertrauen sich bei Unsicherheiten bezüglich der Internetnutzung stets an Sie als Elternteil zu wenden.

Die technischen Möglichkeiten sind heutzutage schon sehr ausgereift – im Zusammenspiel mit aufklärenden und vertrauensvollen Gesprächen können Kinder daher mit einigen Handgriffen recht sicher im Internet surfen. Dennoch sollten Sie sich lieber nicht allein auf die Technik verlassen sondern regelmäßig Gespräche mit Ihren Kindern über deren Internetnutzung führen. In vielen Städten gibt es auch medienpädagogische Aufklärungsangebote, die Sie bei Unsicherheiten konsultieren können.
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Bildquelle
Bild oben: © panthermedia.net / bowie15

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