Spare für deine Kinder | Es wird sich rechnen!

Spare für deine Kinder Spare für deine Kinder

Oh ja es stimmt. Die Hochzinsphase ist schon längst vorbei und bereits seit Jahren müssen sich Sparer mit einem niedrigen Zinssatz begnügen. Vielleicht kommt man als Verbraucher sogar zu dem Schluss, dass Sparen sich eigentlich gar nicht mehr wirklich lohnt, da die Zinsen für Kredite so niedrig sind.

Trotzdem soll mit diesem Beitrag mal wieder beleuchtet werden, wie wichtig diese Vorsorge für unsere Kinder ist und welche Möglichkeiten es überhaupt gibt. Stammleser von Litia.de wissen, dass schon vor einiger Zeit mehrere Artikel darüber veröffentlicht wurden.

Dennoch halte ich das Thema für so wichtig, dass ich noch einmal darüber schreiben möchte. Vielleicht überlegt sich ja das eine oder andere unentschlossene Elternpaar doch noch, dass sie ihren Kindern mit einer kleinen angesparten Summe, den Weg in das Leben ein wenig erleichtern könnten.

Zinseszins erklärt

Sparen fällt nicht immer leicht

Für Nachwuchs sparen

Dass das Leben immer teurer wird und die Eltern mit den Kindern ganz besonders gefordert sind, wenn es um das Einteilen des Haushaltsbudgets geht, daran besteht kein Zweifel. Dennoch gibt es einige Familien, die es schaffen, für ihren Nachwuchs jeden Monat einen kleinen Betrag an die Seite zu legen. Sie verzichten dabei eigentlich auf gar nichts, sondern geben ihr Geld vielleicht einfach nur bewusster aus.

Was man immer häufiger lesen kann, wenn es um das Sparen in Familien geht, dass Mütter oder Väter ein sogenanntes Haushaltsbuch führen. Auf diese Weise haben sie die Möglichkeit, dass sie regelmäßig schauen, wofür das Geld überhaupt ausgegeben wurde. Alleine dieser minimale Aufwand kann dazu führen, dass man einige Dinge als nicht wirklich notwendig erkennt. Welche Ausgaben das sind, das muss dann jeder allerdings für sich alleine entscheiden. Vielleicht mag ja auch jemand das Argument bringen, dass gespartes Geld in Zeiten der Not vom Staat vereinnahmt wird.

Denen kann aber gesagt werden, dass dieses Kapital besonders geschützt wird, wenn es für die Kinder bestimmt wurde. Gerade bei einer Geldanlage für Babys reichen oftmals auch schon sehr geringe Beträge aus, wie man es eindrucksvoll auf der verlinkten Seite sehen kann. Legt man vielleicht monatlich nur 20 oder 30€ auf die Seite und hat dann mit Zinsen und Zinseszinsen ein Kapital von etwa 5000€, dann kann ruhig kommen was will, das Geld bleibt den Kindern in der Regel erhalten. Wichtig ist jedoch, dass das Konto bzw. das Sparbuch auch auf dem Namen des Kindes geführt wird.

Dass die Einlagen auf dem Sparbuch jedoch in vielen Fällen sehr niedrig verzinst werden, das ist schon längst kein großes Geheimnis mehr. Es gibt aber einige Banken, die in Verbindung mit einem Girokonto und je nach Höhe des Kapitals auch bessere Zinssätze anbieten. Generell zu sagen, dass das Sparbuch in jedem Fall ausgedient hätte, das wäre also nicht richtig.

Fondssparplan oder Tagesgeldkonto

Geschäft mit Aktien

Leider gibt es immer wieder Schlagzeilen, die belegen sollen, dass sich das Spekulieren mit Aktien oder anderen Wertpapieren lohnen kann. Auch als Kleinanleger.

Besonders im Bereich der erneuerbaren Energien wollen Firmen ihre Wertpapiere an den Mann oder die Frau bringen und werben mit hohen Renditen. Dass diese Art der Anlagen allerdings einige Gefahren mit sich bringt, das konnte wohl jeder in den letzten Jahren sehen und hören.

Viele Aktionäre verloren eine Menge Kapital und wer das nicht riskieren möchte, der wird wohl wahrscheinlich auf sicherere Anlagemöglichkeiten zurückgreifen wollen. Eine ziemlich sichere Sparmöglichkeit ist dagegen ein Tagesgeld- oder Festgeldkonto. Bei beiden ist der Zinssatz höher als beim Sparbuch und das Kapital ist zudem bis zu einer gewissen Höhe abgesichert. Das bedeutet gleichzeitig, dass bei einem Konkurs der Bank, die Einlagen dennoch über Staatsfinanzen verfügbar bleiben. Ein nicht zu unterschlagender Punkt, wie ich finde.

Der Mann weiß was los ist:

Tagesgeld- und Festgeldkonto unterscheiden sich übrigens nicht alleine darin, dass die Laufzeit unterschiedlich gestaltet wird. Auch die Höhe der Zinsen unterscheidet sich. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass Banken mit dem Geld der Anleger arbeiten. Je länger also der Sparer sein Geld der Bank zur Verfügung stellt, desto mehr Planungssicherheit hat sie und belohnt das durch höhere Zinsen.

Wie es bereits der Name sagt, kann der Sparer beim Tagesgeldkonto täglich über sein Kapital verfügen, ohne dass er dafür die sogenannten Abschlagszinsen zu zahlen hat. Diese sind nur dann fällig, wenn zum Beispiel ein Festgeldkonto eröffnet wird, welches eine gewisse Zeit laufen soll.

Muss man während dieser Zeit auf sein Kapital zurückgreifen, fordert die Bank von den Betroffenen einen Ausgleich ihres entgangenen Gewinns. Fängt man mit dem Sparen bereits an, wenn der Nachwuchs noch im Baby- oder Kleinkindalter ist, dann kann auch die Anlage in Fonds lohnend sein.

Der vermeintliche Nachteil der langen Laufzeit fällt hier nicht so sehr ins Gewicht. Bei allen Anlageformen ist aber wichtig, dass man sich sehr genau über die Risiken informiert. Vorteilhaft wäre, wenn im Bekanntenkreis jemand zur Verfügung steht, der unabhängig und neutral informiert.

Sparen mit Versicherungen

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Einige Eltern werden zustimmen, dass nach der Geburt von Kindern neben den Glückwünschen auch immer Prospekte zu Vorsorgeversicherungen für den Nachwuchs im Briefkasten sind. Unter Umständen kann auch diese Form der Geldanlage positiv gestaltet werden. Allerdings hat die Verpflichtung zur regelmäßigen Zahlung von Versicherungsbeiträgen auch Nachteile.

Ist man wegen einer langen Erkrankung oder Arbeitslosigkeit nicht mehr in der Lage den Beitrag aufzubringen, dann wirkt sich das eventuell recht deutlich negativ aus. Beim eigenen Sparen auf den Konten der Banken würde das keine Rolle spielen. Muss eine Familie aus welchen Gründen auch immer auf das Kapital zurückgreifen und die Versicherung kündigen, dann muss sie sich auch mit einem spürbaren Verlust zufriedengeben. Das gibt es bei den Tagesgeldkonten nicht. Über das Kapital kann man täglich verfügen, ohne dass sich das negativ auf die Summe auswirkt.

Es spielt kaum eine Rolle, aus welchen Gründen Eltern für ihre Kinder sparen. Fest steht, dass der Nachwuchs einen großen Vorteil dadurch hat. Vielleicht nimmt er das Geld ja, um den Führerschein zu machen oder er zahlt ein kleines Auto an. Auch während des Studiums kann das Gesparte mit Sicherheit sehr gut verwendet werden.

Bitte nicht ganz ernst nehmen:

Schon monatliche Beträge von 20€ lohnen sich. Immerhin hat man so am Ende des Jahres eine Summe von 240€ und das ohne die Hinzurechnung der Zinsen. Nicht nur die Kinder haben dann etwas davon. Möchten wir als Eltern unserer Tochter eine große Hochzeit ausrichten, dann werden wir uns ebenfalls freuen, wenn wir auf eine hübsche Summe zurückgreifen können. Wer denkt, dass das Sparen unmöglich funktionieren kann, der sollte es einfach mal einen Monat lang versuchen. War der erste Zeitabschnitt erfolgreich, dann folgt der nächste. Auf diese Weise ist es möglich, einfach mal zu testen, ob es funktioniert. Schließlich kann man dabei nichts verlieren sondern nur gewinnen. Versucht es!

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Janina Dierks
Mitte-Links: ©panthermedia.net Gelpi José Manuel
Mitte-Rechts: ©panthermedia.net Mark Tilly
Unten-Links: ©panthermedia.net Helma Spona

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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Über Simon Schröder (1003 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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