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Sparkonten und Aktiendepots – Geld für die eigenen Kinder anlegen

Ein bisschen Geld für später zurücklegen, damit der Nachwuchs später eine gewisse finanzielle Grundlage hat – diesen Hintergedanken haben sowohl Eltern und Großeltern, aber auch zum Beispiel Paten recht häufig. Schließlich sollen die Kinder auch dann, wenn sie volljährig und schon etwas selbstständiger sind, ein wenig unterstützt werden. Doch welche Optionen haben Eltern, Paten und Großeltern, wenn sie für Kinder gewinnbringend Geld sparen wollen?

Für die Kinder sparen

Natürlich kann man dem Nachwuchs auch immer mal wieder ein paar Euro zustecken, um ihnen eine kleine finanzielle Spritze zu ermöglichen. Dieses Geld wird allerdings oftmals direkt ausgegeben und nur selten gespart. Dabei geht es den Eltern oder anderen engen Verwandten in vielen Fällen auch um Ausgaben, die zum Beispiel das Studium, das erste eigene Auto, den Führerschein oder auch die erste eigene Wohnung umfassen und entsprechend finanziert werden sollen. Ebenso erhofft man sich vom angesparten Geld natürlich einen kleinen Gewinn, der über die Jahre wächst, bis der Nachwuchs volljährig ist. Aus diesem Grund haben wir hier für euch die zwei beliebtesten und in der Regel auch rentabelsten Sparmöglichkeiten herausgesucht, mit deren Hilfe ihr ein wenig Geld für Kinder anlegen könnt.

Sparen für Kinder – Das sind die beliebtesten Optionen

Aktiendepots für Kinder

Wenn man vorhat, über einen recht langen Zeitraum zu sparen, zum Beispiel vom fünften bis zum achtzehnten Lebensjahr, sollte man in jedem Fall einmal darüber nachdenken, ob nicht vielleicht ein Aktiendepot genau die richtige Geldanlage für die Kinder wäre. Immerhin können Fonds insbesondere über etwas längere Zeiträume sehr rentabel sein, wenn sie richtig gewählt sind. Dabei fließen monatlich gesparte Beträge in Aktienfonds oder Mischfonds ein anstatt auf ein Konto. Mischfonds bestehen aus Aktien und Anleihen zugleich und sind daher für manche Sparer attraktiver.

Der monatlich eingezahlte Betrag muss dabei nicht einmal sonderlich hoch sein, schon 25 Euro reichen. Ihr solltet euch bei der Geldanlage in Form von Aktiendepots nicht von diversen Vorurteilen abschrecken lassen. Es gibt nämlich durchaus Depots wie zum Beispiel ETF, die nicht nur mit etwas Glück gewinnbringend, sondern auch gut für Finanz-Laien geeignet sind. Darüber hinaus findet ihr im Internet viele hilfreiche Tipps für Eltern, die ein wenig Geld in Form eines Aktiendepots für ihre Kinder anlegen möchten. Auch die Höhe des Risikos, welches immer mehr oder weniger mit der Investition in ein Aktiendepot verbunden ist, kann zumindest zum Teil selbst bestimmt werden.

Spar- und Girokonten

Auch Spar- und Girokonten sind eine sehr beliebte Möglichkeit des Geldsparens. Für Kinder sind diese Konten oft deutlich besser verzinst als für Erwachsene, weshalb es sich, je nach Bank, lohnen kann, dass Geld auf einem solchen Konto anzulegen. Allerdings gibt es für Sparbücher und Girokonten für Kinder häufig einen Höchstanlagebetrag der nicht überschritten werden darf. Insgesamt kann daher die Höhe des angesparten Geldes deutlich niedriger ausfallen als bei Aktiendepots. Dafür ist ein Sparbuch in der Regel mit deutlich weniger Risiken verbunden.

Als Eltern könnt ihr ein Konto für eure Kinder eröffnen, auch wenn sie noch sehr jung sind. Bis sie volljährig sind, habt ihr die Vollmacht über das Konto, das Geld darauf gehört jedoch einzig und allein dem Kind, für welches gespart wird. Damit es mit 18 Jahren dann nicht alles auf einmal ausgibt, könnt ihr als Eltern jederzeit einen Auszahlungsplan festlegen, der dafür sorgt, dass das angesparte Geld nicht auf einmal, sondern nur in Raten abgehoben werden kann.

Fazit zu Anlagetipps für die eigenen Kinder

Geldanlagen für Kinder | © panthermedia.net /Anja Kiebler

Geldanlagen für Kinder | © panthermedia.net /Anja Kiebler

Natürlich gibt es neben den hier genannten noch diverse andere Möglichkeiten, für die eigenen Kinder Geld anzulegen. Allerdings werden hauptsächlich Giro- und Sparkonten und Aktiendepots genutzt, um schon von klein auf immer wieder ein wenig Geld für den Nachwuchs zu sparen. Häufig werden mit diesen Ersparnissen später das Studium, der Führerschein oder die erste eigene Wohnung finanziert. Manchen Eltern ist es allerdings auch wichtig, dass den Kindern das gesparte Geld zur freien Verfügung steht. Je nachdem, inwieweit man bereit ist, ein gewisses Risiko beim Geldsparen einzugehen, entscheidet man sich entweder für ein Aktiendepot oder ein Sparbuch. In den meisten Fällen ist hierbei das Aktiendepot zwar risikoreicher, aber oftmals auch gewinnbringender. Beide Varianten sind übrigens ein schönes Geschenk zur Geburt, zum ersten Geburtstag oder auch später im Jugendalter.

Sparkonten und Aktiendepots – Geld für die eigenen Kinder anlegen
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