Spielerisch lernen – Wie unsere Kinder durch das Spielen gefördert werden

Spielen fördert unsere Kinder | © panthermedia.net /Markus Mainka Spielen fördert unsere Kinder | © panthermedia.net /Markus Mainka

Direkt ab der ersten Sekunde auf der Erde lernen unsere Kleinsten so gut wie jeden Tag etwas dazu. Sie beobachten uns Eltern und auch Geschwister oder Oma und Opa. Eigentlich beobachten unsere Kinder alles was um sie herum passiert. Sie sehen was wir tun, wie wir handeln, beobachten Gefühle und Emotionen und nehmen mit ihren Sinnen alles auf, was ihnen auf ihrem Weg begegnet. Trotzdem liegt es in unserer Aufgabe ihre Fähigkeiten zu fördern und ihnen zu helfen, damit sie alles schaffen können.

Statistik: Wie oft im Jahr kaufst Du Spielzeug? | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Kinder durch Spielen fördern

Vor allem wir Eltern stehen in der Pflicht unsere Kleinsten zu fördern und zu fordern. Nur so lernen sie immer mehr dazu und werden zu dem, was sie später vielleicht einmal sein wollen. Doch nicht nur unsere Erziehung und unser Vorleben von richtig und falsch beeinflussen das Lernverhalten unsere Kinder, sondern auch das, was sie für sich alleine tun und ausprobieren fördert sie ungemein. Ein wichtiger und ausschlaggebender Faktor ist dabei auf jeden Fall das Spielen.

Während wir im Erwachsenenalter wenn überhaupt nur noch ab und zu online spielen, wie beispielsweise auf diesem bekannten Onlineportal, ist das Spielen für Kinder ein alltäglicher und unglaublich wichtiger Bestandteil ihres Alltags und das viele Jahre. Was spielen bei ihnen bewirkt und welche Spiele für welches Alter geeignet sind, haben wir hier für euch zusammengefasst.

Persönlichkeitsentwicklung und noch mehr

Geschwister lernen voneinander | © panthermedia.net /Arne Trautmann

Geschwister lernen voneinander | © panthermedia.net /Arne Trautmann

Wenn wir es einmal genau betrachten machen unsere Kleinsten in ihren ersten Lebensjahren nichts anderes als spielen. Bis zum Beginn der Grundschule im Alter von ca. sieben Jahren, haben unsere Kids nicht wirklich andere Aufgaben, als zu spielen und zu wachsen. Erkenntnisse von Spielforschern haben ergeben, dass unsere Kleinsten bis zu ihrem sechsten Lebensjahr ungefähr 15.000 Stunden mit dem Spielen verbringen. Das sind ca. acht Stunden pro Tag; im übertragenen Sinne könnte man das also als ihren Beruf betiteln.

Etwas das Kinder besonders durch das tägliche Spielen entwickeln, ist ihre eigene und vollkommene Persönlichkeit. Kinder nehmen alles um sie herum viel intensiver wahr, wenn sie spielen. Ihre Gefühlswelt, Gedanken und Handlungen werden ihnen bewusst und lösen Reaktionen bei ihnen aus. Nicht selten trifft man Kinder an, die ganz versunken in ihrer Spielwelt gar nichts mehr von der Außenwelt mitbekommen. Sie scheinen nicht am Alltag teilzunehmen, dabei erleben sie gerade wahrscheinlich soviel, das sie prägt und sie fördert.

Unsere Kinder erlernen Fähigkeiten

AlterFähigkeiten, die erlernt werdenPassende Spiele
Eineinhalb JahreRäumliches Denken, Erfahrungen mit neuen Situationen kombinieren, Funktion von Dingen erkennen und selber benutzenStapel- und Formenspiele, zum Beispiel: Bauklötzchen, verschieden große Bälle und Dinge aus unterschiedlichen Materialien
Zwei JahreGenaue Vorstellung von Handlungen und Dingen, Gegenstände bekommen unterschiedliche Bedeutungen zugeschriebenJedes Spielzeug wird zu dem, was es sein soll. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
Drei JahreUrsache und Wirkung haben nun einen Zusammenhang, alles wird entdeckt und muss erklärt werden, unsere Kids wollen alles kennenlernen und ausprobierenAuch jetzt noch ist für Kinder alles möglich, alles kann alles sein und alles tun
Vier JahreDas Gedächtnis wächst, einfach Mengen- und Zeitbegriffe werden begriffen und passend kombiniertMemory, Puzzle, Lieder, Geschichten

Fazit zum Fördern von Kindern durch Spielen

Kinder lernen von uns Eltern, ihren Geschwistern und allen anderen, mit denen sie ein wenig Zeit verbringen. Sie sind wie ein Schwamm und saugen alles auf, was sie gezeigt bekommen und machen es nach. Doch vor allem lernen sie spielerisch viele Fähigkeiten dazu, weshalb Spielen auf jeden Fall keine Verschwendung ist, wie auch dieses bekannte Newsportal findet. Sie fangen an Gefühle und Handlungen miteinander zu kombinieren und Farben und Formen zu verstehen. Das Spielen begleitet unsere Kleinsten bis zur Grundschule und noch viel weiter und baut die Grundfähigkeiten auf, die sie zum Lernen in der Schule und auf ihrem weiteren Lebensweg brauchen. Es gibt also nichts wichtigeres für unsere Kids als zu spielen.


Spielzeug für Kleinkinder ab einem Jahr – So macht Spielen wirklich Spaß


Artikel bewerten

Über Simon Schröder (286 Artikel)
Wir vom Litia-Team berichten regelmäßig über Themen rund um Finanzen & Familie. Haben Sie Anregungen oder Ideen? Wir freuen uns auf Ihr Feedback! Mich finden Sie auf <a href="https://plus.google.com/+SimonSchröder/" rel="author" />Google+</a>.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*