Spielzeug Ideen für draußen

Draußen spielen Draußen spielen
Draußen spielen

Draußen spielen

Den größten Teil ihrer Spielzeit verbringen Kinder am liebsten im Freien. Der Bewegungsdrang, das Entdecken und das Gefühl von Freiheit ist dabei eine echte Selbstentfaltung.

Spielen ist für Kinder auch noch richtig Arbeit. Ob nun im Haus oder auf Spielplätzen, im heimischen Garten oder im Urlaub.

Toben und Entdecken ist die Devise und damit das auch sinnvoll geschehen kann, suchen wir für unsere Kinder Möglichkeiten in Form von Spielsachen. Die Wahrnehmung ist übrigens vor allem von Alter und Charakter abhängig. Dementsprechend sollte die Auswahl des Spielzeuges erfolgen. Das ist natürlich nicht immer ganz einfach, zumal die Angebotspalette an Spielzeug nicht unbedingt gering ausfällt. Um die Entscheidung leichter zu machen, haben wir hier nachfolgend ein paar Anregungen gesammelt, welche aufzeigen, welches Spielzeug tatsächlich geeignet ist und welche Möglichkeiten infrage kommen, um gleichzeitig die Geldbörse zu schonen.

Welches Spielzeug für draußen eignet sich auch für die Kleinsten?

Ab dem 8./9. Lebensmonat nimmt das Kind nicht mehr nur seine direkte Umgebung wahr, sondern beginnt auch neue Dinge zu entdecken. Das Kleinkind kann dabei bereits sitzen und krabbeln.

Natürlich steckt es noch alles Mögliche in den Mund, so ist ein Spiel im Sandkasten nicht unbedingt optimal. Aber man kann auf die Materie Wasser zurückgreifen und auf viele andere Möglichkeiten, die letztendlich auch für die Entwicklung förderlich sind.

  • Ein kleines, aufblasbares Schwimmbecken mit einem Entchen oder einem kleinen Eimer dabei. Die Kinder planschen, lassen das Entchen oder andere Schwimmtiere hin und hertreiben. Sie schütten mit dem Eimer immer wieder das Wasser ein und aus und üben dabei gleichzeitig Geduld und Ausdauer. (Bitte immer unter Aufsicht!)
  • Wasserbälle, in verschiedenen Größen und bunten Farben. Der Ball rollt auf das Kind zu und das Kind rollt ihn zurück, das Reaktionsvermögen wird geschult und das Kind zu Wiederholungen angeregt.
  • Das Schaukeln auf einer Babyschaukel ist bedingt möglich, Voraussetzung ist, dass das Kind selbstständig und aufrecht sitzen kann.
  • Einen Tunnel zum Hindurchkrabbeln finden die Kleinen toll und üben Verstecken.

Mit Beginn des ersten Lebensjahres erlangen die Kinder zusätzliche Fähigkeiten. Sie lernen laufen, aufrecht sitzen, erleben ihre Umwelt intensiver und entdecken bewusster. Sandkasten wird ab jetzt „großgeschrieben“ und alles, was hinein gehört. Das Kind ahmt nach und übt im großen Detail.

  • Der Sandkasten, soweit es die Gartengröße erlaubt, ist ein Klassiker und sollte besonders in den ersten drei Lebensjahren zur Verfügung stehen. Eimer, Schaufel und Förmchen regen zum Bauen und Gestalten an.
  • Zieh- und Schiebefahrzeuge lassen das Spiel authentisch werden.
  • Eine kleine Schubkarre können Kinder in diesem Alter schon sehr gut lenken und üben dabei das sichere Laufen.
  • Kegelspiele fördern erste Regelspiele, die zu einem Ziel führen. Die Kegel treffen und soviel wie möglich zum Umfallen bringen. Spaß ist garantiert und die Kinder sind stolz auf sich!
  • Schaukeln gelingt schon sehr selbstständig. Trotzdem noch keine kombinierten Schaukeln oder Kletterelemente anbieten. Die Kinder sind in diesem Alter noch zu unsicher.
  • Im Bereich der Wasserspielzeuge ist die Auswahl jetzt schon vielfältiger, aber bitte in großer Ausführung, wegen der immer noch bestehenden Gefahr des Verschluckens.
  • Eine Wassermühle bedienen sie gern und staunen, wie sich das Wasser bewegt.
  • Wassertiere oder ein kleines Boot, indem das Kind sitzen kann. Am Strand, an Badeseen oder im Schwimmbad. Auch hier gilt: immer unter Aufsicht!

Das 3.-6. Lebensjahr, das Spiel wird abwechslungsreich und aufregend! Nun können auch richtige Schwerpunkte gesetzt werden. Sicher spielt ein dreijähriges Kind anders als ein sechsjähriges, dennoch wird es sein Vermögen altersgerecht einzusetzen wissen und auf die Vielfalt von Spielzeug und Materialien zurückgreifen.

Aspekte von Spielformen finden ihre Beachtung, wenn das richtige Spielzeug zum Einsatz kommt.

Bewegungsspiel: Fühlen des eigenen Körpers, Gleichgewicht, gute Körperwahrnehmung

  • Klettertürme in Kombination mit einer Schaukel oder Rutsche
  • Wippe
  • Fahrräder, Dreiräder, Bobby Car
  • Springseil
  • Trampolin

Funktionsspiel: Bauen, Zeichnen, Werken, ein echtes Produkt schaffen

  • Sandkasten mit Zubehör
  • Gartenwerkzeug
  • Schubkarre
  • Baufahrzeuge
  • Straßenmalkreide

Rollenspiel: Umsetzen von erworbenen Handlungen

  • Spielhäuser
  • Indianer- oder Igluzelt
  • Pfeil und Bogen

Regelspiel: Spielabläufe sind vorgegeben, sie bieten Orientierung und haben ein Ziel

  • Boccia
  • Kegelspiele
  • Golf (für Kleine)
  • Federball
  • Angelspiel

Diese Möglichkeiten gehen natürlich auch über das sechste Lebensjahr hinaus. Das Beste daran, es muss nicht unbedingt teuer sein! Mittlerweile ist das Internet ein willkommener Einkaufspartner, und wenn man es richtig betrachtet, hat das durchaus seine Vorteile.

  • keine überfüllten Spielzeugläden, welche Kinder zum Quengeln bewegen
  • Hohes Vergleichspotenzial
  • Auch für große Geräte wird oft kostenloser Versand angeboten
  • Übersichtliches, überschaubares und gezieltes Aussuchen
  • Äußerst preisgünstig gegenüber einem Fachhandel

Viele Spielzeuganbieter im Internet haben übrigens einen Bewertungsstatus, so ist man gut informiert über die Qualität der Produkte. Darüber hinaus kann man oftmals noch Seiten wie gutschein.org in Anspruch nehmen und somit nochmals Rabatte erhalten. Letztendlich entscheiden aber immer die Eltern und die Resonanz des Kindes darüber, welches der möglichen Spielzeuge in die engere Wahl kommt.

„Die große Kunst ist, den Kleinen alles, was sie tun oder lernen sollen, zum Spiel und zum Zeitvertreib zu machen“
(John Locke) Gedanken über Erziehung

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Monkeybusiness Images

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Den größten Teil ihrer Spielzeit verbringen Kinder am liebsten im Freien. Der Bewegungsdrang, das Entdecken und das Gefühl von Freiheit ist dabei eine echte Selbstentfaltung.

Spielen ist für Kinder auch noch richtig Arbeit. Ob nun im Haus oder auf Spielplätzen, im heimischen Garten oder im Urlaub.

Toben und Entdecken ist die Devise und damit das auch sinnvoll geschehen kann, suchen wir für unsere Kinder Möglichkeiten in Form von Spielsachen. Die Wahrnehmung ist übrigens vor allem von Alter und Charakter abhängig. Dementsprechend sollte die Auswahl des Spielzeuges erfolgen. Das ist natürlich nicht immer ganz einfach, zumal die Angebotspalette an Spielzeug nicht unbedingt gering ausfällt. Um die Entscheidung leichter zu machen, haben wir hier nachfolgend ein paar Anregungen gesammelt, welche aufzeigen, welches Spielzeug tatsächlich geeignet ist und welche Möglichkeiten infrage kommen, um gleichzeitig die Geldbörse zu schonen.

Welches Spielzeug für draußen eignet sich auch für die Kleinsten?

Ab dem 8./9. Lebensmonat nimmt das Kind nicht mehr nur seine direkte Umgebung wahr, sondern beginnt auch neue Dinge zu entdecken. Das Kleinkind kann dabei bereits sitzen und krabbeln.

Natürlich steckt es noch alles Mögliche in den Mund, so ist ein Spiel im Sandkasten nicht unbedingt optimal. Aber man kann auf die Materie Wasser zurückgreifen und auf viele andere Möglichkeiten, die letztendlich auch für die Entwicklung förderlich sind.

  • Ein kleines, aufblasbares Schwimmbecken mit einem Entchen oder einem kleinen Eimer dabei. Die Kinder planschen, lassen das Entchen oder andere Schwimmtiere hin und hertreiben. Sie schütten mit dem Eimer immer wieder das Wasser ein und aus und üben dabei gleichzeitig Geduld und Ausdauer. (Bitte immer unter Aufsicht!)
  • Wasserbälle, in verschiedenen Größen und bunten Farben. Der Ball rollt auf das Kind zu und das Kind rollt ihn zurück, das Reaktionsvermögen wird geschult und das Kind zu Wiederholungen angeregt.
  • Das Schaukeln auf einer Babyschaukel ist bedingt möglich, Voraussetzung ist, dass das Kind selbstständig und aufrecht sitzen kann.
  • Einen Tunnel zum Hindurchkrabbeln finden die Kleinen toll und üben Verstecken.

Mit Beginn des ersten Lebensjahres erlangen die Kinder zusätzliche Fähigkeiten. Sie lernen laufen, aufrecht sitzen, erleben ihre Umwelt intensiver und entdecken bewusster. Sandkasten wird ab jetzt „großgeschrieben“ und alles, was hinein gehört. Das Kind ahmt nach und übt im großen Detail.

  • Der Sandkasten, soweit es die Gartengröße erlaubt, ist ein Klassiker und sollte besonders in den ersten drei Lebensjahren zur Verfügung stehen. Eimer, Schaufel und Förmchen regen zum Bauen und Gestalten an.
  • Zieh- und Schiebefahrzeuge lassen das Spiel authentisch werden.
  • Eine kleine Schubkarre können Kinder in diesem Alter schon sehr gut lenken und üben dabei das sichere Laufen.
  • Kegelspiele fördern erste Regelspiele, die zu einem Ziel führen. Die Kegel treffen und soviel wie möglich zum Umfallen bringen. Spaß ist garantiert und die Kinder sind stolz auf sich!
  • Schaukeln gelingt schon sehr selbstständig. Trotzdem noch keine kombinierten Schaukeln oder Kletterelemente anbieten. Die Kinder sind in diesem Alter noch zu unsicher.
  • Im Bereich der Wasserspielzeuge ist die Auswahl jetzt schon vielfältiger, aber bitte in großer Ausführung, wegen der immer noch bestehenden Gefahr des Verschluckens.
  • Eine Wassermühle bedienen sie gern und staunen, wie sich das Wasser bewegt.
  • Wassertiere oder ein kleines Boot, indem das Kind sitzen kann. Am Strand, an Badeseen oder im Schwimmbad. Auch hier gilt: immer unter Aufsicht!

Das 3.-6. Lebensjahr, das Spiel wird abwechslungsreich und aufregend! Nun können auch richtige Schwerpunkte gesetzt werden. Sicher spielt ein dreijähriges Kind anders als ein sechsjähriges, dennoch wird es sein Vermögen altersgerecht einzusetzen wissen und auf die Vielfalt von Spielzeug und Materialien zurückgreifen.

Aspekte von Spielformen finden ihre Beachtung, wenn das richtige Spielzeug zum Einsatz kommt.

Bewegungsspiel: Fühlen des eigenen Körpers, Gleichgewicht, gute Körperwahrnehmung

  • Klettertürme in Kombination mit einer Schaukel oder Rutsche
  • Wippe
  • Fahrräder, Dreiräder, Bobby Car
  • Springseil
  • Trampolin

Funktionsspiel: Bauen, Zeichnen, Werken, ein echtes Produkt schaffen

  • Sandkasten mit Zubehör
  • Gartenwerkzeug
  • Schubkarre
  • Baufahrzeuge
  • Straßenmalkreide

Rollenspiel: Umsetzen von erworbenen Handlungen

  • Spielhäuser
  • Indianer- oder Igluzelt
  • Pfeil und Bogen

Regelspiel: Spielabläufe sind vorgegeben, sie bieten Orientierung und haben ein Ziel

  • Boccia
  • Kegelspiele
  • Golf (für Kleine)
  • Federball
  • Angelspiel

Diese Möglichkeiten gehen natürlich auch über das sechste Lebensjahr hinaus. Das Beste daran, es muss nicht unbedingt teuer sein! Mittlerweile ist das Internet ein willkommener Einkaufspartner, und wenn man es richtig betrachtet, hat das durchaus seine Vorteile.

  • keine überfüllten Spielzeugläden, welche Kinder zum Quengeln bewegen
  • Hohes Vergleichspotenzial
  • Auch für große Geräte wird oft kostenloser Versand angeboten
  • Übersichtliches, überschaubares und gezieltes Aussuchen
  • Äußerst preisgünstig gegenüber einem Fachhandel

Viele Spielzeuganbieter im Internet haben übrigens einen Bewertungsstatus, so ist man gut informiert über die Qualität der Produkte. Darüber hinaus kann man oftmals noch Seiten wie gutschein.org in Anspruch nehmen und somit nochmals Rabatte erhalten. Letztendlich entscheiden aber immer die Eltern und die Resonanz des Kindes darüber, welches der möglichen Spielzeuge in die engere Wahl kommt.

„Die große Kunst ist, den Kleinen alles, was sie tun oder lernen sollen, zum Spiel und zum Zeitvertreib zu machen“
(John Locke) Gedanken über Erziehung

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Artikelbild: ©panthermedia.net Monkeybusiness Images

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