Sport für Kinder – wie wichtig ist er?

Sport im Kindesalter ist sehr wichtig Sport im Kindesalter ist sehr wichtig
Sport im Kindesalter ist sehr wichtig

Sport im Kindesalter ist sehr wichtig

Viele Kinderpsychologen raten Eltern dazu, die Freizeit ihrer Kinder mit sportlichen Aktivitäten zu füllen.

Dadurch sei es den Kindern möglich, Stress direkt abzubauen und einen Ausgleich zum Alltag zu finden.

Hinzu kommt, dass sportliche Betätigungen den Aufbau von Muskelmasse und damit die Entwicklung der körperlichen Leistungsfähigkeit zu begünstigen scheinen. Schließlich bietet eine Sportart den Kindern bereits im frühen Alter die Möglichkeit, Erfolgserlebnisse durch besondere Leistungen im Wettkampf zu genießen. Dennoch bleibt die Frage offen, welche Sportart gewählt werden sollte.

[sws_yellow_box box_size=“640″] Inhalt des Artikels
Abwechslung statt Spezialisierung
Sport im Team
Fazit
Quellen der Recherche [/sws_yellow_box]

Vor allem in Großstädten werden Eltern mit einem großen Angebot an diversen Sportarten konfrontiert. Vom Schwimmen bis zum Eishockey kann unter zahlreichen Alternativen entschieden werden. Als beliebteste Sportart gilt für Jungen dabei nach wie vor das Fußballspielen im Team und für Mädchen das Tanzen in der Gruppe. Beide Varianten sind ideal geeignet, um die körperliche Leistungsfähigkeit und die soziale Kompetenz des Kindes zu fördern.

Zudem kann das Selbstbewusstsein des Kindes gestärkt werden, was auch mit einem größeren Teamgeist und einem besseren Verständnis für Fairness einhergeht.

Sport mit Kindern

Abwechslung statt Spezialisierung

Vor allem im Alter von acht bis vierzehn Jahren ist es empfehlenswert, viele verschiedene Sportarten auszuprobieren.

Dies hat den Vorteil, dass das Kind einen groben Überblick über unterschiedliche Sportarten erhält und abhängig von den eigenen Erfahrungen und den persönlichen Vorlieben eine gewünschte Sportart selbst wählen kann.

Viele Sportklubs bieten hier die Möglichkeit, an einem Schnupperkurs teilzunehmen. So kann das Kind bereits erste Kontakte zu Gleichgesinnten knüpfen, ohne sich direkt auf eine Sportart festlegen zu müssen. Der häufige Wechsel zwischen den Sportarten verhindert des Weiteren die Überbelastung einer bestimmten Körperzone. Abhängig von der Disziplin werden so unterschiedliche Knochen, Gelenke und Muskeln angesprochen. Vor allem Joggen, Schwimmen und Tanzen gelten in diesem Zusammenhang als besonders geeignete Sportarten, da hierbei nahezu alle Körperbereiche gleichzeitig belastet werden.

Gezielter Muskelaufbau sollte bei Kindern allerdings nicht durchgeführt werden, da sich der Körper noch im Wachstumszustand befindet und eine Störung des Muskel-, Sehnen- und Knochenausbaus auftreten kann. Stattdessen sollten Schwerpunkte auf die koordinativen Fähigkeiten und die Motorik des Kindes gesetzt werden.

Sport im Team

Der respektvolle Umgang mit schwächeren Mitspielern ist ebenso wichtig, wie die Fähigkeit, eine Niederlage zu akzeptieren. Interaktive Sportarten gelten hierbei als eine ideale Möglichkeit, um die sozialen Kompetenzen zu stärken. Neben klassischen Sportarten, wie Fußball oder Handball kommen allerdings auch Disziplinen, wie Basketball, Leichtathletik oder Volleyball in Frage. Spieler-gegen-Spieler-Sportarten, wie z.B. Tischtennis, Judo oder Skifahren haben im Gegensatz dazu den Vorteil, dass die Konzentration des Kindes auf nur eine Person gerichtet wird. So ist es dem Kind möglich, Gegner nicht nur als Zielobjekte anzusehen, sonder auch auf deren Gefühle und Äußerungen zu reagieren. Auf diese Weise ergeben sich häufig enge Freundschaften, die auch über die Sportaktivität hinaus reichen können.

Campus-TV über den Masterstudiengang „Sport und Bewegung im Kindes- und Jugendalter“

Fazit

Im Sport geht es nicht nur darum, zu gewinnen. Vor allem für Kinder ist wichtig, mit einer Niederlage umgehen zu können. Für die Förderung sozialer Kompetenzen sind dabei vor allem Teamsportarten eine ideale Lösung.

Eine Verbesserung der körperlichen Leitungsfähigkeit kann darüber hinaus durch die Ausübung verschiedener Sportarten erreicht werden.

Dies garantiert nicht nur eine aufregende Abwechslung, sondern geht auch mit einer gleichmäßigen Belastung des Körpers einher.

Quellen der Recherche
http://www.eltern.de/kleinkind/entwicklung/bewegung-macht-selbstsicher.html
http://www.elternwissen.com/gesundheit/sport-fuer-kinder.html
http://www.mfkjks.nrw.de/sport/

Artikelbild Oben: ©panthermedia.net Monkeybusiness Images

Sport für Kinder – wie wichtig ist er?
Artikel bewerten

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*