Sprache fördern: Die ersten Worte

Gespannt wartet man als Elternteil auf die ersten Worte seines Kindes.

Man fragt sich, was wird es wohl zu erst sagen – Mama oder doch vielleicht Papa?

Um die sprachliche Entwicklung deines Kindes positiv zu unterstützen, gibt es durchaus verschiedene Möglichkeiten.

Bevor den Kind spricht

Bevor dein Baby sein Sprachverständnis entwickelt, muss es erstmal sein Gehör entwickeln.

In den ersten beiden Lebensjahren solltest du dein Baby vermehrt mit Geräuschen vertraut machen und viel mit ihm sprechen.

Damit lernt dein Kind die Umwelt hörbar wahrzunehmen und die Entwicklung seines Sprechverständnisses setzt zu erst einmal passiv ein.

Das bedeutet, dass dein Kind zwar noch nicht spricht, dich aber schon verstehen kann.

Wenn du etwas tust oder einen Gegenstand benutzt, solltest du also immer sprachlich erklären was du da gerade machst oder welchen Gegenstand du benutzt.

So versteht dein Kind, dass die Laute, die du von dir gibst, immer in einem bestimmten Zusammenhang stehen.

Du kannst dein Kind auch spielerisch an das Hören heranführen. Du kannst beispielsweise mit deinem Baby Spiele spielen, wie „Ich höre was, wo/was ist, denn das?“ oder Geräusche nachmachen und diese dann erraten lassen.

Dein Kind muss die Wichtigkeit der Kommunikation erkennen

Des Weiteren kannst du die Sprachentwicklung deines Kindes positiv beeinflussen, in dem du seine Kommunikationsbereitschaft förderst.

Das heißt konkret, dass du ihm nicht jeden Wunsch von den Augen ablesen solltest, sondern ihm beibringst, dass es seine Wünsche äußern soll, um diese auch erfüllt zu bekommen.

So versteht dein Kind, das es die Sprache anwenden muss, um seine Bedürfnisse zu stillen.

Wenn es Hunger hat, muss es dich darauf aufmerksam machen, in dem es mit dir kommuniziert. Erkennt dein Kind dies nicht, so ist der Lernprozess gestört.

Die Umwelt deines Kindes sollte also versuchen den Lernprozess der Kommunikationsbereitschaft zu fördern, in dem es die Kommunikationsabsichten deines Kindes erkennt und darauf eingeht, selbst Kommunikationsbereitschaft signalisiert und viel mit deinem Kind spricht.

Dein Kind lernt auch durch Beobachtungen.

Also sollten sich alle in der Umgebung deines Kindes vorbildlich verhalten und möglichst versuchen die verbale Sprache mit Bildern zu verknüpfen.

Wenn also jemand nach einem Glas Wasser fragt, so kann er das Wort Glas verdeutlichen, in dem er das Wort wiederholt und auf das Glas zeigt. So assoziiert dein Kind das Wort mit einem Bild.

Verhalte dich stets vorbildlich

Durch dich wird dein Kind das Sprechen lernen.

Wenn du dich an die folgenden Tipps hältst, wirst du ihm doch deutlich bei der Sprachentwicklung helfen können.

Halte Blickkontakt mit deinem Kind, wenn du mit ihm sprichst.

Spreche langsam und deutlich. Begleite dein Handeln sprachlich und verbessere die ersten Versuche deines Kindes, vollständige Sätze zu bilden. Aber nicht in dem du sagst, das und das ist falsch.  Sondern viel eher so, in dem du es bestätigenderweise immer wiederholst.

Zum Beispiel sagt dein Kind: „Mama wascht schirr?“ dann antwortest du „Ja, Mama wäscht Geschirr.“

So verbesserst du dein Kind im Positiven und es verliert nicht die Lust an der Sprache.

Dein Wortschatz sollte dem deines Kindes nur leicht voraus sein und auch die Satzstrukturen sollten dem Entwicklungsstand nur leicht überschreiten.

Reagiere auf sprachliche Anrede sofort und richte deine volle Aufmerksamkeit auf dein Kind, wenn es versucht mit dir zu sprechen.

So unterstützt du die Sprachentwicklung optimal.

Dieser Artikel stellt keine Rechts- oder Gesundheitsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen.

Viele Grüße
euer Simon

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Über Simon Schröder (1003 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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