Starkes Schwitzen im Alltag – Ursachen, Wirkung und Hilfe

Starkes Schwitzen | © panthermedia.net / miszaqq Starkes Schwitzen | © panthermedia.net / miszaqq

Jeder Mensch ist ein Individuum und somit hat jeder seine eigenen Feinheiten, Mankos und Dinge, die er besonders gut kann. Ebenso individuell ist allerdings auch das Schwitzverhalten eines jeden Menschen. Während die einen selbst hohen Außentemperaturen im Sommer ohne starkes Schwitzen trotzen, müssen die anderen stets Achselschweiß stoppen und die Hausarbeit kann wirklich anstrengend werden. Ursachen für starkes Schwitzen und was man dagegen tun kann jetzt hier im Artikel.
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Ursachen für starkes Schwitzen

Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Hauptursachen, die zu vermehrter bis übermäßiger Schweißbildung führen können und die alle häufig sehr belastend wirken. Diese untergliedern sich in hormonelle Umstellung, psychische Ursachen, Einnahme bestimmter Medikamente und Krankheiten.

Hormone Grund für Schwitzen

Wir Frauen sind hiervon wesentlich öfter betroffen als Männer. Die monatliche Regelblutung kann genauso eine Ursache für starkes Schwitzen sein, wie es im Laufe des Lebens eine Schwangerschaft oder im reiferen Alter die Wechseljahre sind. Durch diese hormonellen Umstellungen im Körper kann es tagsüber zu Hitzeschüben kommen, die wie eine Welle über den weiblichen Körper einbrechen. Es ist aber auch möglich, dass betroffene Personen nur nachts vermehrt unter ihrem Schwitzen leiden.

Psyche Grund für Schwitzen

Andauernder Stress, Angst, Nervosität, zu viel Druck und zu hohe Erwartungen an die eigene Person – all diese psychischen Beeinträchtigungen können Auslöser für starkes Schwitzen sein. In diesem Fall leiden die Personen vor allem nachts darunter, wenn der Körper zur Ruhe kommen will, die Psyche jedoch nicht aufhört, zu arbeiten.

Medikamente Grund für Schwitzen

Menschen, die Kortison oder auch Acetylsalicylsäure einnehmen, können aufgrund der beiden Wirkstoffe bzw. deren Nebenwirkungen ebenfalls unter starken Schwitzen leiden. Dies kann auch über die Dauer der Einnahme hinausgehen.

Krankheiten Grund für Schwitzen

Erkrankungen wie Rheuma, Unterzuckerung bei Diabetes mellitus, eine Schilddrüsenüberfunktion, Krebserkrankungen wie Leukämie oder neurologische Erkrankungen können ebenso eine vermehrte Schweißbildung mit sich bringen.

Schwitzen im Alltag & Hilfe

Schwitzen im Alltag & Hilfe | © panthermedia.net / Randolf Berold

Schwitzen im Alltag & Hilfe | © panthermedia.net / Randolf Berold

Nicht jeder Mensch schwitzt gleich. Frauen, insbesondere Mütter, die aufgrund von hormonellen Umstellungen stark schwitzen, schwitzen meist ganzheitlich und ganz speziell unter den Achseln. Es ist dann, vor allem beim Tragen von Kleidung aus hellen Stoffen, nicht immer einfach Achselschweiß zu stoppen. Die Hitze überkommt den Körper wie eine Welle und löst größeres Unwohlsein aus. Man hat das Bedürfnis zu duschen und neuen Achselschweiß zu verhindern.

Abgesehen davon kann eine natürliche Überwärmung des Körpers nicht verhindert werden. Jeder Mensch hat Phasen, wo er schwitzt. Gezielte Schweißschübe und heftige Schweißausbrüche lassen sich jedoch mit Hilfe von verschiedenen Mitteln eindämmen, verhindern, stoppen oder wenigstens angenehmer machen.

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Ganz besonders hervorzuheben ist hierbei das bekannte Eucerin Anti-Transpirant-Intensiv-72h-Pumpspray, womit ich selbst die besten Erfahrungen gemacht habe. Um Achselschweiß zu verhindern einfach unter die rasierten Achseln sprühen. Es ist besonders wirksam gegen ausgeprägte Bildung von Schweiß und den damit verbundenen unangenehmen Körpergeruch. Anwenderinnen berichten überaus positiv von dem davon neu gewonnenen trockenen Hautgefühl und auch mir selbst hilft es jetzt seit 2 Jahren.

Klinisch bestätigt ist übrigens bis zu 91% Reduzierung des Schweißes sowie eine Wirksamkeit für bis zu drei Tage. Das Pumpspray ist dabei sehr hautverträglich und dadurch auch für sensible Menschen geeignet. Nur vier Inhaltsstoffe machen das Produkt so sehr gut verträglich. Gerade für Prüfungssituationen oder anderen unangenehmen Momenten, in denen sich Angstschweiß aus Nervosität bildet, ist es ein hilfreicher Begleiter. Im Grunde reicht es aber bei regelmäßiger Anwendung immer Morgens unter die Achseln zu sprühen wie ein normales DEO ebene auch; nur dass das Eucerin völlig neutral ist. Bestellen kannst Du es bei allen Apotheken die die Marke Eucerin verkaufen wie dieser hier und auch auf Amazon*. Neben diesem Anti-Transpirant gibt es weitere natürlich sanfte wie auch künstliche Eingriffe, um den lästigen Schweiß zu stoppen.

Salbeitee ist ein bewährtes Hausmittel, das dazu führt, dass sich die Schweißdrüsen zusammenziehen und man weniger schwitzt. Scharfes Essen, alkoholische Getränke und Kaffee sollten gemieden bzw. nur in Maßen verzehrt werden. Es gibt zusätzlich noch Entspannungstechniken, die nervöse Zustände lindern und somit auch damit verbundenes Schwitzen stoppen. Weiterhin hilft luftdurchlässige Kleidung und viel trinken, um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen. Wo all dies nicht wirkt, können die Schweißdrüsen auch abgesaugt oder entfernt bzw. die Nerven blockiert werden, die Schwitzen verursachen. Aber das sollte tatsächlich auch der letzte Schritt sein – wenn nichts helfen will!

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Über Simon Schröder (286 Artikel)
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