Stimmbruch: Wie aus Buben Männer werden

Stimmbruch: Wie Kinder damit umgehen sollen

Stimmbruch

Der Stimmbruch im Leben eines Mannes bedeutet immer, dass die Pubertät angefangen hat. Die Stimmbänder müssen in dieser Zeit eine Höchstleistung erbringen, um eine Oktave nach unten zu schaffen. Man könnte meinen, dass diese Veränderung nur die Jungs betrifft, aber auch Mädchen tauschen in diesem Alter ihre Stimme – aus ihnen werden dann nach dem Stimmbruch Frauen.

Stimmbruch

Wann ungefähr kommt der Stimmbruch?

Bei jedem Menschen kommt die Pubertät zu einem unterschiedlichen Zeitpunkt, meistens jedoch zwischen dem zehnten und 17. Lebensjahr. Die meisten pubertieren in der Regel zwischen ihrem zwölften und 15. Lebensjahr, das ist eben der Durchschnitt. Wodurch wird der [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Stimmbruch[/sws_highlight]  beeinflusst? Am Anfang der Pubertät fängt der Körper an, mehr Hormone in den Blutkreislauf der Mädchen und Jungen auszuschütten.

[sws_grey_box box_size=“618″]Bei den Jungen heißt das Hormon Testosteron, bei den Mädchen handelt es sich um Östrogen. Bei übergewichtigen Kindern kann es schon früher zu vermehrter Hormonausschüttung kommen. Die Hormone begünstigen verschiedene Veränderungen im Körper der Kinder und werden oft von Stimmungsschwankungen begleitet. [/sws_grey_box]

Die kleinen kindlichen Körper fangen an zu wachsen, auch die Geschlechtsteile werden ausgeprägter und wirken jetzt erwachsener.

Neben diesen optischen Veränderungen kommt noch der Stimmbruch dazu, der auch mit dem Hormonhaushalt zu tun hat und von dem gesteuert wird.Stimmbruch bedeutet dann, dass aus Jungs endgültig Männer werden und die Kindheit nun vorbei ist, womit sich nicht alle gleichermaßen gut abfinden können.

Risiken sind nicht auszuschließen

In den meisten Fällen verläuft Stimmbruch problemlos, manchmal jedoch können die Jugendlichen Probleme bekommen. Man spricht dann von den sogenannten „Mutationsstimmstörungen“, die unter anderem durch Hormone oder Schwerhörigkeit verursacht werden können. Des Weiteren können auch psychische Ursachen dahinter stehen. Manche Kinder kommen einfach mit den [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Veränderungen[/sws_highlight] , die Pubertät mit sich bringt, nicht ganz klar, und wollen sich – entweder bewusst oder unbewusst – von ihrer Kinderstimme nicht trennen.

Das kommt meistens bei solchen Jungs, die eine besonders starke [sws_highlight hlcolor=“fbfac7″]Mutter-Kind-Bindung[/sws_highlight]  pflegen und keinen Schritt in das Erwachsenenleben machen wollen. Das, was wie ein logopädisches Problem aussieht, ist in Wirklichkeit ein Fall für einen Psychotherapeuten.

Es vergeht ganz schnell

Der Stimmbruch, der eigentlich Stimmwechsel heißen soll, dauert nicht lange. Nach einigen Monaten ist die piepsende Stimme wieder zu einer normalen Tonlage zurückgekehrt, nur in Einzelfällen dauert es etwas länger. Diejenigen, die damit nicht ganz klarkommen, können Hilfe bei Logopäden suchen, um die sogenannte mittlere Sprechstimme zu finden.

In mehreren Sitzungen lernen dann die Jugendlichen, ihre Stimme richtig wahrzunehmen und sie zu hören. Wichtig ist, dass sie auch lernen, die Stimme richtig einzusetzen und sich mit ihr anzufreunden, weil sie einen durch das restliche Leben begleiten wird.

Aufklärungsfilm Schulfilm: PUBERTÄT – WAS GEHT? (DVD / Vorschau)

Bildquellen
Artikelbild: © panthermedia.net / Marko Volkmar

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Über Dariusz Strenziok (151 Artikel)
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