Strom sparen. Für Familien ein Muss! Steigende Kosten belasten die Haushaltskassen!

Strom sparen

Strom sparenKürzlich wurde erneut vom örtlichen Energieversorger eine Strompreiserhöhung angekündigt und so geht das praktisch jedes Jahr. Für den Verbraucher ergibt sich daher regelmäßig die Frage, wie er die Stromkosten spürbar senken kann.

[sws_yellow_box box_size=“630″]Quellen der Recherche
http://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/web/downloads/VZE_Broschuere_Stromsparen.pdf
http://www.toptarif.de/stromanbieter
http://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag/energie-spartipps/strom-sparen/ [/sws_yellow_box]

Eine Methode; seit einiger Zeit werden Elektrogeräte mit geringerem Verbrauch vom Handel angeboten. Kühlschränke haben heute beispielsweise alle einen Energieausweis, dem die Verbrauchswerte entnommen werden können. SAT-Receiver und ähnliche Geräte benötigen im Standby-Betrieb nur noch minimalen Strom. Doch leider sind noch nicht alle Geräte in einem Haushalt mit neuerer Technologie ausgerüstet. Besonders Familien müssen in der Regel schauen, wie sie Strom sparen können, da hier die Haushaltskasse oft besonders belastet ist.

Der Strompreis kennt nur eine Richtung: aufwärts!

Jedes Jahr dasselbe Spiel. Der Stromversorger kündigt eine Erhöhung der Tarife an. Entweder wird der Arbeitspreis erneut angehoben, oder die Öko-Umlage treibt die Preise.

Was für uns alle ein Vorteil sein sollte, dass die Umwelt geschont wird, indem erneuerbare Energien vermehrt genutzt werden, verdirbt dem Stromkunden schließlich die gute Laune, weil er sein Umweltbewusstsein mit höheren Ausgaben bezahlen muss. Der Einwand der Stromproduzenten, die Stromkosten steigen nicht so heftig und saisonbedingt, wie der Verbraucher es von den Benzinpreisen gewohnt ist, kann nur ein Achselzucken hervorrufen, denn an der Tankstelle ist der Kunde doch recht hilflos, denn er muss den Preis schließlich akzeptieren, der verlangt wird.

Im eigenen Haushalt aber hat man noch einige Möglichkeiten, den Verbrauch spürbar zu reduzieren und Familien sind mittlerweile darauf angewiesen Strom einzusparen, wollen sie nicht irgendwann mit der üblen Tatsache konfrontiert werden, dass der Strom abgestellt wird. Und dies passiert in immer mehr Haushalten. Grund genug, nach Möglichkeiten zu suchen, dem Dilemma abzuhelfen.

Energiecheck: Wie spart man Strom? | Servicezeit | WDR

Strom sparen

Besonders durch die immer weiter anziehenden Strompreise wird für Familien das Stromsparen immer bedeutsamer. Jeder Kunde kann sich mittlerweile auch durchaus zuverlässig informieren, was es heißt, den Stromanbieter zu wechseln, denn es sind einige Anbieter mit preiswerten Alternativen und überzeugenden Angeboten auf dem Markt.

Im Internet findet jeder Interessierte eine große Auswahl an Stromanbietern und den eigenen Tarif kann er sich mit einem Stromrechner ebenfalls online ausrechnen lassen. Ein weiterer Aspekt sind aber auch intelligente Stromzähler, wie sie in Energiesparhäusern zu finden sind. Aber nur wenige Konsumenten sind aufgeschlossen für den Einsatz dieser neueren Technik oder sie sind noch gar nicht in der Lage dieses Verfahren nutzen. Also bleibt den meisten Kunden nichts anderes übrig, als den eigenen Stromverbrauch eingehend zu hinterfragen und eigene Initiativen starten, um die Kosten zu senken, oder er macht sich Gedanken über einen Wechsel des Anbieters.

Ausschalten und sparen

Stecker ziehenEine Schaltleiste, mit der man mehrere Stromverbraucher mit einem Click ausschalten kann, senkt die Kosten erheblich, wenn man sie denn konsequent einsetzt. Einsparungen bis zu 50 Prozent sind durchaus möglich.

Besonders im Bereich Home Entertainment ist der Einsatz einer solcher Steckerleisten überaus nützlich. Denn Receiver, verschiedene Player, Aktivboxen und einiges andere können so ans Stromnetz angeschlossen werden und durch das Ausschalten mit nur einer einzigen Taste wird der Stromfluss unterbrochen. Vor allem am Abend ist dies eine sinnvolle Maßnahme, denn in der Nacht wird sonst im Standby sinnlos Strom verbraucht. Auch am nächsten Tag, wenn alle zur Arbeit oder in der Schule sind, wird die Entertainmentabteilung nicht benötigt. Erst am nächsten Abend ist wieder Unterhaltung angesagt, aber bis dahin hat man deutlich Strom eingespart, wenn man die Abschaltfunktion der Stromleiste regelmäßig nutzt.

Ein Blick auf die nächste Jahresendabrechnung erfreut alle Beteiligten; die Ausgaben für Strom sind deutlich gesunken, und der Vorteil in der Haushaltskasse ist deutlich spürbar. Auch am heimischen Computer-Arbeitsplatz ist die Investition in eine Stromschaltleiste überaus sinnvoll. So nimmt man mit nur einem Schalter auch hier gleich mehrere Monitore oder Festplatten vom Netz oder wenn es nicht benötigt wird, schaltet gleich das gesamte Home Office aus. In Arbeitspausen am Wochenende, in der Nacht oder an arbeitsfreien Tagen können auf diese Weise durch Umgehen des kostspieligen Standby-Betriebs die Kosten immens reduziert werden.

Energiesparlampen und LED-Lampen nutzen

Ein weiteres Thema beim Stromsparen sind Energiesparlampen. In fast jedem Haushalt finden sie mittlerweile Verwendung, denn sie sind von der EU vorgeschrieben und durch die Gesetzgebung sind sie mittlerweile Standard.

In der Politik hatte sich die Erkenntnis mehrheitlich durchgesetzt, dass es keine Alternative zum Einsparen von Energie gibt. Man bekommt Energiesparlampen heute zu Preisen, die zwar immer noch teurer sind als die klassischen Glühlampen, aber durchaus als erschwinglich zu bezeichnen sind. Wer diese Leuchten allerdings mit zu starken Risiken behaftet sieht, weil von ihnen eine starke Strahlung ausgeht, sollte sie am Schreibtisch besser nicht verwenden. Und es gibt Alternativen. Nur sind die mit hohen Erwartungen bedachten LEDs immer noch deutlich teurer, aber ihr Vorteil ist, dass sie die geringsten Umweltschäden verursachen. Hier kann das Umrechnen von Preis und Vorteil beim Verbrauch noch Sinn machen, aber auch dieser Nachteil wird bald verschwunden sein, wenn die Industrie die LEDs preiswerter anbieten kann.

Stromfressern auf der Spur ( Strom sparen mit LED Beleuchtung )

Messen und rechnen

Das Anschaffen eines Stromkostenzählers ist eine weitere sinnvolle Maßnahme, um den Verbrauch von Energie in Haushalten in den Griff zu bekommen. Für ein paar Euro sind im Baumarkt oder im Internet Baumarkt verschiedene Geräte mit unterschiedlichen Funktionen erhältlich und so kann der Kunde auf einfache Art den Verbrauch seiner diversen Elektrogeräte exakt ermitteln und Stromfresser identifizieren.

Man wundert sich beim Durchführen der Messungen immer wieder, wie unterschiedlich der Verbrauch von Computern, Waschmaschinen und Boilern doch sein kann. Auch eine Waschmaschine, obwohl nicht bekannt für den Standby-Betrieb, zieht Strom, wenn sie ausgeschaltet ist. Solche Erkenntnisse vermittelt der Einsatz eines Stromkostenzählers. Ganz nebenbei wird der Nutzer noch über den Jahresverbrauch eines einzelnen Gerätes informiert, denn der Preis der KWH kann individuell eingegeben werden.

Alles in allem hat der Verbraucher heute eine Reihe von Möglichkeiten, die Stromkosten zu reduzieren, sodass aus gestiegenen Strompreisen kein ernsthaftes Problem entstehen muss. Nur ist etwas Initiative gefragt, wenn man die Kosten senken und den eigenen Geldbeutel schonen will. Einige Möglichkeiten wurden hier vorgestellt und eine Halbierung des Verbrauchs ist keine Utopie. Wenn der Stromkunde zusätzlich vom Internet Gebrauch macht und hier die Tarife der verschiedenen Anbieter vergleicht, günstige Angebote nutzt und die Kosten immer im Blick hat, ist der Erfolg gesichert und die Stromkosten sind kein Thema mehr.

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Heiko Barth
Mitte-Unten: ©panthermedia.net Marc Dietrich

Strom sparen. Für Familien ein Muss! Steigende Kosten belasten die Haushaltskassen!
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Über Simon Schröder (1001 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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