Tipps zum selber schneidern und nähen

Ein Hobby zum Verlieben

Tipps zum selber schneidern und nähen Tipps zum selber schneidern und nähen

Selbst genähtes ist im Trend! Aber nicht nur das; es macht vor allem auch eine Menge Spaß. Wer eine Nähmaschine besitzt kann direkt loslegen und sich von kleinen Projekten wie Kissenhüllen nähen und Gardinen kürzen bis hin zu aufwendigen Quilts oder Kleidern hocharbeiten. Wer noch keine Nähmaschine hat, kann mit einem günstigen Einsteigermodell starten. Maschinen gibt es schon ab unter 100 Euro. Wer dann Gefallen am Schneidern findet, kann sich in guten Fachgeschäften beraten lassen und sich eine Maschine, auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt, kaufen. Hier erhalten Sie nun Tipps zum selber schneidern und nähen.

Inspirationen und Anleitungen gibt es überall. Die besonders kreativen Näherinnen werden sicherlich in den Geschäften und im Internet fündig. Bücher und Zeitschriften mit detaillierten Anleitungen gibt es mittlerweile überall zu kaufen, auch Nähportale im Internet bieten Hilfestellungen und Ideen. Für Nähanleitungen kann man hier gute Beispiele finden. Zubehöre wie Garne und Stoffe gibt es ebenfalls in den zahlreichen Stoffgeschäften.

Doch auch schöne Bettwäsche, Tischdecken und Bezüge lassen sich wunderbar mit der eigenen Kreativität aufwerten.

Tipps zum selber schneidern und nähen

Tipps zum selber schneidern und nähen

Selber schneidern und nähen

Aller Anfang ist schwer, jedoch kommt mit der Freude am Nähen auch die Übung. Und mit etwas Übung gelingen die ersten Projekte problemlos. Beginnen Sie mit geraden Nähten und scheuen Sie sich nicht vor Knopflöchern und Reißverschlüssen. Für beide Verschlussarten gibt es spezielle Nähmaschinenfüße, die das Einnähen dieser vereinfachen. Achten Sie beim Nähen, das gilt für alle Nähte, auf den richtigen Faden und auf die richtige Nadel. Oft sind es diese Kleinigkeiten, die ein Werk unprofessionell wirken lassen und die Nähte unschön aussehen lassen können.

Für Jersey Stoffe gibt es spezielle Nadeln sowie spezielle Stiche, über die die meisten Nähmaschinen allerdings verfügen. Zickzackstiche geben Elastizität und reißen bei den dehnbaren Jersey- oder Strickstoffen nicht auf. Je besser Ihre Nähmaschine ausgestattet ist, desto größer ist die Auswahl an speziellen Stichen. Für Säume und Kanten, sowie sichtbare Ziernähte ist die Farbe des Garnes entscheidend. Die Auswahl der Garnfarben ist enorm und es gibt für jeden Stoff das passende Garn.

Wenn Sie sich an Kleidung wagen möchten, ist eine Schneiderpuppe ein guter Begleiter. Mit Ihr können Sie Säume perfekt abstecken, die Passform überprüfen und somit passgenau schneidern. Mittlerweile gibt es sogar Schneiderpuppen, die sich individuell auf die Körpermaße einstellen lassen. Wenn Sie wissen, was Sie sich schneidern möchten, achten Sie bei der Stoffauswahl auf hochwertige Stoffe und auf die Materialzusammensetzung. Baumwollstoffe gehen beim ersten waschen oft stark ein, beachten Sie dies beim Kauf. Kaufen Sie etwas mehr und waschen Sie den Stoff unbedingt vor.

Folgende Infografik zeigt wie Deutschland beim Thema nähen tickt
Stoffkontor Infografik Nähen, Nähen lernen, Nähshops, Hobby, Stoffe

Ein Papierschnittmuster gibt Sicherheit und kann noch mal an der Schneiderpuppe probiert werden. Richtig professionell wird das Kleidungsstück, wenn Sie es mit einem günstigen Stoff vornähen, probieren und dann verfeinern. Das ist jedoch sehr aufwendig, oft reicht es schon, die genauen Maße zu haben und auf dem Papierschnitt abzumessen und ihn zu optimieren. Schneiden Sie den Stoff immer im Fadenlauf zu, dazu ist die entsprechende Markierung auf dem Schnittmuster enthalten.

Dies ist wichtig, damit der Stoff sich nicht dreht und alles am Ende perfekt sitzt und aussieht. Bei Jersey und Strickstoffen ist es wichtig darauf zu achten, ob es eine Seite gibt, die sich stärker aufriffelt. Diese Seite sollte sich beim fertigen Kleidungsstück unten befinden.

Schneidern und Nähen Video

Für das Schneiden des Stoffes ist eine geeignete, scharfe Stoffschere obligat. Diese darf nur zum Schneiden der Stoffe verwendet werden, da sie sonst stumpf wird. Auch kleinere Scheren zum Abschneiden der Fäden, sowie zum Auftrennen von Nähten bieten enorme Hilfe. Besonders schön wird das Nähgut, wenn Sie zwischendurch immer wieder die Nähte bügeln.

Wer Stecknadeln mit Glasköpfchen verwendet, hat auch keine Probleme mal über diese zu bügeln. So können Sie sich Säume vor dem Nähen wunderbar in Form bringen. Und auch zum Einsetzen von Reißverschlüssen sind Bügeleisen sowie geeignete, spitze und hochwertige Stecknadeln, wichtige Helfer. Oft zeitraubend, aber dennoch sehr wichtig ist das Versäubern. Alle Kanten sollten mit einem speziellen Stich, oder aber mit dem Zickzackstich versäubert werden, damit sie später keine unschönen Fäden ziehen und das genähte Stück besonders lange hält.

Fazit

Wer seine ersten erfolgreichen Versuche auf der Nähmaschine gemeistert hat, wird kaum wieder mit dem Schneidern aufhören können. Haben Sie sich erst einmal in die Maschine und das Zubehör hereingefunden, ist der Rest Übung und Spaß. Hoffentlich konnten wir Ihnen mit den Tipps zum selber schneidern und nähen weiterhelfen.

Selbst genähte Kleidung und Accessoires sind nicht nur individuell und ziehen Blicke auf sich, sondern zeugen von Kreativität. So ist es den Versuch auf jeden Fall Wert, an der Nähmaschine durchzustarten.

Bildquelle
Bild oben: © panthermedia.net / Barbara Neveu
Infografik: stoffkontor.eu

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