U-Untersuchungen Teil 2

U-Untersuchungen Teil 2

Im ersten Teil zum Thema U-Untersuchungen sind wir auf die Neugeborenen und Kleinkinder bis zum dritten Lebensjahr eingegangen. Die U-9 zählt aber wohl zu den wichtigsten U-Untersuchungen. Ein Jahr, bevor das Kind eingeschult wird, sollte es erneut den Kinderarzt aufsuchen.

Das ist besonders wichtig, da Defizite noch behoben werden können. Wenn Sprachstörungen erkennbar sind, wird der Gang zum Logopäden unumgänglich.

Regelmäßige Behandlungen sind in der Regel von gutem Erfolg geprägt. Die Untersuchung der Augen gehört zu den wichtigen Aktionen der U-Untersuchungen. Werden Sehstörungen festgestellt, dann sollte das Tragen einer Brille selbstverständlich sein. Wurden die Kleinen erst einmal eingeschult, dann trauen sie sich häufig nicht zu sagen, dass sie die Schrift auf der Tafel nicht erkennen können.

Eine Kontrolle in gewohnter Atmosphäre und an der Hand der Mutter oder des Vaters ist da schon angenehmer für die Kleinen. Gutes Hören schützt und darauf achten auch die Kinderärzte. Sie führen spezielle Inspektionen durch, um ein vorhandenes Manko zu erkennen. Das Augenmerk bei diesen U-Untersuchungen liegt ebenfalls im Bewegungsablauf. Unterschiedliche Übungen dienen der Information, ob das Kind in seiner Motorik eingeschränkt ist.

Recht auf U-Untersuchungen

Recht auf U-Untersuchungen

Hat das Kind das siebte Lebensjahr erreicht, sind die Eltern erneut zu einer Vorsorgeuntersuchung eingeladen. Im Gespräch mit dem Arzt werden unter anderem Lese-oder Rechtschreibschwächen erkannt. Ein guter Doktor macht dabei den Eltern klar, dass sie nicht zu streng mit ihren Kleinen umgehen sollten.

Wer unter Zwang und Druck lernen muss, der verliert rasch die Freude daran. Die U-Untersuchungen dienen also auch dazu, dass ein harmonisches Verhältnis zwischen den Familienmitgliedern herrscht. Im Jahr danach folgt die U-11. Der Arzt wird sich dabei intensiv mit dem Patienten unterhalten.

Er findet so heraus, wie der Umgang mit den Medien ist. Dazu zählt ebenfalls die Frage nach der Nutzung eines Computers. Auf diese Weise kann unter Umständen verhindert werden, dass aus dem unüberlegten Gebrauch ein Suchtverhalten wird. Das gilt ebenfalls für den Umgang mit Medikamenten und der Nahrung. Die U-Untersuchungen sollen den Kindern den Nutzen von sportlicher Aktivität und gesundem Essen entgegen bringen.

U-Untersuchungen für Jugendliche

U-Untersuchungen für Jugendliche

Sind aus Kindern Jugendliche geworden, können sie zwei weitere Vorsorgemaßnahmen in Anspruch nehmen. Die J1 findet ab dem 13. Lebensjahr und die J2 im Alter zwischen 17 und 18 Jahren statt.

Die Jugendlichen bekommen dabei unter anderem Rat und Hilfestellungen, wenn sie familiäre Probleme haben.

Die Frage nach getätigten Impfungen steht ebenfalls im Mittelpunkt dieser U-Untersuchungen. Eine Kontrolle der Wirbelsäule, sowie aufgetreten Störungen im Sexualverhalten gehören ebenfalls dazu.

In den meisten Fällen gehen die Betroffenen alleine zu den letzten Vorsorgeuntersuchungen. Sie fühlen sich durch die Anwesenheit ihrer Erziehungsberechtigten mitunter befangen. Diese sollten den Wunsch ihrer Kinder immer respektieren.

Wie stehst Du zu den U-Untersuchungen?

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Alles Liebe
euer Simon

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Arne Trautmann
Mitte-Links: ©panthermedia.net Thomas Lammeyer
Unten-Rechts: ©panthermedia.net Lisa Young

U-Untersuchungen Teil 2
Artikel bewerten

Über Simon Schröder (1001 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*