Ursachen von Zyklusstörungen

Zyklusstoerungen Zyklusstoerungen
Zyklusstoerungen

Zyklusstoerungen

Wenn junge Mädchen erwartungsvoll ihrer ersten Regelblutung als Zeichen ihrer Weiblichkeit entgegensehen, werden sie leider oft mit der Andeutung einer Vielzahl damit zusammenhängender Beschwerden gebremst.

Das ist ungünstig. So werden von vornherein Beschwerden erwartet und später oft gefühlt.

Dennoch sind die meisten Frauen beschwerdefrei und empfinden ihre Regelblutung allenfalls als lästig. Mit der Entwicklung moderner Hygieneartikel ist Frau von heute während der Blutung auch nicht mehr körperlich stark eingeschränkt. Sie kann bis auf wenige Details auch sportlich ganz normal ihren Alltag genießen. Der Zyklus beginnt dabei mit dem ersten Tag der Regelblutung, dauert etwa zwischen 21 und 28 Tage und endet mit dem letzten Tag vor der nächsten Blutung.

FWU – Der weibliche Zyklus

Es gibt einige Frauen, deren Zyklus sogar auf ein oder zwei Tage genau abläuft. Abweichungen sind aber von bis zu 7 Tagen natürlich völlig normal. Doch es gibt auch Beschwerden im Zyklus der Frau, und nicht alle Zyklusstörungen sind harmlos, wie man auf diversen Fachseiten im Internet nachlesen kann. Grund genug für uns auch einmal darüber zu schreiben.

Zyklusstörungen ohne Beschwerden

Es gibt Störungen, welche auf ernsthafte, sogar lebensbedrohliche Erkrankungen, wie z. B. Krebs, hinweisen können. Daher sollten grundsätzlich alle Zyklusstörungen vom Frauenarzt auf ihre Ursache hin untersucht werden.

Dennoch ist keine panische Angst angebracht, vor allem wenn die Frau regelmäßig ihre Krebsvorsorge wahrnimmt. Zu den Zyklusstörungen gehört auch das Ausbleiben der Regelblutung.

Der häufigste Grund dafür ist keine Störung, sondern eine Schwangerschaft. Aber auch große psychische und körperliche Belastungen, Magersucht, hormonelle Störungen, in seltenen Fällen auch Tumoren in einem Eierstock können ein Ausbleiben der Regelblutung hervorrufen. Das Ausbleiben der Regel während des Stillens ist völlig normal. Allerdings ist es ein Trugschluss, aus diesem Grund nicht schwanger werden zu können. Unbemerkt von der jungen Mutter kommt nämlich der Eisprung vor dem erneuten Einsetzen der Regelblutung. So ist schon manches Geschwisterchen dem Wunschkind schneller gefolgt, als geplant. Auch ohne Beschwerden ist die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung für die Frau sehr wichtig.

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Zyklusstörungen mit Beschwerden

Zu den Beschwerden in einem Zyklus zählen Schmerzen, Zwischenblutungen und Ausfluss. Auch unklare Bauchschmerzen unabhängig von der Regelblutung müssen abgeklärt werden.

Es kann eine Bauchhöhlen- oder Eileiterschwangerschaft dahinterstecken, welche umgehend behandelt werden muss, da sie andernfalls für die Frau lebensbedrohlich wird.

Schmerzen vor oder während der Regel haben immer unterschiedliche Ursachen. Es können erhöhte Hormonausschüttungen, gutartige Tumorerkrankungen wie Myome, Polypen oder auch eine Endometriose die Ursache dafür sein. Alle diese Ursachen sind vom Arzt gut zu diagnostizieren und zu behandeln. Sie können unbehandelt allerdings eine Ursache ungewollter Kinderlosigkeit sein. Es gibt bei manchen Frauen ebenso psychische Auslöser.

Frauenarzt

Frauenarzt

Zwischen- oder Schmierblutungen müssen gleichfalls ärztlich abgeklärt werden. Es kann sich zwar lediglich um harmlose Unstimmigkeiten handeln, solche Störungen besonders in einer Schwangerschaft können aber auch um Tumore auslösen.

Das prämenstruelle Syndrom zählt ebenfalls zu den Zyklusstörungen. Es wird durch hormonelle Schwankungen hervorgerufen, welche die Frau nicht beeinflussen kann und geht mit erhöhter Reizbarkeit, depressiver Verstimmung und teilweise recht starken Wassereinlagerungen einher.

Das Beschwerdebild ist für die Frau sehr unangenehm, bedeutet aber grundsätzlich keine Gefahr für die Gesundheit.

Fazit

Grundsätzlich sollten Zyklusstörungen immer vom Facharzt abgeklärt werden. Hauptsächlich bei Tumorerkrankungen ist die Früherkennung für die Heilung zwingend notwendig. Bei Schmerzen und Blutungen, vor allem während einer Schwangerschaft ist unverzüglich der Frauenarzt aufzusuchen, nötigenfalls auch im nächsten Krankenhaus. Lassen Sie sich aber auch nicht verrückt machen. Im Internet liest man in der Regel nur von Extremfällen.

Wenn Sie einen Eisprungkalender nutzen, um ihre fruchtbaren Tage zu ermitteln, beeinträchtigen solche Zyklusstörungen das Ergebnis. Daher ist so ein Kalender nur sinnvoll, wenn Sie Ihren Zyklus regelmäßig haben und keine Abweichungen davon auftreten.

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Piotr Marcinski
Unten-Links: ©panthermedia.net Marin Conic

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