Vegetarische Kinderernährung

Vegetarische Kinderernährung

Vorurteile gegenüber der vegetarischen Lebensweise gibt es genug. Gerade als Erwachsener muss man sich öfters dem Spott aussetzen und sich rechtfertigen, weil man ein Vegetarier ist. Dabei hat gerade die vegetarische Lebensweise auch viele Vorteile.

Als Verbraucher setz man sich viel Intensiver mit Inhaltsstoffen und der Herkunft des Essens auseinander, denn nicht überall, wo vegetarisch draufsteht, ist auch vegetarisch drin. Es gibt viele Irrtümer und Vorurteile, denn Vegetarier sind auch nicht nur Gemüsefresser.

Als Vegetarier kann man sich auch sehr ausgewogen und abwechslungsreich ernähren. Tofu, Soja, Milch und Eier können ein klasse Fleischersatz ergeben. Und es schmeckt auch noch superlecker! Die Frage ist, ob eine vegetarische Kinderernährung auch Sinn macht und unserem Nachwuchs gut tut.

Bekommt das Kind alles, was es braucht?

keine Mangelernährung

Bei einem Kind sollte in der Wachstumsphase nach Möglichkeit keine Mangelernährung entstehen, da es sich ja auch weiterhin prächtig entwickeln soll. 😉

Am besten gelingt das, wenn dein Kind ausreichend Kalzium, Magnesium, Vitamine und Ballaststoffe bekommt. In Gemüse und Obst ist das meiste schon vorhanden.

Jedoch wird es oft mit dem Eiweiß und Kalzium schwierig. Zu Zusatzpräparaten sollte man trotzdem nicht greifen, denn die Natur hat uns alles gegeben, was wir brauchen.

Deswegen sollte Milch, Eier und Fisch auch nach wie vor ein Bestandteil der Ernährung sein, denn da steckt auch das wichtige Vitamin B12 drin. Wer dennoch auf Fisch verzichten möchte, kann im Zweifel auch zu Tofu greifen.

Das kann man in allen Varianten zubereiten und bietet einen super Ersatz zum Fisch.

Welche Süßigkeiten darf mein Kind essen?

Gerade die Süßigkeiten sind für unsere Kinder immer wichtig :P. Und welches Kind sagt schon zu Schokolade oder Gummibärchen „Nein“? Also ich kenne kaum eins. Bei Schokolade gibt es generell kein Problem, da ja dort nur Milch als tierischer Bestandteil enthalten ist. Bei Gummibärchen und Bonbons sieht das ganz schon anders aus. Es gibt zwar „normale“ Gummibärchen, die ohne Gelatine produziert werden, aber die sind doch eher eine Seltenheit. Auch hier hilft oft nur ein Blick auf die Inhaltsstoffe. Viele „große“ Anbieter haben aber auch inzwischen eine Veggie-Linie.

Wichtige Angaben im Internet

Ein Blick auf deren Homepage verrät einem in kurzer Zeit, was man als Vegetarier essen kann und was nicht. Wem dies dann doch noch zu unsicher ist, kann natürlich auch in speziellen Bio Läden oder vegetarischen Supermärkten einkaufen.

Eine andere Möglichkeit ist es, die süßen Schlickersachen einfach im Internet zu bestellen. Dort boomt gerade der vegetarische Markt. Man bekommt viele Lebensmittel aus Deutschland oder dem Ausland. Außerdem gibt es dort zusätzlich noch die Möglichkeit auf den fair Trade zu achten. Das heißt: Sünden ohne schlechtes Gewissen! 😉

Meiner Meinung nach kann man wunderbar das Kind vegetarisch ernähren. Vegetarisch zu leben bedeutet nicht immer nur verzichten zu müssen. Auch nicht dein Kind. Vorsicht aber vor der veganen Kinderernährung. Sich vegan zu ernähren, bedeutet auch immer eine Mangelernährung zu praktizieren. Als Erwachsener kann man das ganz gut selber einschätzen und ausgleichen. Kinder jedoch nicht.

Hier noch ein interessantes Video zum Thema „Vegetarische und vegane Kinderernährung“:

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Wie seht ihr das? Würdet ihr euer Kind vegetarisch ernähren? Teilt mir eure Meinung in der Kommentarbox mit!

Alles Liebe
eure Wencke

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Gelpi José Manuel
Mitte-Links: ©panthermedia.net Anna Omelchenko
Unten-Rechts: ©panthermedia.net Yuri Arcurs

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