Verdauungsprobleme beim Baby

Wenn ihr Baby zur Welt kommt, entwickelt es sich noch weiter.

Das Verdauungssystem von Säuglingen ist bei weitem noch nicht ganz entwickelt und braucht noch einige Zeit bis es sich komplett entwickelt hat.

Dies ist der Grund, warum sich ihr Säugling nur langsam an die Nahrungsaufnahme gewöhnt.

Deshalb kann es übrigens auch in den ersten Lebensmonaten oft zu kleineren oder auch größeren Schwierigkeiten mit der Verdauung kommt. 

Stillen ist gut?!

Es steht jedoch fest, dass gestillte Säuglinge weniger unter Verdauungsproblemen leiden, als nicht gestillte Säuglinge.

Das liegt daran, dass im Darm von gestillten Säuglingen, Bifidusbakterien in hohe Anzahl vorkommen, da Inhaltsstoffe der Muttermilch dieses Bakterium fördert.

Sie bilden einen Schutz gegen unerwünschte Bakterien und regeln die Verdauung. Wenn die Stillphase vorüber ist, nimmt also die Anzahl der Bifidusbakterien im Darm ab und der Körper muss sich daran erst gewöhnen.

Deshalb kommt es dann häufig zu Verdauungsproblemen, um dies zu vermeiden sollte auf probiotische Milchnahrung zurückgegriffen werden. Damit wird die Verdauung weiterhin natürlich gefördert.

Problemchen

Das häufigste Problem von Babys sind Blähungen, da es meistens vorkommt, dass ihr kleiner Schatz beim Saugen und Trinken zu viel Luft verschluckt.

Unkontrolliert Gase im noch nicht voll entwickelten Verdauungssystem sind dann die Folge.

Es sollte also darauf geachtet werden, dass das Baby nicht mit Milchschaum gefüttert wird, da dies Gaseinschlüsse im Verdauungstrakt fördert.

Es gibt auch sogenannte Entschäumer, die man dem Trinken hinzufügt und somit unnötige Luftaufnahme verhindert.

Auch kann eine Laktoseintoleranz verantwortlich sein für die schmerzenden Blähungen. Das bedeutet, dass ihr Baby den Milchzucker unzureichend verdaut und es zur Gärung und Gasbildung im unteren Darmabschnitt kommt.

Wenn dies der Fall ist, ist eine Nahrungsumstellung auf laktosefreie Babynahrung erforderlich. Das ihr Säugling nach dem Trinken aufstößt oder spuckt ist nichts Ungewöhnliches. Wenn ihr Kind sämige und stärkehaltige Nahrung bekommt, verschwinden diese Erscheinungen ganz von alleine. Sollte das Baby jedoch vermehrt aufstoßen oder häufiger Spucken, so hilft ihnen ihr Kinderarzt weiter. Meistens wird dann das Andicken von Nahrung empfohlen, dies geschieht mit Hilfe von einem Spezialprodukt.

Flüssigkeit

Es kann vorkommen, dass ihr Säugling unter Verstopfung leidet.

Dies bedeutet ihr Baby hat zu wenig getrunken, es ist ein Flüssigkeitsmangel entstanden.

Sorgen sie dafür, dass ihr Baby viel trinkt, dann bekommt es auch keine Verstopfung.

Es kann aber auch sein, dass sie das Milchpulver überdosiert haben und dies die Verstopfung verursacht hat.

Deshalb genau auf die Zubereitungsweise achten. Wenn sie ihr Baby auf feste Nahrung umstellen, kommt es meistens zu Verstopfungen oder zu hartem Stuhl.

Ein Glycerinzäpfchen oder ein Babyklistier helfen bei großen Problemen beim Stuhlgang weiter. Ansonsten helfen Teerationen oder ein stark verdünntes Milchfläschchen.

Eine Verstopfung erkennen sie daran, dass der Stuhlgang für mehr als drei Tage ausbleibt. Auch das Gegenteil von Verstopfung, nämlich Durchfall, kann ihr Baby erleiden. Man spricht von Durchfall wenn der Stuhl häufiger wässrig ist.

Sollte dies der Fall sein, so suchen sie bitte ihren Kinderarzt auf. Wie bei Erwachsenen, ist es auch bei Babys wichtig, dass der Wasser- und Mineralstoffverlust durch genügend Flüssigkeitszufuhr mit Elektrolyten ausgeglichen wird.

In den Apotheken erhalten sie dafür Mineralstofflösungen. Es gibt auch Spezialnahrung für Babys mit Durchfall, diese beruhigt dann gezielt den Darm.

Dieser Artikel stellt keine Rechts- oder Gesundheitsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen.

Viele Grüße & alles Gute für dein Baby!
Simon

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Über Simon Schröder (1003 Artikel)
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