Verschuldung – ein Massenphänomen in Deutschland?!

Kaum einer kann von sich behaupten, dass er zu viel Geld besitzt.

Und die, die es könnten, werden wohl kaum darüber sprechen.  😉

Primär haben wir wohl eher das Problem, dass uns zu wenig an Mitteln zur Verfügung steht.

Das kann viele verschiedene Ursachen haben.

Arbeitslosigkeit, schlecht bezahlte Jobs und aber auch anfängliche Ausbildungszeiten, in denen das Geld knapp ist.

Nicht selten werden in solchen Situationen Gelder geliehen, ohne dass man sich darüber im Vorfeld Gedanken macht, wie man diese Verpflichtungen auch wieder zurückzahlen kann.

Mit 18 Schulden machen

Auch am Anfang der Volljährigkeit ist man vielen Verlockungen ausgesetzt.

Befindet man sich in einer Ausbildung und erwirtschaftet bereits ein kleines Einkommen, sind die Banken mit dem ersten Dispositionskredit recht großzügig.

Eingeräumte Kreditrahmen in Höhe von 500 bis 1000 € sind da keine Seltenheit.

Doch ist man erst einmal den in dieser Verpflichtung drin, wird es sehr schwierig, da wieder selbstständig herauszukommen.

Das wissen die Hausbanken und setzen meines Erachtens dieses Druckmittel auch gekonnt ein.

Man kann natürlich bei dieser gesamten Diskussion auch sagen, dass jeder selber für sich verantwortlich ist. Das ist in einem gewissen Maß auch richtig, doch sind viele Angebote am Rande der Seriosität angesiedelt.

Einmal abgesehen von den Banken, laden auch die verschiedenen Kaufhäuser zum Schulden machen ein. Dort wird einem angeboten, bereits heute die Ware zu erhalten und aber erst in drei Monaten zahlen zu müssen. Das wird als Zahlpause betitelt. Doch wenn ich nicht heute das Geld das für die Bestellung besitze, warum sollte ich es dann in 90 Tagen über haben?

Aber auch dar haben die Unternehmen vorgesorgt und bieten großzügige Ratenzahlungen an. Heutzutage ist es ja möglich, praktisch alles zu finanzieren. Dass das irgendwann nach hinten losgehen muss, liegt auf der Hand und belegen auch die immer höher werdende Zahlen an verschuldeten Bürgerinnen und Bürger in Deutschland.

Dabei ist es eigentlich ganz einfach, schuldenfrei durchs Leben zu gehen.

Die wichtigste Aussage in diesem Zusammenhang lautet: Gebe immer nur das aus, was Du auch einnimmst. Dieses Prinzip scheint aber einfach zu simpel zu sein, denn viele können sich nicht an diesen Leitsatz halten.

Ist man erst einmal verschuldet, wird es wirklich schwer, sich da wieder selber herauszuziehen. Manch einer denkt an Umschulden, um damit die bereits vorhandenen Kredite zusammenzufassen. Wenn da die normale Hausbank aber nicht mitspielt, sucht man oft im Internet nach guten Angeboten. Doch dabei ist jedoch höchste Vorsicht geboten. Nur allzu oft versuchen dubiose Kreditvermittler aus der Not der Anderen, noch Geld herauszupressen.

Anzeigen wie Kredit ohne SCHUFA und Aussagen wie bei uns bekommt jeder Kredit, sind mit größter Vorsicht zu genießen. Ich persönlich rate von solchen Angeboten grundsätzlich ab.

Aus den Schulden raus

Ist man also verschuldet und hat mehrere Gläubiger, ist es wichtig, nicht den Kopf in den Sand zu stecken.

Das Schlimmste was man machen könnte ist, die Briefe und Mahnungen nicht mehr zu öffnen und jegliche Kommunikationsversuche zu ignorieren. Besser ist es, wenn man von sich aus bei den Gläubigern anruft und dort die Situation erklärt.

Viele werden überrascht sein, wie gut man gütige Einigungen hervorrufen kann. Zum Teil ist es sogar möglich, einen gewissen Schuldenerlass herauszuhandeln.

Dann kann man auch mit kleinen Raten irgendwann zum Ende kommen.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Ich wünsche euch alles Gute und kommt schuldenfrei über die baldigen Feiertage!

euer Simon

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Über Simon Schröder (1001 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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