Versicherungen für Familien

Versicherungen für Familien

Sobald man eine Familie gegründet hat, ist es besonders wichtig auch darauf zu achten, dass im Notfall die Familie ausreichend abgesichert ist.

Immerhin will niemand ein böses Erwachen erleben. Trotzdem sollte man sich aus finanzieller Sicht auch nicht überversichern, denn es gibt viele Versicherungsunternehmen und Versicherungsmakler, die naturgemäß darauf erpicht sind, möglichst viele Versicherungen zu verkaufen.

Daher ist es notwendig zu wissen, welche Versicherungen und Kapitalanlagen man überhaupt tatsächlich benötigt, wie hoch die Absicherung sein sollte und worauf man generell bei den entsprechenden Versicherungen achten sollte. Das ist gerade im heutigen Versicherungsdschungel eine schwierige und für den Ottonormalverbraucher fast unmöglich zu lösende Aufgabe, die ohne entsprechende Beratung oder zumindest recht fundierte Vorkenntnisse kaum zu lösen ist.

Gute Versicherung und Kapitalanlagen im Vergleich sind oftmals im Internet zu fnden. Eine gute und schlichte Seite habe ich hier auch gleich mit verlinkt. Doch worauf kommt es noch so an? Grund genug hier einmal darüber zu schreiben.

Warum sind die Versicherungen so wichtig?

Versicherungen sind wichtig!

Die Versicherungen sind so wichtig, da im Normalfall eine klassische Rollenverteilung besteht.

Einer kümmert sich um die Kinder, ein anderer verdient den Großteil vom Geld. Fällt nun die Einnah

me aufgrund eines Unfalls oder Tods weg, steht die Familie ohne Geld dar und die komplette Existenz ist bedroht. Selbst wenn man es noch schafft, die fehlende Einnahme aufzufangen und das verbleibende Familienmitglied arbeiten kann, steht doch fest, dass die Kinder vernachlässigt werden müssen.

Und das in einer schwierigen Zeit oder einer Zeit der Trauer. Daher ist es unerlässlich, eine effektive Grundabsicherung für die Familie zu planen und durchzuführen.

Welche Versicherungen benötigt man?

Was braucht man?

Um eine gute Grundabsicherung für die Familie zu erreichen, gibt es den klassischen Familiendreiklang.

Dieser besagt, dass man in jedem Fall eine Haftpflichtversicherung, eine Berufsunfähigkeitsversicherung und eine Risikolebensversicherung abschließen sollte.

Dabei laute die Grundregel sich immer erst gegen die schlimmsten Fälle, wie Invalidität, Tod und Haftpflicht zu schützen. Alle anderen Zusatzversicherungen sollten nur abgeschlossen werden, wenn die finanzielle Belastung es ausreichend zulässt.

Die Haftpflichtversicherung ist dabei besonders wichtig, weil gerade ein Unfall mit Personenschaden zum finanziellen Ruin führen kann. Fährt das Kind zum Beispiel ein anderes Kind mit dem Fahrrad um und erleidet dieses schwere Kopfschäden oder sogar eine dauerhafte Behinderung, gehen die Regressforderungen bis in die Hunderttausende.

Vorsicht Krankheit!

Auch die Berufsunfähigkeitsversicherung sollte in keinem Fall unterschätzt werden, denn eine Berufsunfähigkeit oder sogar eine Erwerbsunfähigkeit tritt weitaus häufiger auf, als vermutet.

Besonders häufige Krankheiten sind dabei Rückenprobleme oder psychische Probleme wie Depressionen.

Fällt dann die Einnahme komplett weg, hat man wirklich ein großes Problem. Dabei sollte beachtet werden, dass staatliche Kassen grundsätzlich effektiv keinen einzigen Cent mehr bezahlen, wenn man nach 1961 geboren ist. Ebenso fällt die Einnahme natürlich bei Tod weg, sodass auch diese Absicherung obligatorisch wichtig ist.

Unfallversicherung für Kinder

Des Weiteren ist eine Unfallversicherung für Kinder unverzichtbar, die aber häufig im Wege einer Haftpflichtversicherung mit abgeschlossen wird.

Wenn es das Budget erlaubt, ist eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll, denn diese erspart mit einer großen Wahrscheinlichkeit hohe Kosten, die geballt auftreten können. Eine Hausratversicherung ist ebenfalls noch ganz sinnvoll, wenn man es sich leisten will, aber nicht unbedingt so notwendig.

Vor allem nicht, wenn kein hochwertiger Hausrat besteht.

Rechtschutzversicherungen sind übrigens meist unnötig und verbrauchen einfach nur Geld. Lediglich eine Rechtschutz für das Auto ist sehr sinnvoll, wird aber oftmals schon durch die Haftpflichtversicherung für das Auto mit angeboten und abgedeckt.

Worauf sollte man achten?

Billig ist nicht gleich gut.

Die billigste Versicherung ist mit Sicherheit nicht immer die Beste, denn häufig lauern gerade dort versteckte Fallen.

Bevor man eine Versicherung abschließt, sollte man sich erst einmal über die generelle Zahlungsmoral der Versicherung kundig machen.

Was nutzt einem eine Versicherung, die im Versicherungsfall nicht zahlt oder nicht zahlen will. Dieser Punkt ist sehr wichtig, um eine Nichtzahlung oder einen jahrelangen Rechtstreit bis hin zum finanziellen Ruin zu vermeiden.

Ebenso sollte bei allen Versicherungen der Umfang berücksichtigt werden. Viele Versicherer bieten günstige Versicherungen an, schließen aber dann viele Versicherungsfälle aus. So sollte zum Beispiel in der Haftpflichtversicherung der Versicherungsschutz so weit ausgedehnt sein, dass eigene Kinder, die noch deliktunfähig sind, dennoch mit eingeschlossen werden. Auch Schäden, die über einen längeren Zeitraum entstehen, zum Beispiel durch Staub, Rauch oder Ruß sollten abgedeckt sein.

Weitere Infos

Versicherungssumme hoch genug?

Liegt der Umfang der Versicherung fest und ist für den Versicherungsnehmer ausreichend, sollte man sich überlegen, wie hoch die Versicherungssumme sein muss.

Dabei ist bei einer Haftpflichtversicherung mindestens eine Versicherungssumme von drei Millionen Euro angeraten.

Das hört sich im ersten Moment zwar viel an, kann aber gerade bei Personenschäden oder bei kumulierten Schäden sehr schnell entstehen.

Der Umfang der Versicherung ist aber auch immer individuell auf die entsprechenden Personen und deren Lebensbereiche zu ermitteln. Wer in seinem Keller zum Beispiel giftige Substanzen oder Lösungsmittel lagert, sollte eine Versicherung abschließen, die im Falle des Auslaufens der Mittel auch zahlt, usw. Eine gute Beratung und auch entsprechendes Nachfragen nach der persönlichen Situation der Familie ist daher nicht zu unterschätzen.

Das beste Angebot finden.

Hat man seine persönlichen Bedürfnisse für die Versicherung erst einmal ermittelt, ist es nicht mehr so schwierig, die günstigsten Angebote zu finden.

Dabei ist auf jeden Fall darauf zu achten, dass eine billigere Versicherung auch tatsächlich diese Leistungen im Umfang und in der Höhe ebenso abdeckt. Eine genaue Studie des Versicherungsvertrages darf nicht vernachlässigt werden. Auch wenn man da nicht immer Lust zu hat.
Bei einer Risikolebensversicherung ist die Höhe der Versicherungssumme besonders wichtig.

Sie sollte auf jeden Fall dazu geeignet sein, alle von Anfang an bestehenden Schulden abzudecken und möglichst noch einen kleinen Versorgungscharakter besitzen. Da Risikolebensversicherungen selbst bei größeren Versicherungssummen nicht all zu teuer sind, ist es ratsam die Versicherung ruhig etwas höher anzusetzen, um für den schlechtesten Fall ordentlich gerüstet zu sein.

Vergleichen ist wichtig

Beratungsgespräche machen Sinn!

Ein ordentlicher Vergleich seiner Versicherungen ist sehr wichtig und kann Geld sparen.

Am Besten sollte man sich die Zeit nehmen und mehrere Beratungsgespräche bei mehreren Versicherungsunternehmen in Anspruch nehmen.

Kennt man sich gut aus, ist auch ein Vergleich auf einen der zahllosen Internetplattformen sinnvoll, um sich einen generellen Überblick zu verschaffen.

Dabei muss nochmals gesagt werden: Es kommt nicht darauf an, welche die günstigste Versicherung ist, sondern welche Versicherung die größtmögliche Leistungsdichte zu dem geringsten Preis anbieten kann.

Zeit lassen!

Besser ist es, wenn man sich am Anfang etwas mehr Zeit lässt und dafür später keine bösen Überraschungen erlebt. Gerade wenn hohe Stressfaktoren, wie Hausbau, erste Kinder, Hochzeit usw. zu einem Zeitmangel führen, darf man nicht dazu übergehen, bei der Versicherungsauswahl zu schlampen.

Viele Versicherungsarten, die nicht an ein Alter oder die Gesundheit gebunden sind, können auch während der Laufzeit ohne Nachteile gekündigt und gewechselt werden.

Diese Versicherungen sollte man kennen und jährlich überprüfen, ob es nicht doch noch günstigerer Angebote gibt, denn die Versicherungen wechselt jährlich ihre Konditionen.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Ich wünsche euch alle Gute und eine schöne Zeit!
euer Simon

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Über Simon Schröder (1003 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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