Was ist ein Taschengeldkonto?

Taschengeldkonto Taschengeldkonto

Es gibt wohl nur wenige Themen, die innerhalb einer Familie so heiß und kontrovers diskutiert werden, wie die Zahlungen vom Taschengeld. Der Nachwuchs schaut sich häufig im Internet die Vorschläge von Experten an und fordert daraufhin auch oftmals die dort angegebene Summe ein.

Bei uns früher hieß es: „Der Tom bekommt aber das und das…“ Im Prinzip also die gleiche Sache, nur etwas abgewandelt, da wir noch kein Internet hatten. Allerdings hängt der richtige Umgang mit Geld nicht alleine vom Alter ab.

Leider setzen sich einige Eltern viel zu sehr unter Druck, wenn sie die Vorschläge der Statistiker lesen. Sie möchten keineswegs, dass ihre Kinder eventuell darunter leiden, dass die Nettoabrechnung geringer ausfällt als das bei anderen Vätern oder Mütter der Fall ist. Ich für meinen Teil bin auch mit einem sehr geringen Taschengeld aufgewachsen, doch geschadet hat es mir nicht. Es sollte also jeder selbst festlegen, wie viel sein Kind tatsächlich bekommt. An Statistiken würde ich mich nicht gebunden fühlen.

Nettes Video – Da hat sich jemand richtig Gedanken gemacht. Für das Alter – Super!

Ein Konto für das Taschengeld?

Sparen lernen

Sparen lernen

Keine Frage, je eher unsere Kinder lernen mit dem ihnen zur Verfügung stehenden Geld gewissenhaft umzugehen, desto leichter fällt es ihnen auch, wenn sie älter sind.

Wohl kaum jemand mag bezweifeln, dass der richtige Umgang mit hart erarbeitendem Kapital nicht vorteilhaft für die Zukunft sein wird.

Wer bereits als junger Mensch lernt, dass er sich nicht alles erlauben kann und bei den Ausgaben immer wieder auch Abstriche machen muss, der wird sein Wissen als Erwachsener gut umsetzen können.

Hat man sich als Elternpaar dafür entschieden, dass der Nachwuchs sein Taschengeld regelmäßig bekommen soll, dann wird man sich im Anschluss daran wohl auch Gedanken über die Eröffnung eines Taschengeldkontos machen.

Tatsächlich gibt es nicht wenige Kredithäuser, die ein spezielles Konto nur für Schüler bereithalten. Sie werben auch häufig mit dem Argument, dass es kostenlos ist und den Kindern den Einstieg in das Geldgeschäft erleichtern soll. Was dabei für einen Unbeteiligten allerdings nicht so richtig nachzuvollziehen ist, das sind die gleichzeitigen Angebote für Kreditkarten. Sogar bei Schülerkonten ist das schon vorgekommen. Von so etwas rate ich ganz entschieden ab.

Den Vertrag unterschreiben

Eltern unterschreiben

Eltern unterschreiben

Selbst wenn sich der Nachwuchs sehr vehement für den Abschluss eines Taschengeldkontos einsetzt, wird ihm das nicht viel nutzen, wenn man als Elternteil das nicht möchte.

Solange er nicht volljährig ist, haben einzig die Eltern das Recht, einen Vertrag zur Eröffnung des Kontos zu unterschreiben. Auch müssen sie dafür geradestehen, wenn ihr Nachwuchs durch Kreditkarten Schulden macht oder das Konto überzieht.

Daher würde ich auch immer nur ein Konto auf Guthabenbasis abschließen wollen. Wie bei den üblichen Angeboten auch, findet man im Internet einige Banken, die spezielle Taschengeldkonten in ihrem Programm haben. Diese zeichnen sich besonders dadurch aus, dass meistens kein Mindestgeldeingang vorgeschrieben ist und ein eventuelles Guthaben recht hoch verzinst wird. Aber das ist bei jeder Bank anders. Daher würde ich auch immer die Taschengeldkonten vergleichen, wie man es bei der verlinkten Seite und auch bei den ganzen anderen Portalen im Web machen kann. Dabei fällt einem auf, dass zum Beispiel das Mindestalter der Kunden nicht überall gleich geregelt wurde. Zudem gibt es Unterschiede bei den Extras, die einige Anbieter bei der Eröffnung des Kontos gewähren. Vergleichen dürfte sich also lohnen.

Taschengeldkonto online abschließen?

Weltspartag

Weltspartag

Früher galt der Weltspartag als Highlight des Jahres und Kinder freuten sich ziemlich lange darauf. Warum das so war, das ist schnell begründet. Sie gingen mit ihrer Spardose zur Bank und bekamen für ihren Spareifer kleine Geschenke, auf die sie nicht selten sehr stolz waren. Leider änderte sich das zunehmend durch die vielen Anbieter von Onlinekonten und mitunter leidet auch der persönliche Kontakt darunter.

Wer seinen Kindern auch künftig das besondere Erfolgserlebnis des Weltspartages bescheren möchte, der wird sich wohl beim Eröffnen des Taschengeldkontos an die Anbieter vor Ort halten müssen.

Sind die Kids bereits älter und legen nicht mehr so großen Wert auf die kleinen Extras zur Belohnung, dann kann man jedoch auch das Internetkonto für den Eingang vom Taschengeld nutzen. Bereits bei den Konten zum Taschengeld herrscht übrigens eine große Konkurrenz.

Allerdings steht dabei fest, dass der Nachwuchs schon ein wenig älter sein sollte, um seine Vorteile zu erkennen. Selbst Tagesgeldkonten oder Festgeldeinlagen gehören zum Angebot, wenn es um das Anlegen von Taschengeld geht. Wie bei den Gehaltskonten der Eltern auch, gibt es Anbieter, die beim Abschluss eines Taschengeldkontos eine Prämie auszahlen. Im Zweifel würde ich immer sehr genau hinschauen, was man da eigentlich unterschreibt.

Bitte nicht ganz ernst nehmen, aber wirklich toll.

Bei allen Diskussionen und Empfehlungen zum Taschengeld sollten Eltern sich jedoch nicht allzu sehr davon beeinflussen lassen. Ihre Kids werden bestimmt nicht benachteiligt sein, wenn sie nicht so viel ausgeben können, wie der Nachwuchs reicher Eltern. Es sollte sich also niemand von außen unter Druck setzen lassen, wenn es um die Höhe der monatlichen Zuwendungen geht oder welches Konto man nutzen will.

Wie habt Ihr das bei euren Kindern geregelt? Was bekommen eure Kinder als Taschengeld? Schreibt mir doch mal einen Kommentar – Ich würde mich sehr freuen.

Alles Liebe
euer Simon

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Marén Wischnewski
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Unten-Links: ©panthermedia.net Ursula Jacobs

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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Über Simon Schröder (1003 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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