Was kann eine Tagesmutter kosten und was darf es kosten?

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Sicher, jeder von uns möchte wohl nur die beste Betreuung für seinen Nachwuchs. Wir müssen uns dabei allerdings auch im Klaren darüber sein, dass qualifizierte Tagesmütter auch entsprechend bezahlt werden müssen. In der Seniorenpflege ist es durchaus üblich geworden, dass billige Arbeitskräfte aus Osteuropa eingesetzt werden.

Ob wir diese Form der Betreuung auch für unsere Kinder wählen, das müssen wir ganz alleine entscheiden. Allerdings gilt dabei zu beachten, dass die meisten Anbieter die deutsche Sprache nicht gut beherrschen und dieser Umstand sich dann auf die sprachliche Entwicklung unserer Kinder auswirken kann.

Ablauf eines Tages als Tagesmutter:

Staatliche Unterstützung

Kosten für eine Tagesmutter steuerlich geltend machen

Kosten für eine Tagesmutter steuerlich geltend machen

Wer berufstätig ist und Steuern zahlt, der kann die Kosten für eine Tagesmutter steuerlich geltend machen. Dazu muss er allerdings eine Rechnung vorlegen und das Geld sollte per Überweisung gezahlt worden sein. Es kann unter Umständen aber auch noch weitere Zuschüsse von staatlicher Seite für die betroffenen Eltern geben.

Für das Honorar von Tagesmüttern gibt es keine festgelegten Sätze. Es wird meistens von ihnen und den Eltern ausgehandelt. Die Preisspanne pro Stunde kann dabei durchaus zwischen 3€ und 12€ liegen. Der Unterschied ist schon enorm und das liegt wohl mit daran, wie viele Kinder gemeinsam betreut werden.

Legen wir Wert auf eine Einzelunterbringung, dann werden wir wohl mehr ausgeben müssen, als wenn wir unser Kind zur Gruppenbetreuung geben. Professionelle Betreuung im Eigenheim kann übrigens sogar bis zu 20 Euro in der Stunden kosten. In den meisten Fällen vertrauen wir unsere Kinder aber auch nur dann einer Tagesmutter an, wenn wir in dieser Zeit unseren Job ausüben. Die Unterbringung ist also berufsbedingt und kann in einigen Fällen mit Geld vom Staat unterstützt werden. Weisen wir dem Jugendamt nach, dass wir die Kosten beim besten Willen nicht alleine tragen können, dann wird auch von dieser Seite aus geprüft, ob und in welcher Höhe ein Zuschuss gezahlt werden kann. Gerade im Niedriglohnbereich ist das eine gute Sache.

Betreuungsgeld & Fazit

Bei allen Kosten, die wir für die Tagesmutter in unser Haushaltsbudget einkalkulieren müssen, sollten wir bedenken, dass auch sie durch ihre Tätigkeit Ausgaben hat. Das sind nicht nur die Sozialversicherungsbeiträge, die sie bezahlen muss.

Auch die Haftpflichtversicherung ist wichtig und sichert zudem auch noch uns und unsere Kinder vor finanziellen Schäden ab. Daher sollte nicht zu knapp kalkuliert werden. Selbst wenn das Gesetz noch nicht verabschiedet wurde, es ist doch wohl ziemlich sicher, dass ab dem 01. Januar 2013 das Betreuungsgeld gezahlt wird.

Selbst die ärgsten Kritiker müssen doch sicher zugeben, dass diese Unterstützung sehr gut für die Unterbringung der Kleinen bei einer Tagesmutter genutzt werden kann. Klar, es gibt hier bestimmt auch negative Aspekte, allerdings in Bezug auf die Betreuung der Kinder bei Tagesmüttern überwiegt ja wohl das Positive.

Bedenkliches Video:

Möchten wir unsere Kinder in guten Händen wissen, dann sollten wir natürlich nicht alleine auf die Kosten schauen. Die Qualität der Betreuung ist doch eigentlich viel wichtiger. Sparen können wir vielleicht, indem wir die Gruppenbetreuung bevorzugen. Wenn dabei die Zahl der Kinder nicht zu groß ist, dann haben auch unsere Kinder einen Nutzen davon. Sie lernen den Umgang mit Gleichaltrigen und werden dadurch auch im Kindergarten besser zurechtkommen, oder?

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

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Artikelbild: ©panthermedia.net Maren Wischnewski
Mitte-Links: ©panthermedia.net Elena Elisseeva

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Über Simon Schröder (1003 Artikel)
<a href="https://plus.google.com/111295419607355970628?rel=author"> Simon Schröder</a> ist ein begeisterter Blogger und freut sich über jeden Kommentar. Fragen zum aktuellen Kindergeld, Elterngeld oder auch dem Kinderzuschlag beantwortet er gerne. Dabei ist es ihm aber auch wichtig zu betonen, dass eine rechtskräftige Aussage nur von den Behörden selber kommen kann.

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