Weihnachtszeit ist Spendenzeit! | Aber wo geht das Geld eigentlich hin?

Spenden in der Weihnachtszeit Spenden in der Weihnachtszeit
Spenden in der Weihnachtszeit

Spenden in der Weihnachtszeit

Gerade in der Weihnachtszeit kann man überall die Aufrufe zum Spenden entdecken. Sowohl das Fernsehen, die Zeitungen als auch das Radio bittet um einen kleinen Beitrag.

Auch auf den diversen Weihnachtsmärkten stehen Leute, die mit einer Dose klappern und über die schlechten Zustände in einigen Ländern berichten wollen.

Dieser Ansatz ist wirklich gut und man bewundert jeden, der sich dort hinstellt und etwas verändern möchte. Jedoch muss man auch hier immer schauen, welche Organisation eigentlich dahinter steckt. Leider wurden in den letzten Jahren immer wieder Vereine aufgedeckt, die angeblich Geld für arme Kinder in Afrika gesammelt haben und welches dann letztendlich dort nie angekommen ist. Das sind natürlich nur die Negativbeispiele. Allerdings mag einem dieser Gedanke nicht aus dem Kopf gehen, wenn es um Spenden geht. Schließlich geht es um das eigene Geld, was man vielleicht auch nicht immer einfach verdient hat. Das haben allerdings auch einige seriöse Institute erkannt und haben daran etwas verändert.

Jayden Lyrics – „Nur ein 5er“ – (Spenden-Aufruf zum RTL Spendenmarathon 2012)

Siegel zum Schutz der Spender!

Damit die Geldgeber nicht mehr solch ein schlechtes Gefühl bekommen, wenn es um ihre Spenden geht, hat das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen ein Siegel entwickelt.

Diese Siegel bezeugt, dass die Spenden für nachprüfbare, sparsame und satzungsgemäße Verwendungen eingesetzt werden. Geht man zum Beispiel eine SOS Kinderdorf Patenschaft ein, kann man die Kosten auf deren Seite zusammengesetzt sehen.

Möchte man eine kleine Spende oder Patenschaft eingehen, sollte man auch immer darauf achten, dass so offen darüber gesprochen wird. Ebenfalls müssen diese Vereine auch mindestens einmal im Jahr offenlegen, wofür im Detail das Geld verwendet wurde. Dafür gibt es sogar extra Jahresversammlungen, an denen zum großen Teil auch die Spender selbst teilnehmen können.

Aufgewachsen im SOS-Kinderdorf | DASDING

Nach Möglichkeit das Geld verfolgen!

Das ist natürlich nicht wörtlich gemeint. Wer zum Beispiel vorhat eine etwas höhere Summe zu spenden, sollte sich aber wirklich vielleicht mal die Zeit nehmen und schauen, wo das Geld denn überhaupt hingeht.

Da das Beispiel SOS Kinderdorf schon genannt wurde, kann man dies ja auch weiterhin aufgreifen. Dort ist es zum Beispiel möglich, die geförderten Dörfer zu besuchen und sich vor Ort zu überzeugen, was hier eigentlich getan wird.

Sowohl in Deutschland als auch im Ausland ist das jederzeit eine Möglichkeit und ist sogar gern gesehen. Möchte man jedoch sein eigenes Patenkind besuchen, geht das meistens auch. Ebenfalls ist eine Korrespondenz mit dem Patenkind möglich. Darauf legen einige Organisationen sogar besonderen wert und freuen sich, wenn der Spender dieses aus eigenen Stücken verfolgen möchte. Jedoch wird man dazu zu keiner Zeit gezwungen. Man kann schlichtweg einfach der „stille“ Spender sein, wenn man es denn möchte.

Richtig spenden: Warnung vor unseriösen Instituten

Fazit: Jeder, der eine Spende vergeben möchte, sollte dies auch in Zukunft tun. Jedoch wird einem hier geraten, auf dieses Siegel des DZI zu achten, damit die Gelder auch tatsächlich für ihren Zweck verwendet werden.

Somit kann man bedenkenlos spenden, ohne ein mulmiges Gefühl dabei zu haben. Kann ein Verein solch ein Siegel nicht nachweisen, wird einem zusätzlich geraten, nach einer Übersicht der Ausgaben zu fragen.

In der Regel muss ein Verein so etwas bereitstellen und sogar den Spendern richtig vorstellen. Damit wird es für die Wohltätigen einfacher die Übersicht zu behalten, für was das Geld eigentlich verwendet wird. Damit kann man im Grunde dann auch nichts falsch machen und darf weiterhin Spenden.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Marén Wischnewski

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