Welche Rasse ist als Familienhund geeignet?

Familienhund Familienhund
Familienhund

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Nun ist es soweit. Im ersten Teil zum Thema Familienhund sind bereits alle Fragen bezüglich Haltung und Kosten geklärt und die Entscheidung ist getroffen – ein Familienhund soll angeschafft werden!

Doch welche Rasse eignet sich überhaupt als Familienhund?

Dazu sollte man erst einmal die eigene Familie genauer unter die Lupe nehmen und erst dann die ganz speziellen Eigenschaften verschiedener Hunderassen betrachten. Auch hier gibt es geeignete und weniger geeignete Konstellationen, je nachdem ob man einen eher aktiven Lebensstil hat, es lieber ruhig mag oder beruflich stark eingebunden ist.

[sws_yellow_box box_size=“640″]Für die eher sportlichen und aktiven Familien sind Hüte- und Apportierhunde wie der Border Collie oder der Labrador ideal, eine Familie mit etwas weniger Zeit hat vielleicht Freude an einem kleineren Hund, der auch mal alleine bleiben kann. Und natürlich sollte man auch die Wohnsituation nicht außer Acht lassen – der jeweilige Hund benötigt nicht nur jede Menge Zuwendung, sondern auch genügend Platz. Schließlich möchte man das neue Familienmitglied auch artgerecht unterbringen! [/sws_yellow_box]

Welcher Hund passt zu mir ? – Dog-TV

Hunde für aktive Familien

Sie gehen gerne Laufen, fahren vielleicht am Wochenende mit dem Fahrrad und verbringen sowieso schon jede freie Minute an der frischen Luft – und das bei jedem Wetter?

Dann sollten Sie bei der Auswahl der passenden Hunderasse keine wirklich großen Probleme haben. Im Grunde liebt ja jeder Hund Bewegung, Spielen und das Erkunden der Umgebung, doch manche Hunde sind einfach viel aktiver als andere Artgenossen, so zum Beispiel der Border Collie.

Ursprünglich ist der Border Collie übrigens ein irischer Hütehund, der für das Zusammentreiben von Schafsherden gezüchtet wurde. Es liegt daher in seiner Natur, dass er sich gerne und ausgiebig bewegt und zudem ist der Border Collie ein sehr neugieriger und lernbereiter Hund, den sie mit kleinen Spielchen und Aufgaben aus der Reserve locken können. Das macht ihn für aktive, sportliche Familien mit Kindern zu einem idealen Begleiter!

Doch Achtung: Sehr aktive Hunde benötigen immer auch sehr inhaltsreiches und hochwertiges Futter. Oftmals muss die Nahrung individuell auf den Hund abgestimmt werden, da dieser in der Regel sehr feinfühlig auf Unter- oder Fehlversorgung reagiert. Zwar haben sich mittlerweile jetzt auch qualifizierte Shops im Internet darauf spezialisiert, solch ein Individualfutter günstig anzubieten, dennoch ist es nicht gerade billig. Bestens Beispiel ist hier das bekannte Hundefutter von Wildsterne. Sehr hochwertig und gemessen an den Inhaltsstoffen auch preisgünstig, aber sicherlich eben nicht für jeden bezahlbar.

Fast noch wichtig als das Hundefutter, ist aber die Tatsache, dass Sie Ihren Border Collie nicht langweilen dürften. Fühlt er sich vernachlässigt, bekommt er nicht genügend Bewegung oder Abwechslung, dann kann dieser Hund ein sehr ungemütlicher Zeitgenosse werden. Es muss daher sichergestellt werden, dass sich in jedem Fall immer jemand um den Hund kümmern kann.

Klassische Familienhunde

Toller Familienhund

Toller Familienhund

Natürlich gibt es neben quirligen und empfindlichen Hunden wie dem Border Collie auch etwas ruhigere Hunde, die sich ideal als „klassische“ Familienhunde eignen. Schöne Beispiele hierfür sind der Labrador Retriever oder der Golden Retriever, welche zu den Apportierhunden zählen.

Diese Hunderassen sind sehr gutmütig und freundlich, fügen sich in das Familienleben ein und zeigen ein sehr geduldiges Wesen. Zudem wollen diese Hunde ihrem Besitzer gefallen und zeigen sich daher zurückhaltend und lernbereit.

Das macht sie zu optimalen Hunden für Familien mit Kindern – Eltern müssen keine Angst haben, dass ein Hund aggressiv oder in sonstiger Weise gefährlich für die Kinder wird.

Allerdings neigen auch unterforderte Tiere zu unerwünschtem Verhalten und müssen daher trotz ihres ruhigen Wesens geistig und körperlich gefördert werden. Der Einsatz von Apportierhunden ist sehr vielfältig, von Blindenhund bis zum Begleiter der Polizei gibt es unzählige Einsatzmöglichkeiten. Labradore gibt es übrigens in schwarz, braun und gelb. Golden Retriever dagegen praktisch in allen Schattierungen von gelb. Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei! Zu den „klassischen“ Familienhunden kann man auch einige Terrier-Rassen wie den Foxterrier zählen und aufgrund ihrer geringen Größe eignen sich Terrier viel eher für kleine Stadtwohnungen als größere Hunde wie Golden Retriever.

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Was macht einen Familienhund aus?

Grundsätzlich kann jeder Hund ein Familienhund werden – es kommt nur auf die Familie und ihre Lebensumstände an. Ob eine Familie nun sehr aktiv ist, Kinder hat oder beruflich sehr eingespannt ist.

Das alles können Indikatoren für die richtige Wahl des Familienhundes sein. Dennoch hat jeder Hund ganz unabhängig von den grundsätzlichen Wesenszügen seiner Rasse einen ganz eigenen „Charakter“ und vieles wird eben auch über die Erziehung gesteuert.

Eine Familie, die sich einen Hund zulegen möchte, sollte daher das potenzielle Familienmitglied erst einmal kennenlernen und vielleicht einige Tage auf Probe bei sich aufnehmen. Nur so lässt sich feststellen: Kommt der Hund in unserer Familie zurecht? Versteht er sich mit uns und den Kindern? Hat er genügend Freiraum? Bekommt er den nötigen Auslauf? Und was letztendlich ganz entscheidend ist: Haben wir als Familie überhaupt Zeit und Muße für einen Hund zu sorgen? Eine Probezeit wird helfen, sich auf das „Abenteuer Hund“ einzulassen. Dadurch werden Sie auch feststellen, dass es nicht immer nur auf die ideale Rasse ankommt!

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Artikelbild: ©panthermedia.net Marion Flemming
Mitte-Links: ©panthermedia.net Elena Elisseeva

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