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Welche Versicherungen benötigt eine Familie? Teil 3

Nichts ist in unserem Leben so wichtig, wie die eigene Gesundheit und das Vermögen, womit man sich seine Wünsche und Träume erfüllen kann. Um eben diese beiden Punkte zu schützen, gibt es eine Vielzahl an Versicherungen.

Ich selber bin auch ein überzeugter Anhänger von Versicherungen, dennoch muss man sich auch vor Augen führen, dass es eine Menge Blödsinn auf diesem Markt zu kaufen gibt.

Es gibt aber einfach auch Versicherungen, die völlig unnötig oder überzogen sind.

In den letzten beiden Teilen, die sich darum gedreht haben, welche Versicherungen benötigt eine Familie, hatte ich auch die Risikolebensversicherung erwähnt.

Aufgrund von verschiedenen Leserreaktionen habe ich erkannt, dass es gerade bei dem Thema der Risikolebensversicherung zu Irritationen gekommen ist. Grund genug für mich, dass ich über diese Versicherungsart nochmals kurz etwas schreibe.  😉

Risikolebensversicherung

Risikolebensversicherung

Das wohl wichtigste Merkmal der Risikolebensversicherung besteht darin, dass sie um ein Vielfaches günstiger ist, als eine klassische Lebensversicherung.

Die klassische – kapitalbildende Lebensversicherung hat in der Regel sehr hohe Prämien, da bei dieser Versicherungsart es einen Spar-und einen Risikoanteil innerhalb des Produktes gibt.

Das ist zwar nicht unbedingt zum Vorteil des Kunden, doch hat es marketingtechnisch den Vorteil, dass man dem Interessierten zeigen kann, dass am Ende der Vertragslaufzeit noch Geld herauskommen wird.

Bei der kapitalbildenden Versicherung wird also ein Teil der Prämien zum Sparen verwendet und der andere Teil ist für das Risiko gedacht, falls der Versicherungsnehmer versterben sollte.

Die Risikolebensversicherung verzichtet auf den Sparanteil und ist daher wesentlich schlanker und günstiger aufgebaut. Es ist daher zu empfehlen, dass wenn man sein Geld zwar sparen möchte und aber auch sich gegen einen möglichen Todesfall absichern will, es dennoch immer getrennt zu handhaben. So ist es durchaus empfehlenswert, dass man eine Risikolebensversicherung abschließt und aber auch ein Tagesgeldkonto zum Sparen, was man dann aber völlig voneinander getrennt verwalten kann.

Für wen macht eine Risikolebensversicherung Sinn?

Immer passend?

Doch auch wenn die Risikolebensversicherung ein sehr sinnvolles Produkt ist, heißt es noch lange nicht, dass dies auch jeder von uns abschließen muss.

Insbesondere Singles ohne Kinder und auch Personen ohne nahe Verwandtschaft sollten sich den Abschluss genau überlegen.

Die Versicherung ist ja dafür da, dass im Falle des Todes eine Summe ausgeschüttet werden kann, die beispielsweise die Beerdigungskosten deckt. Das heißt gerade bei Familien ist eine Risikolebensversicherung natürlich als äußerst empfehlenswert anzusehen.

Dabei sollte man nicht nur den Hauptverdiener absichern, sondern auch dem Partner, der sich um die Kinder und um den Haushalt kümmert. Stellt man sich einmal vor, dass man sich als Alleinverdiener auf einmal auch um alles andere alleine kümmern müsste, wird einem schnell klar, dass das in der Regel nicht funktioniert wird. Man müsste eine Haushaltshilfe anstellen und diese wird natürlich nicht umsonst arbeiten.

sehr gute Leistungen

Im Bereich der Risikolebens- und der Sterbegeldversicherung empfinde ich übrigens die Direkte-Leben als einen sehr guten Versicherer, deshalb habe ich diesen Anbieter auch hier im Artikel verlinkt.

Meines Erachtens kann man dort für ein wirklich ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis eine vernünftige Police abschließen.

Natürlich lohnt sich aber auch weiterhin der Versicherungsvergleich im Internet, da gerade bei diesen Versicherungsarten immer sehr individuell die Prämien festgelegt werden. Dabei sollte man übrigens immer sehr ehrlich mit den Gesundheitsfragen umgehen und auch die Fragen nach dem Rauchen richtig beantworten. Macht man das nicht, riskiert man im Zweifel seinen Versicherungsschutz und am Ende hat niemand etwas davon.

Sterbegeldversicherung

Sterbegeldversicherung

Im Vergleich zu einer Risiko- oder einer kapitalbildenden Lebensversicherung sind die sogenannten Sterbegeldversicherungen nicht damit zu verwechseln.

Auch hier gab es immer wieder Irritationen und Nachfragen, da man oftmals auch Angebote zu einer Sterbegeldversicherung erhält.

Diese Art der Versicherung ist jedoch nicht unumstritten, da sie meist zu teuer und unflexibel ist. Die Sterbegeldversicherung soll die Kosten einer Beerdigung abdecken. Der Grundgedanke dabei ist, dass man für seine Beerdigung in diesen Vertrag einspart und es ähnlich wie bei einer Lebensversicherung auch einen Risikoanteil gibt. Das bedeutet, wenn der Versicherte vorzeitig verstirbt, wird dennoch eine vereinbarte Summe ausgezahlt.

Genau überlegen!

Nachteil bei der Sterbegeldversicherung ist, dass die Beiträge meist zu hoch sind und sich daher der Abschluss nicht lohnt.

Ein nicht zu unterschlagener Vorteil ist jedoch auch, dass es bei den meisten Anbietern keine Gesundheitsfragen gibt, wohl aber Wartezeiten. Wenn man also erfährt, dass man sterbenskrank ist und dann noch schnell eine Sterbegeldversicherung abschließen geht das auch grundsätzlich.

Sollte man jedoch innerhalb der Wartefrist versterben, die meistens ein bis zwei Jahre beträgt, werden nur die eingezahlten Beiträge plus Zinsen wieder ausgeschüttet.

Das ist wirklich eine schwierige Entscheidung, ob man so eine Art der Absicherung wirklich benötigt. Ich selber tendiere eher dazu, dass man in dem Alter, wo man sich darüber Gedanken macht, vielleicht lieber eine monatliche Rate auf ein Tagesgeldkonto spart. Ich denke, dass man da mehr von haben würde.

Ich wünsche uns allen alles Gute! Ich hoffe, dass wir diese Art der Absicherung noch lange nicht in Anspruch nehmen müssen. 😉

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Ich kann keine Garantie oder Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben übernehmen. Diese Schilderungen sind reine Erfahrungswerte und beruhen auf meinen persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen. Dieser Artikel stellt nur meine eigene Meinung dar!

Alles Liebe
euer Simon

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